Nicht falsch verstehen

Meine Meinung von Trump ist nicht die höchste, siehe hier und hier.

Ich will nur nicht, dass man eine fragwürdige Maßnahme toll findet, nur, weil man die dem gönnt, den sie trifft.

Denn dieselbe Maßnahme kann und wird fast unausweichlich einmal jemanden treffen, dem man sie nicht gönnt.

FB und die anderen quasimonopolistischen Plattformen müssen gar nicht „politisch“ sein, um die politische Meinungsbildung zu beeinflussen. Sie befördern allein schon durch ihre Sortieralgorithmen eine gewisse „Blasenbildung“, so dass man immer dieselben Leute, Ideen und halt auch politische Meinungen vorgeschlagen bekommt. Und wenn sie sich Beliebtheitspunkte ausrechnen, bestimmte Politiker komplett aus dem Algorithmus zu nehmen, tja, dann ist das eben DOCH politische Einflussnahme.

Wenn eine Plakatfirma sich weigert, Wahlplakate für eine bestimmte Partei zu drucken, ist das kein Problem, solange es genug andere Plakatfirmen gibt. Wenn nicht, muss man entweder neue Plakatfirmen gründen oder vorschreiben, dass die eine Plakatfirma jeder Partei Wahlwerbung drucken muss. Wie die Wahlwerbung im ö.-r. Rundfunk.

Ein Gedanke zu “Nicht falsch verstehen

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