Wer meckern kann, kann auch loben:
Weil Vorwürfe wie der gegen Luke Mockridge oder Til Lindemann sich als nicht soo gaaanz wahrheitsgemäß entpuppten, hat ein Umdenken stattgefunden. Nicht jeder Vorwurf im Zusammenhang mit „sexualisierter Gewalt“, ein Überbegriff, der offenbar alles von Vergewaltigungen bis sexuell anzüglichen Sprüchen umfasst, sofern Frauen die Opfer sind, wird noch sofort und ohne Rückfrage geglaubt.
Stattdessen werden etwa bei diesem Vorgang – auch, wenn er außergewöhnlich ausführlich durch Opfer, Täter, Augenzeugen, Video- und Fotoaufnahmen sowie ärztliche Diagnosen und Autopsien dokumentiert ist – Beweise gesammelt.
Nicht etwa, um die Täter zu identifizieren, sondern Beweise für die Verbrechen als solche. Immerhin mahlen die bürokratischen Mühlen hier auch etwas schneller. Nach erst zwei Monaten steht eine UN-Kommission
Eine gesunde Skepsis steht einer zügigen Strafverfolgung also gar nicht entgegen.