Warum Singles gesünder leben

Nach einer laufenden Studie, die bei Genderama erwähnt wird, erfahren 19% aller Männer in D. Gewalt in der PArtnerschaft. Ob das 19% aller Männer sind oder 19% aller Männer in Partnerschaften, habe ich so nicht herausfinden können, aber gehen wir mal vom weniger schlimmen Fall aus, dass sich die 19% auf Männer in Partnerschaften beziehen.

Nach anderen Quellen (BKA-Statistiken, das sogenannte Hellfeld) werden etwa viermal so viele Frauen wie Männer Opfer von Gewalt in Partnerschaften.

Das heißt, in 19% aller Partnerschaften wird der Mann, oder bei homosexuellen Partnerschaften, ein Mann, Gewaltopfer (Opfer ist man nicht, Opfer wird man), in rund 4×19 = 76% aller Partnerschaften die bzw. eine Frau. Bleiben insgesamt 5% Partnerschaften, in denen keine Gewalt vorkommt und/oder solche, bei denen alle Mitglieder non-binär sind. Es gibt nämlich auch Non-Binäre, die auf Non-Binäre stehen. Und wer will es ihnen verdenken?

Jetzt wird vllt. irgendwe einwenden wollen, dass die 76% und die 19% sich überschneiden, weil es ja auch möglich ist, dass beide Hälften der Partnerschaft gegenseitig Gewalt ausüben, aber das wäre ja Victimbläming und muss daher direkt zurückgewiesen werden.

Demzufolge sind im Umkehrschluss 47,5 % aller Menschen, die in Beziehungen leben, gewaltbereit. Und deshalb ist es schlecht, in Beziehungen leben zu wollen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass man an ein gewaltbereites Gegenüber gelangt, dass auf der Suche nach einem Opfer ist, ist ja schon fast 50/50.

Oder die Dunkelziffer bei häuslicher Gewalt ist geschlechtsabhängig. Keine Ahnung, was plausibler klingt.

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