Warum Männer in den Sexstreik gehen sollten

Weil sie sich dann endlich Sextoys kaufen können.

Seit ich Männer davon zu überzeugen versuche, dass Gleichberechtigung und durchaus feministisch verstandene Selbstermächtigung etwas für sie sein könnten, bin ich auf der Suche nach guten Beispielen.

Fehlendes Wechselmodell, zu hohe Selbstmordrate, Arbeitsunfälle – wie lange hat er denn überhaupt gesucht?

Meiner Erfahrung nach gibt es nicht viele, die Männer gelten lassen.

Allgemeine Wehrpflicht? Mangel an Männerschutzhäusern? Wenn man alle Beispiele weglässt, worin Männer tatsächlich im Nachteil sind, aka: wo Frauen im Vorteil sind, ist man natürlich schnell in einer argumentativen Sackgasse.

Studien, Statistiken, gesellschaftliche Entwicklungen – das alles scheint vor allem die Männer zu interessieren, die sich sowieso schon auf den Weg zu einem Verständnis von Männlichkeit gemacht haben, das sie und andere nicht ständig verletzt.

MGTOW? Wie auch immer – es gibt immer Männer, die bestimmte Probleme einfach nicht haben, und sich deshalb nicht oder eher beiläufig für sie interessieren. Und es gibt sicher Männer, die mit bestimmten Rollenerwartungen hardern, mit anderen aber nicht. Die Redensart dazu heißt, dass der Wurm nicht dem Angler schmecken muss, sondern dem Fisch. Nur hat Pickert bisher die Idee vertreten, dass Männer sich um die Probleme von Frauen kümmern sollten, und dann fallen schon irgendwelche Vorteile für Männer davon ab. „Back mir einen Kuchen, dann darfst Du auch die Krümel behalten!“ (Ob er das meint, keine Ahnung, aber so kommt er regelmäßig rüber.)

Was hingegen häufiger funktioniert, sind Veranschaulichungen an der eigenen Person. Ich spreche also von mir anstatt „den Männern“ und lade sie dazu ein, anhand meines Scheiterns ihr eigenes Scheitern zumindest in Betracht zu ziehen.

Hey, glücklich verheiratet mit vier Kindern. Auch, wenn er ständig darüber klagt, dass Liebe nicht ausreichend ist. Ja, natürlich reicht es nicht, sich zu verlieben, die Liebe muss auch erwiedert werden. Auch ansonsten habe ich den Eindruck, dass er auf sehr hohen Niveau scheitert…

Und dann gibt es noch die seltenen Beispielfallen.

Es ist vllt. ein etwas freud’sches Främing, wenn er seine Argumente als „Fallen“ betrachtet…

Beispiele also, die zunächst harmlos und zusammenhangslos daherkommen, am Ende aber verdeutlichen, dass im Patriarchat die Freiheit von Männern nicht nur verhandelt wird, sondern immer auch auf dem Spiel steht und zur Disposition gestellt wird.

Also wie bei der Musterung? Bei diversen Sorgerechtsstreitigkeiten? Tja, manchmal nutzt das Patriarchat auch Frauen. Ich weiß, dass es Väter gibt, die von ihren Kindern nichts wissen wollen, aber feministisches Främing ist, dass alle Väter das nicht wollen und sich nach der Scheidung nur für ihre Kinder interessieren, um deren Mütter kontrollieren zu können.

Wissen Sie, was Dildopoarties sind?

Dasselbe wie Tupperparties, nur mit Dildos?

Das ist wie eine Tupperparty nur mit Sextoys.

Na, wie schwer ist das zu erraten. Sexuelle Triebe werden kommerzialisiert. Ganz was neues.

Vielleicht haben Sie so etwas schon mal bei Sex and the City oder in einer anderen Serie gesehen.

Tupperpartys oder Dildopartys? Die Existenz von Sexspielzeug ist mir durchaus bekannt.

Meist wird dabei Alkohol getrunken und viel gekichert und gelacht. Und jetzt stellen Sie sich das Ganze mit heterosexuellen Männern vor.

Also ganz genauso, nur ohne Sexspielzeug, sondern nur mit dem Alkohol? Aber evt. Fußball? Ernsthaft – ich mache mir schon wenig aus Männertreffen ohne Sexspielzeug und bin daher kaum der Mann, der davon angesprochen werden könnte.

Freitagabend, kurz vor 19 Uhr. Eine Gruppe von 8 bis 12 Männern sitzt leicht angeschickert und ein bisschen aufgeregt im Wohnzimmer des Gastgebers und lässt sich Sextoys für Männer vorführen:

Anstelle einer Stripperin? Also, der Teil mit dem Alkohol verstehe ich, die Uhrzeit käme mir etwas früh dafür vor, aber Sextoys statt Stripperin? Ich will nicht bestreiten, dass Männer durchaus bereit sind, Geld für ihre Sexualität auszugeben, aber nunja.

Masturbatoren, Luxus Cockringe, Masturbationseier, Buttplugs, Analvibratoren, Strap-Ons für Peggingspiele und die neuesten Fleshlightmodelle.

Aufblasbare Puppen vergessen?

Die Männer fachsimpeln und reißen Witze.

Ja. Das machen Männer bei jedem Thema. Selbst, wenn sie keine Ahnung davon haben und das Thema auch gar nicht witzig ist. Denn: „Echte Männer fachsimpeln und machen Witze.“ D’oh.

Mann spricht über Prostatamassagen, String Tangas und Sinn oder Unsinn von Nippelvibratoren.

Und irgendwer fängt an, „Layla“ zu singen…

Am Ende kauft mann ein paar Produkte und hatte einen gelungenen Abend.

… weil der, der noch fahren kann, die anderen ins Rotlicht-Viertel bringt? Nee, keine Ahnung.

Niemand scheint sich das so richtig vorstellen zu können oder zu wollen.

Naja, vorstellen kann ich mir das schon. Mit wollen hat das tatsächlich wenig zu tun, weil mir das einfach nicht „verlockend“ vorkommt.

Und die Gründe dafür verraten einiges über unser gegenwärtig vorherrschendes Männerbild.

Also, mein persönliches Bild von mir ist, dass ich in einem Stringtanga hässlich aussehe. Und ich bin zwar Single, aber so dringend, dass ich mir Sexspielzeug kaufen müsste, brauche ich’s auch nicht gerade.

Da wäre zum einen die Ausgrenzung und Verächtlichmachung von allem, was mit dem Label schwul assoziiert wird.

Wegen der Analplugs? Bestimmt wegen der Analplugs. Eine Sextoyparty nur mit Schwulen kommt mir aber NOCH unsinniger vor. Warum überhaupt irgendeinen Plastikersatz, wenn man einfach einen echten Menschen haben könnte?

„Richtige“ Männer haben sich nicht auf diese Art und Weise nahezukommen, sie dürfen nicht so genau wissen wollen, wie ihre Freunde sexuelle Lust erfahren möchten und was sie dafür tun.

Welchen Wert hätte diese Information für die Beteiligten?

Dieses Phänomen lässt sich auch an einem Pornografieklischee beobachten, das erst ganz allmählich aufgeweicht und verändert wird:

Ähh, ja. Pornos sind leider nicht solch gute Lehrvideos, wie man das immer gedacht hat.

Diesem Klischee zufolge, sind heterosexuelle männliche Pornodarsteller nur Stellvertreterschwänze, die in der Sexszene als Person möglichst wenig in Erscheinung treten sollen.

So formuliert ist das kein Klischee, sondern der Wunsch des Publikums. Aber ja, es ist beklagenswert, wie wenig die ganzen Kerle als Person in Erscheinung treten.

Sie sollen nicht stöhnen, nicht zu viel reden und die eigene Lust abseits von Blowjobs und Gerammel möglichst nicht zu deutlich zur Schau stellen.

Außerdem hinterher die Spülmaschine ausräumen.

Es ist kein sexuelles Miteinander, sondern mehr ein an, auf und in ihr, performt durch einen entsprechenden Erektionsträger.

Tja, Markt regelt. Wurm schmeckt dem Köder.

Zum anderen umgibt das Thema „Männer und Sextoys“ eine komplexe Tabuisierung.

Und anstatt bspw. das Wechselmodell zu unterstützen, wird der Feminismus dieses komplexe Tabu entfernen, um Männer zu befreien. Yäh!

Eine Stigmatisierung, der zufolge weibliche Masturbation mit Spielzeugen nachvollziehbar, sexy und heiß ist, während Männer mit Masturbatoren als creepy, eklig und einsam gelten.

Eine Frau, die keinen Sex findet, gilt als wählerisch, ein Mann, der keinen Sex findet, als Incel. Das ist tatsächlich eine Stelle, an der Männer benachteiligt sind. Das aber darauf zu reduzieren, dass Männer ihr Sexspielzeug nur alleine kaufen können oder wollen, ist aber tatsächlich verharmlosend.

Männer, die solche Produkte benutzen, werden gesellschaftlich als „verzweifelte Verlierer“ einsortiert, die sich mit Spielzeugen Befriedigung verschaffen müssen, weil sie es nicht schaffen, mit echten Frauen Sex zu haben.

Oberst Offensichtlich im Einsatz! Ok, ich bin tatsächlich nicht der Ansicht, dass es Aufgabe von „der Feminismus“ sein sollte, Männern den Zugang zu Frauen zu erleichtern, aber wenn „der Feminismus“ stattdessen einfach nur den Zugang zu Trostpreisen ermöglicht, ist das nicht ganz der Befreiungsschlag, für den Pickert das anscheinend hält.

Das haben sich Männer zunächst einmal selbst eingebrockt.

Wohingegen Frauen eigentlich lieber auf Männer ohne Erfahrung stehen? Ich glaube eher nicht.

Die Enttabuisierung von Sextoys für Frauen wurde nicht zuletzt auch durch den Male Gaze vorangetrieben.

???

Durch die aufgeforderte Inszenierung weiblicher Lust für den männlichen Betrachter: Mach für mich mit einem Vibrator rum, Baby!

??? Echt jetzt? ??? Ich kenne die Geschichte, dass die Dinger zuverlässiger funktionieren und eher nicht zu Schwangerschaften führen, und DAS wäre der Vorteil. Aber klar, Männer sind selber schuld, egal woran.

Diesem heteronormativen, durchaus auch übergriffigen Impuls trat jedoch eine Form weiblicher Selbstermächtigung entgegen, bei der das Gespräch über und die Benutzung von Sextoys ohne Männer stattfand.

Ich halte es für extrem abwegig zu denken, dass Frauen da nur deshalb drauf gekommen sind, weil ein Mann es geiler fand, einer Frau mit Vibrator zuzusehen. Hauptsächlich, weil es in der Steinzeit noch keine Batterien für Vibratoren gab, und nicht, weil ich Frauen so gut verstehe. Aber immerhin ein bisschen.

Und spätestens ab den 00er Jahren gab es Dildoparties, Gespräche und immer wieder Texte und Bücher, in denen sich Autorinnen mit ihrer eigenen Lust und Sexualität auseinandersetzten

Bücher, die sich mit der Sexualität von Männern auseinandersetzen, gibt es nicht, weil… Männer einfach so sind?

ohne sich dafür weiterhin von der patriarchalen Gesellschaft beschämen zu lassen oder das eigene Empfinden und den eigenen Körper dabei für Männer nutzbar zu machen.

Gibt es eigentlich ein Schimpfwort, dass eine Frau bezeichnet, die sich selbst befriedigt? Ich frage mehr so aus Neugier.

Männer reden und schreiben darüber auch kaum.

Weil Männer mehr daran interessiert sind, mit Frauen intim zu werden, als umgekehrt, so dass das Ersatzprodukt einfach uninteressanter ist? Nur so ein Gedanke.

Im Zuge der immer deutlicher werdenden sexuellen Selbstermächtigung von Frauen wurde das Schweigen der Männer über ihre eigene Sexualität immer dröhnender.

Wäre es anders, wäre der Vorwurf, dass Männer dauernd über ihre Sexualität reden würden. Wie in dem Lied von den Pet Shop Boys: It’s a sin.

Damit wir uns nicht missverstehen: Damit meine ich natürlich nicht das immer noch anhaltende Hampelmanngeprahle darüber, mit wie vielen Frauen Mann schon was für krassen Sex hatte.

Seht Ihr? Solche Geschichten, selbst die komplett erlogenen, haben trotzdem mehr Unterhaltungswert, als eine Beschreibung, mit welchen Nippelklemmen man als Singlemann den Samstagabend verbringt.

Es geht mir nicht um das, was ich an dieser Stelle mal als Sportfickersquash bezeichnet habe.

Eigentümer oder Dieb? bzw. Sex und Stress

 Ich spreche von einer ermächtigenden, befreienden, schambefreienden Kommunikation über männliche Sexualität.

Nachdem „männliche Sexualität“ sowieso als „Macht“ gefrämt wird, ist das schon etwas redundant. Aber wenn ich schon meine Sexualität diskutiere, dann ist mir Pickerts Meinung dazu noch am egalsten.

„Seit ich es mir zur Prostatakrebsvorsorge zweimal täglich selbst besorge, bin ich viel ausgeglichener und konzentrierter.“

Ähh, don’t try this at home. Deshalb: „Das Sexualleben hat wahrscheinlich keinen Einfluss auf das Risiko für Prostatakrebs. Nach neueren (wenig aussagekräftigen!) Untersuchungen könnte eine häufige Masturbation in jungen Jahren (20-39) das Risiko erhöhen.“ Also nutzt entweder nicht oder schadet sogar, was die Prostata betrifft.

„Ich hatte gestern zum ersten Mal erektionslosen Sex und es war das Paradies.“

Für ihn oder für beide? Aber wenn, ist klar, warum: Weniger Stress halt.

„Warum Männernippel der Schlüssel zum ultimativen Orgasmus sind.“

Also zum letzten?

„Mein Boy Crush ist 56 und einfach ein unfassbar gutaussehender, talentierter Mann.“

Ja, das ist wohl so.

Das alles findet jedoch in heteronormativen Räumen nicht statt.

Von allen möglichen Sachen ist das jetzt das größte Problem von Männern? Oder denkt er, Männer kann man am besten mit Sex eine Beispielfalle stellen? Nebenbei, Boycrush.

Dass es all das nicht gibt, haben aber nicht nur Männer verbockt.

Ach, nee?

Es sind auch Frauen, die so lange auf eine eindimensionale, penisorientierte, aufdringliche, übergriffige und ejakulationszentrierte männliche Sexualität gedrillt wurden, dass sie ziemlich ratlos, um nicht zu sagen verunsichert und beleidigt wirken, wenn es sich bei einem Mann mal nicht darum dreht.

Wenn Männer an etwas schuld sind, sind sie daran schuld. Wenn Frauen an etwas schuld sind, sind Männer daran schuld, dass sie schuldig wurden.

Höchste Zeit also, diese einschränkende, sexistische Verabredung aufzukündigen und das Ganze mit Vielfalt und Spaß zu etwas Besserem zu transformieren.

Wenn er jetzt gesagt hätte, dass alle Menschen bisexuell werden müssten… Aber nun denn. Wenn Männer einfach Sexspielzeug zu verwenden, anstatt irgendwelche Frauen mit Sexualität zu behelligen, wäre das genug Transformation? Ja, super Beispielfalle – also statt: „Wenn Carearbeit gleichmäßiger vertreilt wäre, bekämen Väter nach der Scheidung auch öfter das Wechselmodell!“ ist das Argument hier: „Wenn Ihr Euch mehr für Feminismus stark macht, dürft ihr Euch auch Sexspielzeug kaufen!“ – „Dürfen wir auch so schon.“ – „Ja, aber dann dürft Ihr auch darüber reden!“ – „Das kommt mir nicht wie ein echter Vorteil vor.“ – „Männer denken mit dem Penis, das merkst Du noch früh genug.“

5 Gedanken zu “Warum Männer in den Sexstreik gehen sollten

  1. > Welchen Wert hätte diese Information für die Beteiligten?

    Ich denke, das ist eine ganz zentrale Frage. Mal abgesehen davon, dass „Nils“ und „glücklich“ in einem Satz so gut zusammenpassen wie „moppelige Hupfdohle“ und „gute Außenpolitik“, wenn wir schon das Thema Empowerment haben wollen, ist das doch der wichtigere Punkt:

    Nils muss aus lauter Gleichstellung die faktischen, auch die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen ignorieren, weil das in sein beklopptes Gleichheits-Weltbild nicht reinpasst. Der durchschnittliche Mann hat so mit 13 recht zwingend eine recht gute Möglichkeit gefunden, seinen Sexualtrieb selbst zu befriedigen; bei 89,4% der Männer mit der rechten Hand; die übrigen 10,6% mit der linken.

    Bei Frauen ist das, was Feministen halt nicht zugeben können, eben anders; die fangen da gerade an, zu Schleimbatzen. Das wird jetzt nun von Feministen auch als „empauernd“ angesehen, darüber zu sprechen, aber ganz ehrlich haben normale Menschen darüber bei einem gemütlichen Abend ein ähnliches Gesprächsbedürfnis wie zum Thema „Auswechseln von Stomabeuteln“.

    Bei Sexspielzeug gibt es dann noch den Unterschied, dass es (fast alle) Frauen halt zum Orgasmus bringt, wenn man ihnen (oder sie sich) irgendwas mit 6.000 Vibrationen/Minute zwischen die Beine hält. Das geht mit der Hand halt nicht; deswegen haben Männer ja Motoren erfunden, die 6.000 Vibrationen/Minute schaffen. Freilich, das war das böse Patriarchat und hat das für Schwingschleifer erfunden und gar nicht für die armen Frauen, aber der zentrale Punkt ist, dass es schon ein großer Teil der Frauen nicht mehr so geil findet, wenn sie sich ebendieses Teil in die dafür vorgesehene Körperöffnung schieben, noch weniger dann mit der dahinterliegenden, und wohl eher gar keine im Mund.

    Ich hab zur Sicherheit mal gesucht; es gibt ja nun Ugol’s Gesetz und das Internet, aber es gibt keine „Zahnarztpornos“ in dem Sinn, dass Zahnarztbohrer ja nun sogar noch schneller vibrieren. Findet wohl halt keiner geil. Außer Bill Murray, natürlich.

    Zurück zum Thema und Deiner sehr wichtigen Frage, welchen Wert eine Information wie „ich finde den Anal-Ripper XXL total geil“ für den Rest der Gruppe hätte: Keinen. Männer sind keine Frauen; die haben das eh schon ausprobiert. Vielleicht ne Nummer kleiner, und viele wohl auch gar nicht, aber wenn man sich nicht vorstellen kann, dass es geil macht, macht es das auch nicht. Oder eher explizit „Mann“, nicht „man“; Frauen können sich in der Regel eher gar nichts vorstellen. Und können auch nichts; offenbar nichtmal Sexspielzeug ausprobieren; die müssen selbst dafür Gruppenglucken.

    Männer hingegen können sich prima Sachen vorstellen und werden selbst 30 Jahre später immer noch geil, nur wenn sie an Michaela aus der 7d denken.

    Freilich, als Feminist ist das schwer zu verstehen, weil das halt so deren komplett (sachlich) falschem Weltbild widerspricht, aber das ändert die Realität halt in etwa so wie Putin unsere prima Sanktionen stören. Also, zum Negativen, und dann muss man es halt als feministische Befreiung feiern, wenn man mal was vernünftiges macht. Als hätte einen jemand davon abgehalten.

    Dann kommt noch der ignorante Tweet von Fräulein Öming, der eigentlich nur aussagt, dass sie zu wenig Pornos schaut. Von der Liste habe ich definitiv alles schon gesehen, und das in hetero-Pornos. Steh ich überhaupt nicht drauf; gibt es aber.

    Am geilsten ist aber das Eingeständnis, dass Frauen nur deswegen auf den Trichter gekommen sind, dass Vibratoren geil sind, weil sie das in von Männern für Männer gemachten Pornos gesehen haben. Von daher ist Nils Schlussforderung obsolet, dass „wir Männer“ irgendwas ändern müssten, um es irgendwie besser zu machen. Das haben wir Männer nämlich schon. „Wir“ müssen da auch nicht drüber reden. „Wir“ lassen uns das patentieren. Dann hat man auch genug Geld für _ordentliches_ Sexspielzeug, Svetlana zum Beispiel.

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  2. Schon interessant wie bei Frauen immer etwas an der Gleichberechtigung und Gleichstellung getan werden muss und bei Männer immer sofort die Männlichkeit das Problem ist und geändert werden muss.
    Nils ist bemüht sich gerade NICHT mit den Problemen und Sorgen von Männern zu beschäftigen und macht stattdessen solche Pseudo-Baustellen auf um genau von diesen echten Problemen und Sorgen abzulenken.

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    1. Nils ist bemüht sich gerade NICHT mit den Problemen und Sorgen von Männern zu beschäftigen und macht stattdessen solche Pseudo-Baustellen auf um genau von diesen echten Problemen und Sorgen abzulenken.

      Meinst Du er will bewusst ablenken? Ich denke, der hat echte Sorgen der Männer gar nicht auf dem Schirm, und wenn so eine doch mal kurz aufblitzt in seinem Geist, ist es halt toxische Männlichkeit.

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  3. > Meinst Du er will bewusst ablenken?

    Ich kann das nicht für Matze beantworten, weil ich nicht wie Nils aus irgendwelxhen Steuergeldern dafür bezahlt werde, so zu tun, als hätte auch nur irgendwer die gleichen Meinung zu allem wie ich.

    Er wird aber dafür bezahlt, von daher: ja, freilich.

    Von wem und aus welchem Grund das kommt nennt man dann „Verschwörungstheorie“, neuerlich auch „Verfassungsfeindlich“,

    Zu Nils Dämlichkeit wäre in einer rationalen Welt nicht mehr als genau das zu sagen. Apo schreibt dazu aber zig Seiten Text, um den Schwachsinn auch den Dümmsten zu offenbaren, und ich dann noch eine Seite dazu.

    Da könnte man jetzt laöala-Fakten -äh, Verschwörungstheorien aufstellen. Wenn es nicht so traurig wäre, mit welchem immer-Null-Niveau Leute wie Nils mehr Geld bekommen als eine Putzfrau am Autobahnklo.

    Ich finde es entsetzlich, dass Nils und Kohorten Kühlschränke an Eskimos verkaufen, und wohlgemerkt ich den Quatsch bezahlen soll. Ich, derweil, habe statt Mutter #7 von vielleicht meinem Kind #3, was ich jetzt politisch korrekt zu einer Transe erziehen soll,

    In dem Alter hab ich nämlich für so echtes Geld ohne Leute mit Waffen einen Skigepäckträger nach Abu Dhabi verkauft. Der Unterschied ist halt, dass man auf dem feinen Sand nach einem (regelmäßigen) Sandsturm prima so fahren kann; ist nur blöd für die Ski, aber das geht halt mit bissi Wachs und soll super geil sein.

    In Nunavut, hingegen, braucht man halt definitiv keine Kühlschränke. Die haben gerade mit 12° Rekord-Hoch. Das überlebt sogar Butter 10 Tage. Und das wäre dann denen ihr gesamter Sommer.

    Mal abgesehen davon, dass die Eskimos eh keine Butter hätten; die Kühe fallen da gefroren tot im, so von September bis Juni.

    Und dann sind wir wieder bei Nils: wenn nicht Leute wie wir drenen Butter geben würden, via Steuern, kämen die vielleicht auch mal auf die Idee, dass es wo anderes schöner sein könnte.

    Mit Geld und Butter und so fort haben wir halt nichts bekommen außer tolle Träume einer besseren Welt.

    Hatten die Leute in Somalia auch. Im Gegensatz zu den Inuit können die aber nicht einfach Babyrobben totprügeln. Die verhungern also halt.

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