Warum alle Frauen nach Israel auswandern sollten

Weil da die Männer einfach besser sind.

Warum ich keine deutschen Männer date

Da haben wir ja was gemeinsam: Ich date auch keine deutschen Männer. Das wäre schwul.

Seit zehn Jahren lebe ich zwischen Berlin und Tel Aviv. Romantisch bin ich ausschließlich an Israelis interessiert. Weil sie eine Sache besser können als Deutsche.

Hmmm, will sie jetzt, dass deutsche Männer so werden wie israelische? Oder will sie, dass deutsche Frauen sich auch nur noch für israelische interessieren? Dass ein ganzer Weltartikel nur fürs Nörgeln geschrieben wird, wäre ja absurd.

Hier sind die Strände nach Nationen aufgeteilt. Frishman wie F für France. Es waren 34 Grad. Mitten im April. Die großen Pessach-Ferien.

Außerdem ist das Wetter in Israel generell wärme. Nicht unbedingt „besser“, aber immerhin.

Die Kellner vom Lala Land hatten alle Hände voll zu tun. Einer allerdings kümmerte sich ganz besonders um mich. Umsonst Wasser hier. Umsonst Wein dort.

Tja, so ein Kellner hat’s leicht. Andere Männer müssten Wasser und Wein bezahlen, bei ihm kommt beides aus der Steckdose. Oder nicht direkt Steckdose, aber nunja.

Woher ich sei, wollte er wissen, und als ich ihm erzählte, dass ich aus Berlin komme und 2014 angefangen hatte, Alija zu machen, verstand er die Welt nicht mehr. Ich sei doch nicht älter als 18 oder 19 Jahre.

Jetzt nicht vorschnell urteilen – er leidet vllt. an einer Variante der Gesichtsblindheit, die es ihm sehr erschwert, das Alter von Menschen einzuschätzen. Oder, sie hatte eine sehr gute Kosmetikerin oder Kosmetiker.

Ich lachte ihn aus, erklärte ihm, dass ich 41 sei, und dann tat er so, als würde ich ihn verarschen wollen.

Es ist natürlich keine Lüge, wenn beide wissen, dass sie lügen. Wenn das Restaurant aber fragt, wo die fehlenden Mengen Wasser und Wein verschwunden sind, werden sie ihm und seinen Kollegen vom Trinkgeld abgezogen, vermute ich…

 Sogar meinen Ausweis wollte er sehen.

Genau! Vllt. darf sie noch keinen Alkohol. Außerdem weiß er dann nicht nur ihr Alter, sondern auch Vorname, Zuname, Wohnort…

Das nenne ich Flirting-Skills.

Ich hoffe mal, sie hat ihm ihren Ausweis dann NICHT gezeigt. Aber die Art, wie das hier geschildert wird, ist eigentlich ein schlechtes Beispiel. Insbesondere für Frauen, die wirklich erst 18 oder 19 sind.

Ich lebe seit rund zehn Jahren zwischen Berlin und Tel Aviv und genauso lange date ich ausschließlich Israelis. Zwischendurch mag mir immer mal wieder ein Deutscher durchgerutscht sein. Aber die kann ich an einer Hand abzählen.

Und die Israelis an zwei Händen?

Das liegt nicht daran, dass ich irgendeine Obsession mit israelischen Männern haben, sondern daran, dass mich deutsche Männer überhaupt nicht aushalten.

Ja, deutsche Männer werden auch nicht dauernd von der Hamas mit Raketen beschossen, das verwühnt kollossal. Das merke ich an mir selbst – vor die Wahl gestellt, ob ich bei der Arbeit lieber flirte oder beschossen werden, merke ich, dass mir die Arbeit an sich schon stressig genug ist.

Und ich sie auch nicht.

Na, dann ist doch gut.

Ich bin ihnen zu dominant, zu bestimmt und viel zu erfolgreich.

Sie arbeitet für die „Welt“. Neid erweckt das nicht gerade. Wobei – mehr als so ein Kellner verdient sie aber schon, oder?

Gleichzeitig wollen sie dann aber die Rechnung teilen, mir keine Tür mehr aufhalten und würden mich doch ernsthaft nach einem Date alleine nach Hause laufen lassen.

Catch-22. Wenn ihr ein Mann nur deshalb nicht mehr gefällt, weil er ihren Wein von seinem Geld bezahlen müsste statt von dem seines Arbeitgebers, und dann die Konsequenz zieht, dass sie ihren Wein selber zahlt…

Am besten noch, nachdem sie total emanzipiert die Tür vor meiner Nase zugehauen haben.

Ich habe noch nie nach einem Date der Frau die Tür vor der Nase zugehauen, aber wenn, wäre die Botschaft, dass das Date nicht nur beendet ist, sondern auch nicht wiederholt werden soll.

Auf Dating-Plattformen merkt man es auch: Auf Engagement wartet man als Frau vergeblich. Deutsche Männer schreiben einem nicht, lehnen sich zurück und warten, dass man sich auf sie setzt.

Wer ist „man“, der das merkt? Aber ja, wenn es einer Frau schon zu viel Emanzipation ist, beim Flirten den ersten Schritt zu machen, dann ist ihre Frusttoleranz ja ziemlich niedrig.

Bloß keine Arbeit investieren, bloß kein Geld verlieren, und landet man in einer Beziehung mit ihnen, dann merkt man als Frau schnell, von Geschirrspüler Ausräumen und Wäsche Waschen haben sie noch nie was gehört.

Angenommen, sie und der Kellner wären in einer Beziehung gelandet. Sie schleppt das Geld an, und er das Zeug, was er im Restaurant mitgehen lässt?

Gleichberechtigung, das ist: Ich gebe nichts und nehme alles hier in Germany.

Die Idee, dass Frauen auf Datingplattformen mehr Männer anschreiben als umgekehrt, ist – mit der Ausnahme, wo genau DAS das Prinzip ist – extrem weltfremd. Aber ansonsten ja: wenn man keine festen Rollenerwartungen an die Geschlechter hat, können beide Geschlechter versuchen, das Optimum herauszuschlagen. Oder alle drei, vier oder wie viele Geschlechter auch immer.

Und bevor sich jetzt wieder eine Gruppe selbst ernannter Männerrechtler auf Twitter zusammenfindet, um – wie einst im Frühling 2017 – eine Sammelklage gegen mich einzureichen,

Moment! Man kann sich auch selbst zum Männerrechtler ernennen? Wieso musste ich dann diese Gebühr…

hört mich erst mal an: Klar sind nicht alle so.

Das Argument ist hier weniger: „Nicht alle sind so.“, sondern mehr: „Die, die so sind, haben ihre Gründe.“, und: „Wer so ist wie Du, ist möglicherweise auch niemand, um sich flirting-technisch ein Bein auszureißen.“

Aber leider sehr, sehr viele.

Flirten ist Stress. Jetzt könnte man einwenden, dass das Leben in D. so bequem ist, dass das bisschen Stress ja wohl eher eine willkommene Abwechslung. Aber nunja.

Israelis allerdings haben aufgrund der soziokulturellen Unterschiede begriffen, dass Emanzipation nicht bedeutet, die Manieren am Garderobenhaken aufzuhängen und dann ohne diese in ein Date zu gehen, sondern dass Mann und Frau trotz der existierenden Gleichberechtigung ein Dating-Spiel brauchen.

Folgendes: ich habe keinerlei Problem damit, 41-jährige Frauen zu daten. Ich werde mir aber Bemerkungen sparen, wieviel jünger sie aussähe – weil es passieren kann, dass das bei ihr ein wunder Punkt ist, über dem sie nicht gerne redet, weil sie denkt, dass ich sie verarschen will, oder, weil sie es für ein „vergiftetes“ Kompliment hält. Jetzt liegt das natürlich auch an mir, weil ich nicht mit Komplimenten klarkomme, bin ich schlecht darin, welche zu machen. Trotzdem bin ich lieber, wie ich bin, als mit extrem überzogenen Schmecheleien und dem Wein von meinem Arbeitgeber Frauen anzubaggern.

Bei diesem willigen beide ein, sich in traditionelle Rollen zu begeben und mit diesen ganz bewusst zu spielen.

Und wenn ich mal in völlig untraditionelle Rollen schlüpfen will? Wo sie mich auf was zu trinken einlädt und dann mit nach hause nimmt, weil ich leider nicht mehr allein in meine Wohnung finde?

Damit haben sie deshalb kein Problem, weil sie sowieso tagtäglich mit selbstbewussten, starken und unabhängigen Frauen konfrontiert werden.

Die aber leider trotzdem keinen ausgeben können, wegen GPG?

Denn die israelische, aber auch die jüdische Frau, ist vom Habitus in der Regel laut, lustig und streitfreudig.

Ja, aber Mirna Funk ist doch gar nicht lustig? Das Argument ist fehlerhaft.

Das ist kein antisemitisches Klischee, sondern liegt daran, dass im Judentum als solchem eine besonders gesunde Streitkultur herrscht.

Wie im SF-Fandom. Vllt. sollte sie mal deutsche SF-Fans daten.

Das Hinterfragen von Schriften, Texten, ja selbst Gott, ist Standard.

Ja, aber Gott – so vorhanden – verhüte, dass Frau Funk aus ihrer Komfortzone ausbricht und beim Flirten die Initiative ergreift.

Eine andere Meinung zu haben und für diese einzustehen, ist ein jüdisches Charakteristikum.

Jetzt haben aber offenbar deutsche Männer eine andere Meinung als sie, wie Flirten und Daten abzulaufen haben, während israelische Männer dieselbe Meinung dazu haben wie sie. Also ist dass dann doch nicht so gut?

Das kollidiert selbstverständlich mit dem deutschen Gemüt. Denn während in ganz Europa die Aufklärung vom Volk nach oben organisiert wurde, blieb Deutschland auf Friedrich II. sitzen und ließ die große Revolution von oben über sich einprasseln.

Preußen, nicht Deutschland. Und „vom Volk nach oben“ ist auch ein sehr euphemistischer Ausdruck…

Historiker verstehen den Nationalsozialismus deshalb auch als Kontinuität.

Es gab einen Historikerstreit, aber keine Historikereinigung. Aber ja, wer nicht flirtet, wie Funk das will, ist obrigkeitshörig. Montagsdemos in der DDR, Anyone?

Streit ist hier in Deutschland jedenfalls verpönt. Besonders untereinander. Ganz besonders zwischen den Geschlechtern.

Nö. Diverse Kommentarspalten deutscher Medien und große Teile Twitters legen gegenteiliges nahe.

Eine Frau, die widerspricht, wird als nervig und anstrengend wahrgenommen.

Nicht mehr als ein Mann, der widerspricht. Bzw., ob das als nervig oder anstrengend wahrgenommen wird, hängt hauptsächlich davon ab, ob man selbst dem Widerspruch zustimmt oder nicht.

Aber Streit ist eben auch Reibung, Bewegung, Dialog. Und all das ist sexy as fuck, wenn ihr mich fragt.

Wenn ich das sexy fände, wäre ich Anwalt geworden. Warum sie jetzt stattdessen Journalistin wurde, weiß ich nicht, aber offenbar findet sie so genug Reibung.

Prinzipiell ist die israelische Gesellschaft selbstverständlich eine klassisch maskuline. Spricht man mit israelischen Männern, dann erklären sie einem sehr schnell, dass der Druck der Erwartungen an sie enorm hoch ist. Sie müssen stark sein, dominant und extrem durchsetzungsfähig.

Also ist die Auseinandersetzung mit Frau Funk weniger „Reibung“, sondern mehr „Entspannung“?

Trotzdem herrscht in der israelischen Gesellschaft mehr Gleichberechtigung als im Westteil Deutschlands.

Wegen der allgemeinen Wehrpflicht? Nicht ganz, Frauen dienen dort zwei Jahre, Männer zweieinhalb. Aber ja, mehr als in „Westdeutschland“.

…auch, wenn ich als Ostdeutsche den Sozialismus zutiefst ablehne, so sehr muss ich eingestehen, dass er intrinsisch emanzipatorischer war.

Die DDR lebte nach den Motto, dass man die Menschen zu ihrem Glück zwingen müsse. Nein. Entweder, es ist kein Zwang oder es ist kein Glück. Der Punkt an der BRD ist, dass es kein Gesetz gibt, das Frauen dazu zwingt, halbtags zu arbeiten. Oder davon abhält, zum Judentum zu konvertieren und/oder nach Israel auszuwandern. Aber ja, wenn man sich vom Ehemann emanzipiert, aber völlig vonm Staat beherrscht wird, sind das zwar gleich wenig Rechte, aber Gleichberechtigung.

Wer also im Alter von 18, 19 oder 20 Jahren mit einer Offizierin konfrontiert wird, die die Ansagen macht, der wird auch generell die Ansagen von Frauen im weiteren Lebensverlauf nicht als befremdlich oder beängstigend, sondern als Normalität verstehen.

Was faselt sie da? Die Männer meiner Altersklasse – ich stelle meinen Ausweis jetzt nicht online – in D. waren etwa gleichviele Zivis als Soldaten. Als Zivi hatte ich überwiegend Frauen als Vorgesetzte. D.h., Männer, die Ansagen machen, wären für mich und viele andere männliche Deutsche die Ausnahme. Damit fällt diese ganze küchenpsychologische Theorie auseinander.

Das Betreuungssystem für Kinder ist strukturell so ausgebaut, dass Frauen selbstverständlich arbeiten gehen können.

Und trotzdem hatte die DDR nicht annähernd die Leistungsfähigkeit der ganztags arbeitenden westdeutschen Männer und ihrer halbtags arbeitenden Frauen. Ein Drittel der Bevölkerung würde ja sonst mehr als ein Drittel der Leistung liefern, oder? Wenn wir hier schon Ostalgie schieben.

Superschlaue sagen an dieser Stelle gerne, aber die ostdeutschen Frauen mussten trotzdem den Haushalt machen.

Dann bin ich nicht superschlau. Schade, was.

Aber dafür waren sie finanziell unabhängig

Was natürlich wenig nutzt, wenn es wenig zu kaufen gab.

was zu einer extrem hohen Scheidungsquote geführt hat.

Yäy! Und man konnte auch jederzeit eine neue Wohnung finden, wenn man ausziehen wollte, woll?

Während die Frauen in der Bundesrepublik ihre dämlichen Männer nicht verlassen konnten.

Unterhaltsrecht? Man könnte auch einfach das Ersparte nehmen und dann nach Indien auswandern oder so. Wegen Freiheit! DDR-Frauen hätte man dafür in den Rücken geschossen. Selbst, wenn angesparte Ost-Mark in Indien nicht so viel Kaufkraft hatte.

Das können deutsche Frauen übrigens bis heute nicht. Denn nur 30 Prozent arbeiten in Vollzeit. 40 Prozent in Teilzeit und 30 Prozent gar nicht. Das heißt: 70 Prozent der Frauen in Deutschland sind bis heute finanziell von ihren Partnern abhängig, was möglicherweise zu dem sehr arroganten und ignoranten Verhalten deutscher Männer führt.

Einfache Antwort: Frauen, die Vollzeit arbeiten wollen, dürfen dies tun. Das einzige Druckmittel, was ihr Mann hätte, wäre, sich scheiden zu lassen, was aber ein sehr schwaches Druckmittel ist, wenn die Frau gerade Vollzeit arbeiten will. Hätten Frauen in der DDR die Möglichkeit gehabt, halbtags zu arbeiten, wenn sie das wollten? (Und ihre Kinder nicht in einen staatlich kontrollierten Kindergarten zu schicken?)

Abhängigkeit führt zu Respektverlust statt einem Miteinander auf Augenhöhe.

Ist das denn überhaupt so? Dann sollte man sich nicht künstlich abhängig machen und sich auf einen Wein einladen lassen.

Wenn deutsche Männer Frauen prinzipiell als von ihnen abhängig wahrnehmen, katapultiert diese Wahrnehmung Männer in ein Machtverhältnis.

Eine Frau, die ein Mann gerade erst kennen lernt, ist möglicherweise tatsächlich abhängig, aber nicht von ihm. Es gibt beim Flirten kein reales oder gefühltes „Machtverhältnis“. Jedenfalls nicht wegen Teilzeit.

Denn wer finanziell unabhängig ist, ist frei. Auch geistig. Der kann Grenzen setzen, Erwartungen äußern und vor allem Nein sagen.

Die DDR hat Grenzen gesetzt, Erwartungen geäußert und vor allem Nein gesagt. Das muss ein finanziell sehr unabhängiges Land gewesen sein.

Nein, du bumst mich nicht gut. Ciao!

Nein, so habe ich mir Beziehung nicht vorgestellt. Ciao!

Nein, ein Mann hat sich selbstverständlich hälftig am gemeinsamen Haushalt zu beteiligen. Ciao!

Das kommt alles nach der Flirtphase, oder?

Wenn ich mit dieser Chutzpah, die ich hier verbal an den Tag lege, israelischen Männern begegne, dann leuchten ihre Augen.

Das ist keine Chutzpah, das ist Schluss machen. Freies Land und so, kein Problem. Wenn Männeraugen leuchten, weil eine Frau mit ihnen Schluss macht, wohl eher nicht, …

Weil sie keine Angst vor meiner Unabhängigkeit haben.

…sondern weil sie froh sind?

Oder, ganz allgemein: bindungsscheue Männer suchen bindungsscheue Frauen.

Deshalb sollten alle Frauen, die so denken wie Funk, nach Israel auswandern!

4 Gedanken zu “Warum alle Frauen nach Israel auswandern sollten

  1. Mirna „Wir müssen eine feministische Terror-Gruppe gründen und die alten weißen Männer aus dem Weg schaffen (lacht).“ Funke war 9, fucking NEUN, als es zum Mauerfall kam. Und soweit ich weiß gab’s in der DDR viel Mist, aber keine Kinderehe.

    Ich würde auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen wollen, dass die hohe Scheidungsrate weniger an der finanziellen Unabhängigkeit lag sondern viel mehr an der „Nur Verheiratete mit Kind kriegen eine eigene Wohnung“-Begebenheit. Wohnungen, von denen die DDR genau wusste, wieviel Platz ein Mensch zum Leben zu brauchen hat. Hachja, da werden heutzutage Erinnerungen wach…

    „Wenn deutsche Männer Frauen prinzipiell als von ihnen abhängig wahrnehmen, katapultiert diese Wahrnehmung Männer in ein Machtverhältnis.“
    -vs-
    “ Nein, du bumst mich nicht gut. Ciao!
    Nein, so habe ich mir Beziehung nicht vorgestellt. Ciao!
    Nein, ein Mann hat sich selbstverständlich hälftig am gemeinsamen Haushalt zu beteiligen. Ciao!“
    — Einfach nur das mal auf sich wirken lassen.

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    1. Die haben alle (mindestens einmal zu oft) „The Secret“ gelesen,

      „Wenn deutsche Männer Frauen prinzipiell als von ihnen abhängig wahrnehmen, katapultiert diese Wahrnehmung Männer in ein Machtverhältnis.“

      ist lehrbuchreifes magisches Denken. Ideen, Empfindungen, Wahrnehmungen schaffen physische Realitäten. Faszinierend. Und erschreckend.

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  2. Mir tun die Israelis wirklich leid. Freilich, als Deutscher ist man beim Flirten unbeholfen; meine Zahnärztin war nicht so begeistert, als ich ihr sagte, sie sieht aus als wäre sie 16.

    Die sieht aber wirklich aus als wäre sie 16. Meine Katzensitterin ist 17, die sieht aber älter aus.

    Fräulein Funk, hingegen, sieht aus wie Mitte 50. Insofern ist ihre Behauptung, jemand hielte die für 18/19, ein enorm viel unbeholfeneneres Kompliment als Fräulein Himmelreich zu sagen, sie könnte ein Dirndl ausfüllen. Es ist schlicht gelogen.

    Wenn man mit Fräulein Himmelreich flirten will, sagt man was poetisch-gelogenes, wie „Du bist so schön wie das anatolische Hochland“ (hinter dem Horizont sind da Berge; ansonsten ist das aber wirklich so schön wie Laura).

    Fräulein Funk hingegen hingegen taugt nichtmal wirklich für den „Hello Mrs Robinson“ – Fetisch,

    Freilich, wenn man auf ältere Frauen steht, sieht die in einer Latex-Corsage sicher passabel aus und peitscht Dir die Eier aus – die will das aber nicht sexuell spielen, sondern so *leben*.

    Dass sich dafür ein Mann begeistert — sicher, da gibt es schon drei, aber Mirna bekommt davon sicherlich keinen. Ganz besonders nicht in Israel – man kann ja viel über Juden sagen, aber dumm sind sie definitiv nicht.

    Schön finde ich, dass Fräulein Funk selbst Jüdin ist. Die deutsche Kollektivschuld von vor 80 Jahren war schon schlimm genug; aber so hab ich mit dieser Grausamkeit absolut nichts zu tun.

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    1. Also Anne Bancroft sah damals soo000 schlecht nicht aus (dass man da einen Fetisch entwickeln müsste), auch wenn sie ein bisschen auf Gouvernante getrimmt war in dem Film, und auch nicht die attraktivste Persönlichkeit in’s Drehbuch geschrieben bekommen hat. Aber die hätte ich als junger Mann nicht von der Bettkante geschubst.

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