Es gibt fast keine dummen Fragen

Aber manchmal

Rollenbilder ändern sich, nicht nur für Frauen. Aber von den Problemen oder Forderungen der Männer hört man selten in der öffentlichen Debatte. Warum?

Weil Männer, die über ihre Probleme reden, gesagt bekommen, sie sollen die Klappe halten, Frauen hätten es viel schwerer. Da hätten Sie aber auch von alleine drauf kommen können.

Liebe Männer, wir müssen reden. Denn manchmal tut ihr mir leid.

Erstens, das ist ja nett von Ihnen, ich vermute aber, wir tun Ihnen aus den falschen Gründen leid, und zweitens gehen Probleme nicht davon weg, dass „wir“ über sie reden. Entweder, man kann sie aus eigener Kraft lösen, dann braucht man nicht über sie reden, oder man braucht die Hilfe oder den Rat von jemanden – ersteres erwarte ich nicht von Ihnen, und letzteres von Ihnen halte ich für – ehrlich gesagt – wenig nützlich. Wenn Sie diese Probleme nie hatten, woher wollen Sie die Lösung wissen?

Diesen Satz schreibe ich nicht von oben herab.

Sondern?

Ich fühle mit euch.

Das eine schließt das andere nicht aus.

Weil ständig über euch gerichtet und diskutiert wird: Wie ihr mal wart, früher, was ihr damals schon versäumt habt, wie ihr heute sein sollt, was ihr alles falsch macht, was ihr alles nicht wisst, wo ihr zu laut seid.

Die Passivkonstruktion soll wohl verschleiern, dass es hauptsächlich Frauen sind, die über Männer richten. Aber gut, Sie als Frau müssen sich das nicht zu Eigen machen, oder sich für andere Frauen rechtfertigen – aber an der Stelle wäre schon interessant zu wissen, ob Sie zumindest einige dieser Vorwürfe ablehnen, und wenn, welche?

manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, der Mann von heute sei ein einziges Mängelexemplar.

Entweder das, oder man kann ihn einfach nicht leiden.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Es geht in diesem Text nicht darum, den Mann zum Opfer zu stilisieren.

Keine Sorge – auf DIE Idee wäre ich im Traum nicht gekommen.

Es ist nötig, dass Frauen über ihre Bedürfnisse und Probleme sprechen und dabei Männer kritisieren

…aber wenn Männer über ihre Bedürfnisse und Probleme sprächen und dabei Frauen kritisierten, wäre das ja frauenfeindlich. Wie gesagt, es ist offensichtlich, warum das so selten passiert.

Und weil Männer immer noch viel mehr Macht haben als Frauen.

Ich habe mehr Macht als Sie? Sie können Ihre Meinung auf einer viel gelesenen Plattform veröffentlichen und kriegen dabei noch Geld. Ich nicht. Jetzt werden Sie sicher einwenden, dass es viele Männer gibt, die auch dafür bezahlt werden, jeweils ihre Meinung zu veröffentlichen, aber das hat nichts mit mir zu tun, und nutzt mir auch nur bedingt.

Es ist deswegen nicht nur richtig, sondern auch unerlässlich, dass Frauen häusliche Gewalt anprangern

Auch, wenn diese von Frauen ausgeht? Ja, es ist ein laufendes Verfahren, aber die Indizien, Beweise und Aussagen sprechen schon sehr viel mehr für Depp als für Heard.

sich weiter das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper erkämpfen

Frauen, die an sich eine illegale Abtreibung vornehmen ließen, wurden mit maximal einem Jahr Gefängnis bestraft; Männer, die Totalverweigerer wurden, mit bis zu 5 Jahren.

dass über sexuelle Übergriffe und Diskriminierung durch Männer berichtet wird

…und durch Frauen?

über #Metoo, über das Phänomen Femizid, über den Gender Pay Gap,

Ja, genau.

die ungleiche Verteilung der Arbeit im eigenen Haushalt

Gewalt, sexuelle Belästigung und jetzt auch noch Staubsaugen!

über die Schwierigkeit vieler Frauen, Kind und Karriere zu vereinen

Einfach einen Mann heiraten, der weniger verdient als man selbst. Plötzlich ist das Thema durch, wetten?

Allerdings machen ja nicht nur wir Frauen den gesellschaftlichen Wandel der Rollenbilder durch. Sondern die Männer ebenfalls.

Aaaaach, waaaasss??????

Früher regierte das gesellschaftlich akzeptierte Bild des durch die Gegend dirigierenden Familien-Patriarchen, der das Geld ranschaffte, seine Kinder nur im schlafenden Zustand kannte, darüber verfügte, wann seine Frau mit ihm Sex haben sollte, nie über seine Gefühle sprach und nicht zuhören konnte.

Es ist ein wiederkehrendes Muster, dass Rollenerwartungen und Vorurteile wahllos vermischt werden. Also hier z.B. die Rollenerwartung: „Männer sollen ihre Familie finanziell versorgen!“ und das Vorurteil: „Männer arbeiten lieber, als Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.“ Auch, wenn beides offenbar zusammenhängt, wäre das Minimum an erforderlicher Reflexion zu erkennen, was Vorurteil ist und was Rollenverständnis. Der zweite Schritt wäre die Frage, wer jeweils die Rollenerwartungen und Vorurteile hat oder verbreitet – mehr Männer oder mehr Frauen? Die dritte, was Männer im Unterschied zu Vorurteilen und Erwartungen lieber täten. Natürlich wäre letzteres von Mann zu Mann verschieden, aber so vom Ablaufplan her.

Wenn junge und nicht mehr ganz so junge Männer angesichts dieses Rollenwandels verwirrt sind, wenn sie selbst nicht wissen, wo sie stehen als Mann und was ein „echter Kerl“ sein soll, kann ich das nachvollziehen, so seltsam es klingen mag.

Manche Männer wollen z.B. keine Kinder. Wenn sie aber „trotzdem“ eine Frau wollen, stellt sich beim Zusammenleben die Haushaltsfrage deutlich weniger. Manche Männer wollen Familie UND halbtags arbeiten, aber bei ihrem Beruf ist das finanziell etwas problematisch. Ich könnte zig solche Dinge aufzählen. Muss ich wirklich „öffentlich“ darüber reden, damit Sie wissen, was die Probleme sind?

Weil ich es als Frau gewohnt bin, tausend Dinge gleichzeitig sein zu sollen; ich kenne also den Druck der Erwartung.

Ohhhh, eine Runde Mitleid für Sie. Erste Lektion: entscheiden Sie, wessen Erwartungen Sie erfüllen müssen oder wollen, und wessen nicht. Das ist ein weiterer Grund, warum viele Männer nicht über Ihre Probleme reden: wenn dieses Reden eine Erwartungshaltung ist – Paraphrase: „Männer, wo bleibt Eure Emanzipation? Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!“ – aber zumindest einige Männer keinen Sinn oder Vorteil darin sehen, diese Erwartung zu erfüllen, erfüllen sie diese halt nicht. Ist weniger Stress.

Wenn ihr, liebe Männer, ebenfalls wie wir Frauen einen Rollenwandel durchmacht, wenn ihr etwas anderes sein wollt als das, was ihr jetzt sein könnt – wieso redet ihr nicht darüber, öffentlich?

Einige „wandeln“ ihre Rollen auch gar nicht, weil sie damit zufrieden sind, manche tun es, ohne darüber reden zu müssen (oder zu wollen), weitere, recht offensichtliche Gründe habe ich weiter oben genannt, und manche reden tatsächlich darüber, öffentlich. Ich betrachte Ihre Frage, liebe Frau Göbel, also als beantwortet. Aber mir kommt da der Gedanke, dass Sie auf etwas anderes hinauswollen:

  1. dass Männer nicht über ihre Probleme reden, beweist, dass sie keine haben, weil: Patriarchat
  2. wenn Männer über ihre Probleme nicht reden, sind sie selber Schuld, wenn diese nicht gelöst werden, und verdienen daher keine Solidarität
  3. Männer müssen über ihre Probleme reden, um sie zu lösen, denn Frauen leiden unter Männerproblemen immer am meisten, weil sie ihre Väter, Söhne, Brüder, Ehepartner usw. betrifft
  4. irgendein total neuer Gedanke, mit dem ich bis dahin nie konfrontiert wurde

Wenn beispielweise immer mehr Väter lieber bei ihren kleinen Kindern zuhause sein wollen als im Büro, am Ende aber nur 6,4 Prozent der Männer mit Kindern unter sechs Jahren in Teilzeit arbeiten, wieso lese ich so wenig darüber?

Weil die Berichterstattung dann so aussieht: die Standard, die sich sehr die Ansicht dreier Vereine zu eigen macht, ein mehr am Wechselmodell orientiertes Familienrecht sei einfach ein fieser Trick, damit Väter ihre Kinder schlagen dürfen.

Wenn in einer bis dato einmaligen Pilotstudie des Familienministeriums von 2005 23 Prozent der befragten Männer angeben, in ihrem Leben schon körperliche oder sexualisierte Gewalt durch ihre Partnerinnen erfahren zu haben und 400 Frauenhäusern in Deutschland nur zwei Männerhäuser sowie fünf so genannte Männerschutzwohnungen gegenüberstehen, wieso ist das öffentliche Rumoren nicht lauter?

Weil im Familienministerium Feministen sitzen. Und offenbar in vielen Redaktionen.

Wenn 48 Prozent der Männer sich im Falle einer Trennung eine größere Beteiligung an der Versorgung der Kinder wünschen, aber diese Kinder in 93 Prozent der Fälle hauptsächlich bei der Mutter leben, wieso kämpfen Männer nicht für ihren Anspruch?

Hachja. Kennen Sie die Geschichte vom Urteil des Salomon? Wer sein Kind am meisten liebt, verzichtet eher, um dem Kind Leid zu ersparen. Gegenfrage: SIE sind doch Journalistin? Wäre es nicht Ihre Aufgabe, von Problemen anderer Leute zu berichten, statt Victim-Bläming zu betreiben?

Wieso gibt es eine Fülle von männlichen Influencern, die ihre Bauchmuskeln in die Kamera halten und Fitness-Tipps herunterleiern – aber keinen, der genau das Gegenteil tut

Der Drachenlord ist also kein Influencer für Sie? Haiders gonna Haid!

 irgendwie aussehen, seinen Dudes über die Kanäle mitteilen, dass das absolut okay so ist, und sich für Body Positivity bei seinesgleichen einsetzen?

Es gibt massig männlicher Influencer, die nicht normschön sind. Der Punkt mit der Body-Positivity ist aber Folgender: ich bin mir bewusst, dass mein Übergewicht nicht gesund ist, dass es sich negativ auf meine Partnersuche auswirkt, und dass ich daran etwas ändern sollte. Weiterhin wäre es mir extrem wumpe, wenn Männer mir sagten, dass ich sexy aussehe, selbst wenn es stimmte, da ich nicht für Männer sexy aussehen will. Wenn überhaupt, bräuchte also ich Influencerinnen, die Frauen sagten, dass ich sexy aussähe – ob es stimmt oder nicht – um irgendwelche BMI-verändernde Maßnahmen umgehen zu können.

Wieso gibt es keine männliche Stimme in der breiten Öffentlichkeit, die über die eigene Verunsicherung bei bestimmten Themen spricht und damit an andere Männer herantritt, so wie mein Kollege Christian Gesellmann es in der #Metoo-Debatte getan hat?

Was mich betrifft: Weil ich mich wegen Weinstein nicht „verunsichert“ fühle. Wenn, dann wegen Amber  „Niemand wird Dir glauben“ Heard.

Warum, liebe Männer, die ihr anders sein wollt als die abgenutzten Vorbilder, die nicht mehr in die heutige Zeit passen, seid ihr so still?

Wenn ich anders sein will als der Vater, der nicht über seine Herzprobleme spricht, bis er eines Tages tot umkippt, dann muss ich einfach anders sein. Ich müsste mit meiner Familie und mit meinem Arzt darüber reden, aber nicht öffentlich, also bekämen SIE, liebe Frau Göbel, gar nicht mit, ob ich still leide oder meine Probleme in den Griff kriege. Ein Teil Ihrer Frage ist tatsächlich auch Artefakt Ihrer Messmethode.

Wenn ich über emanzipatorische Frauenstimmen der Jetzt-Zeit nachdenke, die in der Öffentlichkeit auf ganz verschiedene Weise für Gleichberechtigung und ein vielfältiges Frauenbild stehen

Ähhhh, vielfältig? Alle betonen, dass sich Frauen nicht ändern müssten und vor allem nicht sollten.

in Deutschland Margarete Stokowski

Ruhm und Ehre der Erfinderin der allseits beliebten Geschlechtertauschprobe! Kritisiert Männer.

Sophie Passmann

Kein alter, weißer Mann. Kritisiert Männer „trotzdem“.

Charlotte Roche

Ein weißer, alter Mann. Kritisiert Männer. In geschlechtergetauscht wäre sie medial erledigt, weil sie in der Partnerschaft gewalttätig wurde, aber das frauenunterdrückerische Patriarchat lässt sie Geld verdienen, indem sie einen Podcast darüber macht. Gaaanz dünnes Eis, die hier jetzt als Vorbild zu präsentieren.

Carolin Kebekus

Ja, gut. Sind ihre Gagschreiber eigentlich mehr männlich oder weiblich? Oder die Techniker bei der Bühnenschau, bei der „nur“ Frauen mitmachen durften?

Wenn ich über emanzipatorische Männerstimmen nachdenke, die sich selbst öffentlich zum Thema machen, die in der breiten Öffentlichkeit Forderungen des eigenen Geschlechts ansprechen und für ein vielfältigeres, modernes Männerbild stehen, fällt mir ein: niemand.

Wenn emanzipierte Frauen darüber reden, wie Männer sich doch jetzt bitte/gefälligst ändern sollten, dann wäre das spiegelbildliche Äquivalent emanzipierte Männer, die darüber reden, wie sich Frauen ändern sollten. Ist es das, was Sie wollen? Es wäre jedenfalls die Konsequenz Ihrer Vorwürfe.

Außer der kanadische Psychologe und Bestseller-Autor Jordan Peterson, … [Männer] sollten sich in ihrem Verhalten einfach an Hummern orientieren. Liebe Männer, das kanns doch nicht sein, oder?

In der Tat, das ist Schwachsinn. Wenn das Hummerweibchen sich häutet, versteckt es sich in einer Höhle, die das Männchen gegraben hat und die er gegen Feinde verteidigt. Dies ist praktischerweise der einzige Zeitpunkt, an dem eine Paarung möglich ist. Aber als „weißer“ Ritter beschützt er sie noch eine Woche danach. Wenn er sich häutet und weich und verletzlich ist, kann er sehen, wo er bleibt.

Absurderweise scheinen sich in dieser Sache die Rollen entlang der Geschlechterlinie zu vertauschen:

Das ist nicht ganz so absurd, wie Sie das darstellen, aber nunja.

Die Frauen, von denen sonst so oft gefordert wird, lauter zu sein, stärker für ihr Recht zu kämpfen, klarer die eigenen Bedürfnisse und Probleme zu artikulieren,

…machen, was ihnen gesagt wird? Yäy, Emanzipation! Freiheit! Selbstbestimmung und noch viel mehr tolle Sachen!

… dominieren den öffentlichen Diskurs rund um die Frage, wie er denn nun sein soll, der Mann 2020

Weil es eben um die Frage geht, wie er sein soll. Nicht sein will. Was sagt uns das?

… und Männer, denen man sonst das viel größere Sendungsbewusstsein zusagt, schweigen weitestgehend.

Tja, Ihre Vorurteile über Männer sind eben nicht zutreffend.

Warum? Genau das habe ich die KR-Community gefragt, also unsere männlichen Leser.

Und ab DA beginnt der lesegeschützte Teil. Ich war wirklich neugierig, was da steht, oder welche möglicherweise anderen Schlussfolgerungen zu lesen sind als die bereits dargestellten, aber dazu müsste ich mich da für ein Probeabo anmelden, und dann bräuchte ich mein PayPal-Konto, und da wurde es mit zu kompliziert. Erkennen kann ich:

„Wieso sollte jemand etwas ändern wollen, der privilegiert ist“, also Punkt 1 oben. Sich einfach der eigenen Vorurteile versichern.

„Schweigen löst keine Probleme – im Gegenteil“, was tatsächlich vom Problem abhängt und davon, ob man eventuell Maßnahmen ergreift, um es zu lösen.

„Hatte ich tatsächlich etwas übersehen?“ Naaaaiiiiinnnn, Sie doch nicht, Sie empathische Person.

„Männer, traut Euch an die Öffentlichkeit.“ Natürlich. Und dann kommt bestimmt direkt der Vorwurf, sie würden Frauen zu viel Raum wegnehmen. Erst ein Netz aus Catch-22s aufstellen, und sich dann beschweren, dass keiner reintappen will.

5 Gedanken zu “Es gibt fast keine dummen Fragen

  1. Liebe Autorin,
    wenn du der Meinung bist, dass Männer nicht genug über ihre Probleme und Rollenerwartungen klagen, dann fallen mir drei naheliegende Gründe ein:

    1. Sie beklagen sich nicht bei DIR (z.B. weil sie dich nicht als die dafür zuständige Instanz sehen).
    2. Sie beklagen sich bei dir. DU hörst aber nicht hin.
    3. Sie versuchen sich öffentlich zu beklagen. Es wird ihnen aber keine Plattform geboten.

    Solltest du 1. bis 3. ausschließen können, dann reden wir weiter.

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  2. Wenn 48 Prozent der Männer sich im Falle einer Trennung eine größere Beteiligung an der Versorgung der Kinder wünschen, aber diese Kinder in 93 Prozent der Fälle hauptsächlich bei der Mutter leben, wieso kämpfen Männer nicht für ihren Anspruch?

    Sie ist ganz tief drin in der Materie; sie ist ganz nah dran an der Väterbewegung; sie hat knallhart recherchiert und kennt all die Schicksale von entsorgten Vätern, von Schicksalen wie Obdachlosigkeit und Suizid weil man den Horror nicht erträgt, seinen Kindern entfremdet zu werden. Und sie gehört nicht zu denjenigen, die diese grausamen Verhältnisse totschweigen.

    Und sie kennt sich aus mit Macht und Männer tun ihr leid, wobei sie denselben Männern erstmal verklickern muss, dass es Frauen an der Front zum Verheizen und im Bergwerk zum Verschütten viel schwerer haben.

    Was ein Haufen Scheiße. Echt.

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  3. Wenn dich der Rest des Artikels interessiert und du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, gäbe es Möglichkeiten die Paywall zu umgehen *hust* https://12ft.io *hust*

    Manche Paywalls lassen sich durch das auslesen des Google Caches gut umgehen. Schließlich wäre das ja ansonsten eine SEO technische Verschwendung des Contents!

    Moralisch gesehen muss ich natürlich darauf hinweisen, dass journalistische Wertarbeit auch entsprechend entlohnt werden möchte!

    Dass bestimmte Themen gefühlt ständig hinter Paywalls verschwinden, und andere Themen eher nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ein Schelm wer böses denkt!

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  4. Man stelle sich vor: Jemand sähe ein Problem. Jemand sähe Betroffene. Jemand habe eine große Plattform. Was macht dieser Jemand? Klar, fragt die Betroffenen öffentlich über die große Plattform, warum sie nicht lauter sind und sich mehr für sich einsetzen.

    Übrigens: Manche Paywall braucht nicht mal ’ne Leiter, wenn sie nur drei copy&paste freundliche Schritt breit ist.

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    1. Ja, um die Sache mit der Paywall abzukürzen: wenn, dann will ich, dass man ohne weiteres sehen kann, was ich meine, und ob ich nichts aus dem Kontext reiße.
      Eigentlich sind mir die komplett lesbaren Sachen auch am liebsten. 😉

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