Warum Frauenquoten doch nicht feministisch sind

Weil das Patriarchat eine Präsidentin hat.

Ich wette, dass eine Menge ihrer Wählerinnen sie nicht wählten, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie sich wünschten, dass Le Pen sie vorm frauenfeindlichen Ausland beschützt. Also wegen durchaus feministischer Gründe.

Dennoch insistiert Pinkstinks:

Nichts, absolut nichts ist feministisch daran, jemanden wie Marine Le Pen zu wählen.

Angenommen, Frauenquoten würden dafür sorgen, dass Frauen wie Le Pen in Ämter und auf Aufsichtsposten kämen – wäre das trotzdem nicht feministisch? Und beweist das nicht im Umkehrschluss, wenn eine Frau nicht zwangsläufig feministisch ist, ist ein Mann dann möglicherweise feministisch?

Denn Gleichberechtigung haben wir erst dann, wenn uns die Wahl einer Faschistin ebenso zuwider ist, wie die eines Faschisten.

Oh, dann habe ich Gleichberechtigung ja schon erreicht. Gewonnen!

Ein Gedanke zu “Warum Frauenquoten doch nicht feministisch sind

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