Irgendwas mit Männlichkeit

Weil: Gründe.

Keine Härte, sondern Verantwortung

„Ich will nicht notwendigerweise, dass Du das Problem löst. Ich will nur jemanden, der sich an meiner Stelle darum kümmert.“ Ok, ist vermutlich nicht gemeint, aber ähhh…

Nicht nur Putin, auch Männer hierzulande propagieren die Vorstellung des harten Mannes. Doch männlich sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.

Erstens hieße das, dass Frauen keine Verantwortung übernehmen, oder Frauen mit Verantwortung nicht weiblich wären, was so oder so Quatsch ist, und zweitens sind Putin und „Männer hierzulande“ durchaus der Ansicht, dass Männer Verantwortung übernehmen müssten. Sonst bräuchten sie ja gar keine Härte. Der Widerspruch ist komplett konstruiert.

Es gibt derzeit so eine Lust unter deutschen Männern, andere deutsche Männer abzuhärten.

Entweder, ich bin kein Mann oder ich bin kein Deutscher. Oder, der Satz ist falsch.

Knapp zwei Wochen vorher schrieb ein Kollege im Spiegel unter der Überschrift „Zu weich für die neue Wirklichkeit“ über mit gepunkteten Socken gekleidete Großstadtmänner.

Ich hörte davon. Ich schließe dennoch kein Abo ab. SO!

Die ahnten, so der Autor, „dass es Momente gibt, in denen man gern weniger Kultur und mehr Natur wäre, weniger domestiziert, dafür instinktiver, ursprünglicher“.

Was man wann gerne wäre oder nicht, ist einerseits Geschmackssache, andererseits kann man natürlich jederzeit hinterfragen, ob man gerade Sinnvolles tut. Aber zum Thema naturverbunden vs. kulturverwöhnt, empfehle ich diese Reihe.

Anlass für den Wunsch nach maskuliner Stählung ist natürlich der Ukrainekrieg und im Falle des Kollegen im Spiegel auch sein neues Buch, das laut Titel die „Verteidigung eines Auslaufmodells“ ist, also des härteren Mannes.

Um meine eigene These zum Thema zu wiederholen: Männlichkeit sind Eigenschaften, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen, die Männer trainieren, betonen oder sonstwie kultivieren, um auf Frauen attraktiv zu wirken. Wenn Härte/Verantwortungsbereitschaft bei Frauen ankommt, wird das bei Männern vorgetäus kultiviert werden, sonst nicht.

Über das Geschäftliche hinaus sind beide Texte aber deshalb interessant, weil sie sich als Versuche lesen lassen, Antworten auf eine tatsächlich formulierte Herausforderung zu finden.

Herausforderung? So ganz klassisch: „Du hast meine Frau gevögelt! Nächsten Samstag, Sonnenaufgang, einläufige Pistolen auf 12 Schritt!“ – „Mit Arzt oder ohne?“ – „Ist mir doch egal!“?

Eine der Erzählungen, die Wladimir Putin und seine Berater, Deuter und Speichellecker zu einer politischen Waffe gemacht haben, ist nun einmal die vom harten Ostmann, der dem reichen, gierigen, verweichlichten, quasi zur Frau gewordenen und/oder schwulen Westmann jetzt mal zeigen müsse, wo der Hammer hängt.

Ja, diese ganzen weichen Westler, die lieber russisches Gas kaufen als zu frieren. Gegen wen richtet sich diese „politische Waffe“? Gegen die „Westmänner“, oder eher gegen die „Ostmänner“, denen eine Übermacht suggeriert wird, die nicht so ganz gerechtfertigt erscheint? Ich fühle mich von diesem Narrativ jedenfalls weder bedroht noch herausgefordert.

Der in Russland gern und oft verwendete Begriff „Gayropa“ ist dafür ebenso ein Ausdruck wie die Predigt des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche Kyrill, die er vor einem Monat in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale gehalten hat.

Bin ich russisch-orthodox? Wayne? Oder umgekehrt, wenn jemand in D. ein total schlaues Buch veröffentlicht, was russische Narrative wunderbar widerlegt – was nutzt es, wenn es kein Russe lesen kann?

„Schwulenparaden“ abzuhalten und zu ertragen sei eine „einfache und entsetzliche Loyalitätsprüfung“, die der Westen abhalte, um zu sehen, ob Länder des Ostens dazugehören könnten oder nicht.

Ich bin derartig abgehärtet, mir macht das nichts. Mir ist übrigens auch relativ egal, ob die Länder des Ostens dazugehören könnten oder nicht. Brandenburg und M.-P., ok, aber der Rest…

Und im Donbass wolle man eben keine solchen Paraden, weshalb nun Krieg geführt werden müsse.

Letztens kam bei Twitter die schlaue Frage, ob wir als Deutsche ein Bundesland den Russen überlassen würden, um Frieden zu haben. Die anschließende Diskussion behandelte dann eher die Frage, welches.

Die Projektion von Putin als Statthalter echter Männlichkeit hat unter deutschen Rechtsextremen und Impf­geg­ne­r:in­nen viele An­hän­ger:innen

Dann finden das also auch viele Frauen, Intersexuelle und Transpersonen? Nebenbei, auch wenn das suggeriert wird, viele oder auch die meisten Putinfans hierzulande finden wohl auch dessen Männerideal gut, aber umgekehrt sind viele, die dieses Ideal gut finden, Putinfeinde, die Putin unter Verwendung eben dieses „Ideals“ bekämpfen wollen.

in Ostdeutschland lassen sich alte Erzählungen von westlicher Verweichlichung und Dekadenz und östlicher Härte in Äußerungen von Institutionen der DDR ebenso finden

Dann geht doch nach drüben!

wie im Cliquengespräch von der angeblich nicht so trinkfesten „Wessi-Leber“

Ach Gottchen, jetzt haben die mir aber einen eingeschenkt.

Aus solchen über die Jahre wiederholten und erlernten Behauptungen lassen sich, ähnlich wie in Russland, Waffen machen.

Ja, wie die Spartaner gegen die Perser kämpften die Russen gegen die Mudschaheddin. Breschnew hieß mit Vornamen Leonid(as), wie der aus 300, und Afghanistan ist ein paar ehemalige Strapien des persischen Reiches, die eigentlich über Sparta herfallen sollten. „Aber haben die Russen damals nicht verloren?“ – „Breschnew war eigentlich Ukrainer, das gildet nicht.“

Der AfD-Politiker Björn Höcke, der von sich selbst gern so redet, als wäre er Ostdeutscher, hat das Programm der Remaskulinisierung im November 2015 in Erfurt so formuliert: „Denn nur wenn wir unsere Männlichkeit wiederentdecken, werden wir mannhaft! Und nur, wenn wir mannhaft werden, werden wir wehrhaft.“

Okeee – DER wäre natürlich ganz vorne mit dabei, wenn Putin in Deutschland eine freie autokratische Marionettenregierung errichtet. So als Familienminister oder so.

Billiges Manöver, oder? Den Wunsch nach deutscher Wehrhaftigkeit mit der Nazi-Keule wegzubügeln?

Männlichkeit. Nicht Wehrhaftigkeit.

Nun ja, erstens lesen Sie die taz, was erwarten Sie also.

Das ist in der Tat das beste Argument.

Und zweitens gibt es da schon gewisse Ähnlichkeiten in der Argumentation, die sich niemand ausdenken muss.

Warum wurde bei Gewissensprüfungen wohl nie gefragt: „Du und Dein Freund laufen nachts durch einen dunklen Park. Da werdet Ihr angegriffen. Würdest Du Deinen Freund mit der Waffe verteidigen?“?

Drittens aber zeigt ein Blick ins Praktische, dass ihre angebliche Verweichlichung weder ukrainische Großstadthipster noch die LGBTIQ-Szene davon abgehalten hat, Kyjiw und andere Städte zu verteidigen, als bewaffnete Kämp­fe­r:in­nen und als Ver­sor­ge­r:in­nen an den Frontlinien.

Die männlichen Großstadthipster und zumindest die G und Teile der B+T hatten in der Frage nicht wirklich die Auswahl. Aber ja, es gibt auch Ukrainerinnen, die Wehrdienst leisten. Mit der Waffe. Freiwillig. Hat das ganze Gendern also ein bisschen was gebracht.

Vielen von ihnen geht es weniger um ukrainischen Nationalismus, sondern vielmehr um das Abwehren der „Russki Mir“, der russischen Welt

Wenn ich schwul wäre, wäre ich auch lieber kein Russe. Bzw., ich hätte noch einen Extragrund, kein Russe zu sein. Aber natürlich ist die Idee, dass man gegen Nationalismus-Vorwürfe verteidigt werden müsse, in der Situation etwas albern.

einer ideologischen Konstruktion und zumindest teilweisen innerrussischen Wirklichkeit, in der man, wenn man nicht sehr reich ist, um des Überlebens willen stahlhart sein muss und Dekadenz, sprich Abweichung und Weichheit, entsprechend lebensgefährlich sind.

Ja, es ist der Raubtierkapitalismus, vor dem uns Marx immer gewarnt hatte. Also, ganz allgemein, es gibt eine Menge Gründe, kein Bürger Russlands werden zu wollen.

Man kann sich entscheiden, inwieweit man sich und andere glauben macht, diese Wirklichkeit im Sinne Putins mitkonstruieren zu müssen.

Hmm, vllt. bezahlen mir diese russischen Oligarchen einen gescheiten Preis für meinen Blog? Aber nur in Euronen, bitte!

Anders gesagt: Wenn Putin das angeblich Weiche und die Abweichung bekämpfen will, warum sollten „wir“ ihm dabei helfen?

Darauf gäbe es mehrere Antworten, die ALLE darauf beruhen, dass man sich das Narrativ nicht zu eigen macht.

  1. Putin will nicht „Weichheit“ bekämpfen, sondern Demokratie. Putin hat nichts gegen unsere sogenannte oder tatsächliche Weichheit, weil sie ihm hilft.
  2. Putin will „uns“ auch nicht von Weichheit und Abweichung „befreien“, sondern ihm wäre es am liebsten, wenn wir daran zugrunde gingen; aber notfalls würde er uns dabei auch „helfen“.
  3. das Narrativ ist insofern keine Propagandalüge, als dass Putin selbst denkt, dass wir als Westler zu verweichlicht wären; indem wir ihm das Gegenteil beweisen, helfen wir ihm nicht, sondern schaden ihm.
  4. „Abweichungen“ sind nicht notwendigerweise Schwächen, und eine Demokratie zu verteidigen, die Abweichler toleriert, ist möglicherweise eine bessere Motivation als Putins Parolen.
  5. Schwule und Frauen können genausohart kämpfen wie Heteros, sie tun dies bloß eher weniger, um Frauen zu beeindrucken.

Man suche sich eine aus.

Worüber „wir“ stattdessen reden könnten, wäre Verantwortung, auch eine mal als männlich verstandene Tugend – wem so etwas wichtig ist, der könnte sich also auch hier wiederfinden.

Erstens: nein, ich habe Verantwortung nie als „männlich“ wahrgenommen. Zweitens, Verantwortung ist auch keine Tugend. Verantwortungsbewusstsein ist eine. Aber drittens, endlich „wir“ in „Gänsefüßchen“.

Über Verantwortung sollten wir reden, weil sie solchen Härte-Regimen wie dem im Moskau wesensfremd ist. Das Zugeben von Fehlverhalten und entsprechende Konsequenzen würden die Machthaber in der Logik solcher Regime schwach aussehen lassen.

Man hat Verantwortung, wenn man für etwas verantwortlich ist (eine Abteilung, ein Kind oder ganz was anderes). Auch dann, wenn man nichts falsch gemacht hat. Nebenbei glaube ich schon, dass Offiziere und Beamte in Russland sich auch für ihre Fehler verantworten müssen, nur eben bei Putin und nicht öffentlich.

Verantwortung wird dort bei Bedarf, also einem Versagen der tyrannischen und finanziell für jeden Fall abgesicherten Eliten, von diesen Eliten anderen zugewiesen, und zwar bevorzugt Fremden, „Verrätern“ und dem Volk, das sich als unfähig erwiesen hat, den Willen der großen Führer zu erfüllen.

Oder halt einem subalternen Offizier, dem sie das Schiff versenkt oder den Panzerzug zerschossen haben. Ich habe nicht das Gefühl, dass Russen, die Fehler machen, auf mehr Verständnis stoßen werden als Menschen in anderen Ländern. Oder auf mildere Strafen.

In den deutschen, mit der Ukraine verknüpften Härtediskursen gibt es eine parallele Tendenz. Auch hier wird selten und zu wenig kontinuierlich nach der Verantwortung der Mächtigen gefragt und politische Konsequenz verlangt.

Na gut, Scheuer. Aber ansonsten treten Politiker schon mal zurück, Künstler werden hin und wieder gekänzelt, und auch leitende Angestellte sind nicht für alle Ewigkeiten auf ihren Posten sicher. Außerdem: Parteien können auch abgewählt werden. Insofern herrscht hier ein höheres Verantwortungsbewusstsein. In der Theorie zumindest.

In den Texten bei Spiegel und Welt wird die herbeigesehnte neue Härte von „den Deutschen“ verlangt. Von „den Männern“, von wem genau, man weiß es nicht.

Spontan hätte ich gesagt: „von deutschen Männern“? Bzw., wenn das nicht genauer spezifiziert wird, sind die gemeint, wenn nicht, dann die, die genauer spezifiziert sind. Wie gesagt, Zahlschranke.

Man ahnt nur beim Lesen, dass diese Härte im Falle eines Krieges nicht die akademisierte und ökonomisch besser gestellte Schicht beweisen müsste, aus der die Verfasser von Härteappellen meist kommen.

Wenn man das beim Lesen „ahnt“, mag das gemeint sein, aber das beweist ja nicht, dass das so sein würde. Aber die Idee, dass nur Männer härter werden müssten, aber Frauen nicht, ist sexistisch.

Weil Jour­na­lis­t:in­nen und Öffentlichkeit bisher zu wenig die Verantwortung konkreter Po­li­ti­ke­r:in­nen benennen und einfordern, kommen etwa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier oder Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bisher mit der Behauptung davon, sie hätten sich mit ihrer Politik, die vor allem darauf abzielte, mit Russland Geld zu verdienen, und die Russlands Krieg gegen die Ukraine erst finanziell ermöglicht hat, „geirrt“.

Ein Stück weit glaube ich denen das. Ein Stück weit ist es „Appeasement“. Es ist tatsächlich ein Problem, auch in Hinblick auf das Ende der Krieges – ist Putin in den Krieg gezogen, weil „der“ Westen zu kompromissbereit war oder zu hart? Möglicherweise hatte das viel zu wenig Einfluss, um davon das weitere Vorgehen abhängig zu machen, aber die Frage bleibt.

Eine wirkliches Übernehmen von Verantwortung würde in diesen Fällen Rücktritte und Untersuchungsausschüsse bedeuten.

Genau: nicht etwa Putin ist für den Krieg verantwortlich, sondern Steinmeier und Schwesig.

Verantwortung zu übernehmen hieße Sanktio­nen zu erlassen, die Deutschlands Anteil an diesem Krieg widerspiegeln und die Russland wirklich schaden, was bisher nicht der Fall ist.

Ok, besser versuchen, Sanktionen ganz auszureizen, als tatsächlich Truppen in die Ukraine sterben. Frieren für Frieden! Aber hier „ahnt“ man, dass es darum geht, Deutschland zu bestrafen, weil es „Anteil“ an einem Krieg hat. Um Russland zu schaden, latürnich.

Verantwortung einzufordern hieße auch, darauf zu bestehen, dass Regierung und Bundestag jene Menschen in Deutschland vor den Folgen dieser Sanktionen schützen, die am wenigsten ökonomisch abgesichert sind und die am wenigsten für die Politik der vergangenen Jahrzehnte können.

Nuuuun, „die“ Öffentlichkeit oder „die“ Journalisten haben sich zumindest teilweise in gleicher Weise geirrt. Sollen doch die Journalisten bestraft werden, ähh, ich meine: Verantwortung übernehmen. Nur die Leute unter 25 vor den Folgen von Sanktionen zu schützen, weil die bei der letzten Bundestagswahl nicht mitmachen durften, halte ich für etwas willkürlich. Was ist mit Leuten, die damals schon weder SPD noch CDU gewählt haben? Müssen die auch „Verantwortung“ übernehmen? Und wie will man die identifizieren, wenn es doch nur geheime Wahlen gibt?

100 Milliarden Einmalzahlung an die Bundeswehr bedeuten unter diesem Gesichtspunkt eher ein Aufzeigen von Härte als Verantwortung.

Naja, seit wann ist „Härte“ das Gegenteil von „Verantwortung“?

Verantwortung zu übernehmen bedeutet schlicht, jene Menschen so gut wie möglich für das Überleben auszustatten, die für eine Welt Krieg führen, in der nicht autoritäre Eliten regieren, die von ihren Untertanen jedwede Härte verlangen können.

Also meistens ist „Verantwortung“ ein Euphemismus für „Schuld“, und „Verantwortung übernehmen“ für „die Strafe akzeptieren“. Und hier geht es ausdrücklich davon, dass die „am wenigsten ökonomisch abgesicherten“ Menschen vor den Folgen der Sanktionen geschützt werden sollen, und nicht „alle“. Weshalb ich „ahne“, dass „Verantwortung“ eben auch bloß „Härte“ heißen soll. Gürtel enger schnallen, Heizung runter drehen, weniger Duschen, Ihr dekandenten Wohlstandsbürger!

Ein Gedanke zu “Irgendwas mit Männlichkeit

  1. Sind jetzt die hundert Milliarden gut („Verantwortung übernommen“), weil weniger der „eigenen“ vielleicht irgendwann Krieg Führenden dadurch sterben (und vermutlich mehr Gegner), oder „Härte“ (und wenn ja, gegen wen?) und deswegen böse? Oder weiß die TAZ das selber auch nicht so recht? Ist das verantwortungslose oder verantwortungsvolle Härte? Ach, „TAZ“, sach doch mal…

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