Mal was konstruktives

Bei jetzt.

Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?

Nein, aber für den 2. Advent ist das nicht schlecht.

„Es geht darum, in sich selbst etwas zu verändern“

Ach?

Ach!

Na, dann.

Ökonomisch benachteiligte Frauen betrachten sich selbst am häufigsten als Opfer von Sexismus.

Ökonomisch bevorteilte Frauen betrachten die benachteiligten bestimmt dann auch am häufigsten als Opfer von Sexismus.

Die größte Sensibilität für Sexismus als strukturelles Problem haben laut Studie Akademikerinnen mit geringem Einkommen.

Wie viel verdient man eigentlich mit einem Abschluss in Genderwissenschaften?

Ähnliche Unterschiede bei der Wahrnehmung von Sexismus gibt es auch zwischen den Geschlechtern.

Das ist sexistisch! Ähh, ach, schon gut…

Demnach erleben beispielsweise zwölf Prozent der Frauen und nur fünf Prozent der Männer Sexismus mehrmals pro Woche.

Was meinen die mit „erleben“? Sexismus, dessen Opfer sie werden, oder Sexismus, dessen Opfer jemand anderes wird?

„Sie erleben dieselbe Wirklichkeit, nehmen sie aber anders wahr und deuten dieselben Situationen unterschiedlich“, schreibt Wippermann.

Oder, Männer sind seltener einkommensarme Geisteswissenschaftler. Nach unzähligen Artikeln über GPG und Rollenbilder und Frauenfeindlichkeit und was nicht alles erscheint die Behauptung, Männer und Frauen würden dieselben Situationen erleben, aber anders deuten, absurd. Aber wenn, wessen Wahrnehmung wäre die richtige?

In der feministischen Arbeit gibt es viele gute Analysen, die zeigen, dass Sexismus in unserer Gesellschaft omnipräsent ist. Meistens endet es bei den Analysen, konkrete Lösungsansätze gibt es nicht.

Tja. Wessen Schuld das jetzt wohl wieder sein soll?

Den Workshop „Alltagssexismus endlich angemessen niveaulos begegnen“ bietet sie seit mehr als einem Jahr an

Ok, DAS ist doch mal eine Idee. Frau hat ein Problem – Frau hat eine Lösung. Wie bei Remington Steele. Die 80er, als „woke“ noch kein Kampfwort war.

„Als wir dann gemeinsam darüber gesprochen haben, sind mir immer mehr Situationen eingefallen, in denen ich sexistisch behandelt werde.“

Je mehr Probleme, desto mehr Lösungen! Desto mehr Workshops! Desto mehr Probleme! Gelddruckmaschine in der Endlosschleife. Selbstverteidigungskurse wären natürlich auch nicht schlecht – kennt einer „Die Schöne und das Biest“? Nicht die, die. Linda Hamilton, Ron Pearlman und GRRM endlich in einem Projekt vereint! Sagte ich endlich? Nein, das war auch schon in den 80ern.

Edit: das Bild mit dem Mittelfinger wurde jetzt durch das Frauen-Power-Logo entfingert. Ich weiß jetzt nicht ganz, ob das das richtige Signal ist.

Ein Gedanke zu “Mal was konstruktives

  1. Demnach erleben beispielsweise zwölf Prozent der Frauen und nur fünf Prozent der Männer Sexismus mehrmals pro Woche.

    Was meinen die mit „erleben“? Sexismus, dessen Opfer sie werden, oder Sexismus, dessen Opfer jemand anderes wird?

    Da bin ich auch drüber gestolpert. Aber „jetzt“ ist stramm feministisch, ich glaube in deren Universum existiert sowas wie Sexismus gegen Männer nicht. Soll ich mal fragen? Ich bin müde 😦

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