Schrupp of Thrones

Bei meinem Googlen Ecosien Recherchen zum Thema Feminismus und Game of Thrones bin ich auch auf diesen Beitrag gestoßen.

Tenor Sopran: dagegen!

Weil: nackte Frauen und so.

Wohlgemerkt, ich sehe GoT eher als Kommentar auf den Postkolonialismus, in dem die Nachfahren Kinder der Kolonialherren versuchen, eine bessere, nicht-kolonialistische Welt zu errichten, anstatt die machthungrigen Ureinwohner mit ihren Bürgerkriegen und Militärputschen und Massenhinrichtungen und Brandanschlägen und religiösen Eiferern und Klassenunterschieden weiterwurschteln zu lassen, aber leider sind die Kinder der Kolonialherren wie ihre Vorfahren Eltern inzuchtgeschädigte machthingrige Irre. Hellhäutige, hellhaarige, machthungrige Irre.

Ich könnte mir aber vorstellen, und das in Teilen sogar teilen, dass das Ende vielen Feministinnen nicht gefallen würde: „Hat der Mann da eben seine Freundin umgebracht? Indem er vorgab, sie zu küssen? Und jetzt wird er nur pro forma „bestraft“, weil alle finden, sie sei die „Böse“ und nicht er??? Was für 1 antifeministische Kackscheiße!“

Es handelt aber nicht vom Ende, s. Datum.

Die neue Lust auf Patriarchat

Ok, im „richtigen“ Mittelalter war Sex vllt. nicht ganz so allgegenwärtig. Aber natürlich gibt es noch andere Argumente, GoT zu mögen, als nackte Menschen. Zum Beispiel Blut und brutale Gewalt.

Denn obwohl das Buch die rechte Strandlektüre war – liest sich so ratzfatz weg – wurde ich doch immer verwunderter darüber, dass jemand heutzutage, am Anfang des 21. Jahrhunderts, so ein Setting wählt:

Wenn jemand einen Roman schreibt oder liest, der in der Nazi-Zeit spielt, bedeutet das nicht, dass soe die Nazizeit toll findet. Ansonsten kenne ich Zukunftsromane, die noch schlimmer sind – Report der Magd und so.

Tiefstes Patriarchat im Stile des europäischen Mittelalters. Und dass das dann auch noch so ein Publikumserfolg wird.

Man könnte das ganze genderflippen – Westeros ist ein Matriarchat, die Erbfolge ist von der Mutter auf die Tochter, aber wenn kein weiblicher Erbe mehr übrig ist, nimmt man auch einen Sohn. Der ganzhe Hickhack wäre derselbe.

Ich mag sowas nämlich eigentlich gar nicht lesen, ich bin doch froh, dass diese Zeiten hinter uns liegen.

Auch Leute, die „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ toll finden, sind froh, dass diese Zeiten hinter uns liegen. Nicht die Kreuzzüge jetzt, die Nazizeit.

Nicht, dass wir heute im Paradies der weiblichen Freiheit angekommen wären, es gibt ja immer noch vieles zu tun und viele Probleme im Verhältnis der Geschlechter

Es ist nicht so, dass bei GoT Männer generell mehr Rechte hätten als Frauen. Eine Freie in Essos hat mehr Rechte als ihre männlichen Sklaven. Also: überhaupt welche. Eine Adelige in Westeros hat mehr Rechte als ein männlicher Bauer. Die Serie fokussiert sich sehr auf die Welt der Hochadeligen, insofern wird nicht immer klar, welche Rechte Bauern, Handwerker und anderes gemeines Volk de jure und de facto dort haben, allerdings ist schon die Tatsache, dass diese Fokussierung so funktionert, ein starker Hinweis, dass sich Adelige um Bauern wenig Gedanken machen mussten. Aber starke Klassenunterschiede, ein fragwürdiges Rechtssystem und das praktisch völlige Fehlen von Wahlen sind natürlich Kleinigkeiten im Vergleich dazu, wie unfair das Leben zu Cersei Lennister war.

Warum also soll ich mich in meiner Freizeit, wenn ich mich einfach nur mal mit einer actionreichen Story unterhalten will, mental in eine Umwelt begeben, in der Frauen rechtlos sind?

Männer mögen die Serie ja auch, und Männern geht es darin juristisch gesehen auch nicht direkt gut, wenn man sieht, wie schnell die einen Kopf kürzer werden. Aber, um die Frage zu beantworten, der rechtsfreie Raum erzeugt Konflikte und Probleme, deren Lösung spannender ist, als wenn Bob und Cersei einfach die Scheidung einreichen könnten.

In der sexistische Gewalt nicht nur zum Alltag gehört (das tut sie weithin heute auch noch), sondern auch noch allen ganz richtig und wie die natürliche Ordnung der Dinge erscheint?

Naja, wenn ein Charakter das denkt, ist das trotzdem nicht notwendigerweise die Aussage des Buches, der Folge oder des Autoren. Andernfalls würde ich Kastration von Männern auch als Teil der „natürlichen“ Ordnung betrachten müssen, die uns hier präsentiert wird.

Ich meine: Wenn wir schon Geschichten erfinden, warum dann nicht lieber Utopien davon entwerfen, wie die Welt anders aussehen könnte?

Die Welt von GoT ist anders als unsere, aber nicht so anders, dass wir ihre Regeln nicht nachvollziehen können. Das ist ein Grund, warum ein phantastisches Szenario Ähnlichkeiten mit realen historischen Epochen hat. Dass das keine Utopie ist, liegt daran, dass hier offenbar nicht einfach Gut gegen Böse antreten soll. Bei Gut gegen Böse kann man eine Utopie entwickeln, die gegen eine Dystopie antritt. Bei GoT war die Kernidee, und viele sagen, das Hauptkaufargument, dass es unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Zielen und teilweise auch unterschiedlichen Moralvorstellungen gibt, die in Konflikt geraten, aber dass die einen keine Heilige sind und die anderen keine Monster. Khal Drogo ist vllt. ein Ork in Menschengestalt, aber er liebt seine Königin von ganzem Herzen. Ned Stark ist ein Verteidiger der Menschheit, belügt aber seine Frau, führt ein recht feudales Leben und richtet Leute hin.

Ich denke nicht, dass dieser Trend zur Patriarchats-Inszenierung ein Beweis dafür ist, dass die Verhältnisse immer noch genauso schlimm sind wie damals im Mittelalter. Vielmehr glaube ich, dass wir es hier mit einem Phänomen am Ende des Patriarchats zu tun haben.

Dany ergreift die Initiative, nachdem ihr Mann tot war, und macht sehr klar, dass sie keinen Mann an ihrer Seite braucht. Sie lebt nicht gerade in Keuschheit, aber einer ihrer Berater lebt und stirbt in ihrer Friendzone, große Teile ihrer Armee sind kastriert, ebenso einer ihrer späteren Berater, wer braucht Männer? (Ok, später findet sie einen männlichen Seelenverwandten. Aberviel später. Ich WUSSTE, dass das keine Geschwister sind.)

Arya beginnt eine sehr unfeminine Karriere.

Cersei ist hauptsächlich wegen ihrer Kinder motiviert, aber ist an keiner Stelle von einem Mann abhängig.

Brienne ist eigentlich noch weniger feminin als Arya.

Der Rest der Frauenfiguren bei GoT bedient schon mittelalterliche Rollenerwartungen, aber nutzt diese zu ihren jeweiligen Vorteilen.

Eigentlich sollten Frauen, die sich gegen dergleichen erfolgreich wehren, profeministisch sein. Aber nein.

Denn diese Geschichten und Motive würden so wie sie sind natürlich nicht funktionieren, wenn die Verhältnisse tatsächlich noch so wären, wie sie hier dargestellt werden.

Bei aller Liebe zur Fantasy: die dargestellten Vorgänge wären im historischen Mittelalter anders abgelaufen. Es ist aber kein historischer Roman, sondern Fantasy, ergo ist es ein Fantasy-Feudalismus, meinetwegen auch ein Fantasy-Patriarchat und vor allem ein Fantasy-Krieg mit Reitdrachen als Luftwaffe.

Als „witzig“ oder „spannend“ kann zu Bildern oder Geschichten verdichteter Sexismus nur vor dem Hintergrund durchgehen, dass er symbolisch bereits ad acta gelegt ist

Aaaalso, weil die männlichen Leser weder in einem Patriachat leben, noch gerne darin leben würden? Was ist denn dann der Vorwurf? Leben wir eigentlich auch in der Endphase des Feudalismus‘, der Sklaverei oder ähnlichem?

Patriarchale Gesellschaften alten Stils feiern und zeigen Männergewalt selten so offen, denn das würde sie ja entlarven, indem es die Ungerechtigkeit sichtbar macht.

Gladiatorenkämpfe? Patriarchale Gesellschaften alten Stils hatten offenbar wenig Hemmungen, brutale Gewalt zu zeigen. Warum auch? Wer würde es ihnen verbieten? Wen würden sie täuschen wollen? Was für einen anderen Grund könnten sie haben? Natürlich ist die Entscheidung von D&D bei GoT, Sex und Gewalt und die Kombination von beidem zu zeigen, nicht ohne Grund getroffen worden. Allerdings zeigt das die Ungerechtigkeiten der fiktiven Welt von GoT, macht also keine Aussage darüber, ob wir in einer ähnlichen Welt leben.

Klassisch patriarchale Gesellschaften rechtfertigen ihre Zustände im Allgemeinen mit dem Verweis darauf, dass die weibliche Unterordnung doch der natürliche Zustand der Dinge sei, dass er gerade dem Schutz der Frauen diene und so weiter.

Klassische Feudalsysteme rechtfertigen ihre Zustände tatsächlich damit, dass ein Bauer sich nicht verteidigen kann, und es daher eine privilegierte (sic!!!!) Klasse (genau) von hauptberuflichen Kriegern (Rittern) geben müsse, da die Fähigkeiten eines Ritters viel Übung erfordern. Wenn GoT also irgendwie, und sei es nur aus Versehen, pro Patriarchat argumentiert, dann auch pro Feudalismus. Oder, wenn man das Ende kennt, sogar viel mehr pro Feudalismus, denn Frauen, die sich selber schützen können, werden in der wunderbaren Welt von Westeros durchaus anerkannt, aber Bauern in der Politik? Das Denken sollte man lieber den Pferden überlassen! (Ist jetzt nur semi ein Argument gegen Schrupp, andererseits sieht sie das derartig durch die Feminismusbrille, dass ihr die anderen -ismen unsichtbar sind.)

Post-Patriarchale Gesellschaften hingegen können sich sowas gewissermaßen leisten, denn sie verweisen dann darauf, dass doch in Wirklichkeit  Frauen längst gleichgestellt sind.

Das ist Quatsch. Die Macher der Serie GoT (Bücher, Serie, Comics, Computerspiele, etc.) sind nicht die Gesellschaft oder die Gesellschaften. Sie zeigen Gewalt gegen Frauen, weil sie damit Emotionen erwecken wollen, denn mit Emotionen ziehen sie Publimum an, und mit Publikum verdienen sie Geld. Dabei ist es fast unerheblich, ob diese Gewalt im Richtigen Leben besonders alltäglich oder besonders ungewöhnlich ist.

Das, so behaupten sie, sei doch gerade der Witz dabei – mehr Humor, einself!

Die geplante Emotion ist Entsetzen, Schock, Mitleid oder Angst, aber vermutlich nicht Heiterkeit. Hoffe ich.

Dass die weibliche Gleichstellung bisher nur bestimmte privilegierte Gruppen von Frauen umfasst … ist das eine.

Ja, die halten sich wohl für was besseres, weil sie Hochadelige sind. „Meine Familie ist die reichste auf dem ganzen Kontinent, aber Du darfst gerne meinen Nachttopf leeren.“ – „Meine Familie beherrscht den Norden seit Jahrtausenden, also will ich Unabhängigkeit.“ Achso, sie meint im richtigen Leben.

Aber auch wenn es stimmen würde, auch wenn die Gleichheit der Frauen tatsächlich bereits erreicht wäre, finde ich solche Motive und Geschichten schädlich.

Mord ist auch verboten, also sind Krimis schädlich. Oder jedenfalls, wenn sie pro Polizei sind. Feudalismus ist abgeschafft, also wäre GoT selbst ohne Vergewaltigungen schädlich. Jede Geschichte ist schädlich, solange sie nicht das erzählt, was man gerne hören will.

 Denn sie halten uns fest in einer Symbolwelt, die die weibliche Freiheit negiert, und verhindern auf diese Weise, dass wir andere Bilder und Alternativen entwickeln und erfinden.

Bei GoT ist das besonders großer Quatsch. Ansonsten, wenn jemand ioses eigenes Weltbild durch Romane komplett bestimmen lässt, ist das etwas peinlich.

Denn es reicht ja nicht, das Patriarchat zu überwinden, sondern es ist notwendig, dass dann auch etwas anderes da ist, das an dessen Stelle treten kann.

Mal abgesehen davon, dass es das gibt – wenn IHR, liebe Gegnerinnen des Patriarchats, dieses andere nicht beschreiben könnt, ist das ja wohl nicht meine Schuld.

In dieses Muster passt übrigens auch Tarantinos neuer Film „Django Unchained“. Auf den ersten Blick könnte man ihn für einen Film über Rassismus und Sklaverei in den USA halten.

Tja, aber das ist einfach nur eine geniale Tarnung, woll?

In Wirklichkeit ist es aber ein Film, der das Setting der Sklaverei nur als Hintergrund benutzt, um die Frage zu diskutieren, unter welchen Umständen Männer andere Männer erschießen können, dürfen oder müssen.

Da wird auch eine Frau erschossen. Aber die Umstände sind, dass die einen Männer andere Männer und Frauen versklaven.

Der Film ist eine luprenreine Revisualisierung des Patriarchats, dessen Kern ja eben nicht darin liegt, was Männer und Frauen voneinander halten oder miteinander tun,

Dasselbe Patriarchat, das auch Sklaven hält? Es gibt die Theorie, dass es nicht in jedem Film ums Patriarchat geht.

sondern darin, dass die einzigen Beziehungen, auf die es ankommt, die der Männer untereinander sind.

Auch, wenn der eine Mann seine Frau aus der Sklaverei befreien will? Wenn es auf diese Mann-Frau-Beziehung nicht ankäme, wäre der Film nicht schon in der Mitte zu Ende? Sie hat ihn vllt. nicht zu Ende gekuckt.

Die Reinszenierung des Patriarchats bringt es unweigerlich mit sich, dass im Zentrum der Konflikte die der Männer untereinander stehen und Frauen dabei nur die Rolle männlicher Statussymbole spielen:

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, es gibt Filme, in denen genau das passiert. Und wenn man das etwas allgemeiner sieht, passiert in Django Unchained etwas ähnliches, weil die Frau tatsächlich juristisch dem einen Mann gehörte. Und, wenn man sich die Figuren bei GoT betrachtet, es gibt Männer, die Frauen tatsächlich als Statussymbole betrachten, weil Männer mit hohen Status dort typischerweise auch Zugang zu mehreren Frauen haben. Dass die Konflikte zwischen Frauen bei GoT keine Rolle spielen würden, halte ich aber für derartig unzutreffend, dass dieses Argument damit direkt zerlegt ist.

Häufig sind es genauso Frauen, die diese Geschichten lieben und diese Motive „witzig“ finden.

O-der, sie finden das nicht witzig, sie halten das bloß für keinen Kommentar zu modernen Frauenrechten, sondern für eine Phantasygeschichte in der fiktionalen Welt von Westeros. Frauen sind manchmal so.

Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass sie sich gerne der Freude darüber hingeben, dass es ihnen heute besser geht als unter den damaligen Verhältnissen.

Fließend Wasser. Funktionierende medizinische Versorgung. Stabile Jahreszeiten. Frauenwahlrecht! Männerwahlrecht! Kinder- ach, nee… Keine Kinderarbeit mehr!!!

Zum Beispiel waren in den achtziger und neunziger Jahren unter Frauen Bücher sehr populär, die Geschichten erzählten von mutigen Frauen, die sich gegen das Patriarchat auflehnen und ihm ein Schnippchen schlagen. Die Päpstin Johanna zum Beispiel, oder eben alle möglichen Heldinnen, die gegen die Regeln ihrer Zeit Erfolg hatten. Die ganze „Starke-Frauen“-Literatur eben.

Wie Arya, Brienne, Cersei und Dany? Reihenfolge rein alphabetisch. Oder ist „Starke-Frauen-Literatur“ nur echt, wenn nur Starke Frauen vorkommen, aber keine starke Männer? Wortspiel mit Stark bitte mitdenken.

Und auch in „Game of Thrones“ gibt es ja solche „starken Frauenfiguren“, die ihr Ding machen, obwohl die Verhältnisse so krass patriarchal sind. Mit denen mitzufiebern, sich mit ihnen zu identifizieren, hat durchaus etwas Stärkendes.

Ähhh, ja? Also, wo ist das Problem? Ich habe nämlich hart den Verdacht, dass es ihr nicht nur nicht genug starke Frauen darin gibt, sondern auch zu viele nicht-so-starke Frauen, zu viele doch starke Männer und zu viel Fokus auf andere Dinge als Feminismus.

Ich meine aber, dass wir inzwischen darüber hinaus sind, dass wir dringend andere Bilderwelten in unsere Köpfe bringen müssen.

Es ist nicht die Aufgabe einer Buchreihe, einer Fernsehserie oder sonst eines Kunstwerkes, genau die Bilderwelten in Deinen Kopf zu bringen, die Du haben willst, die Dir aber nicht von allein einfallen.

Ich wünsche mir Geschichten, die eine andere Art von „starken Frauen“ featuren: Frauen nämlich, die unter den Bedingungen des Post-Patriarchats ihren Weg gehen

Anstatt Frauen, die ihre Probleme mit dem Patriarchat überwinden, solche, die diese Probleme einfach nicht mehr haben. Anstatt Schwarze, die ihre Probleme mit Sklaverei und Rassismus überwinden, Schwarze, die diese Probleme nicht mehr haben. Das wären vllt. Geschichten mit Tentakelmonstern aus dem Krebsnebel, aber das wäre ja nicht emanzipatorisch.

die in dieser Hinsicht phantasiereich sind, Szenarien und Strategien entwerfen.

Strategien wofür? Wogegen? Klingonisch lernen, wie Uhura? Ich würde ja sagen, Klingonisch lernen, wie Uhura, ist die Strategie der Zukunft, aber ich habe die vage Ahnung, dass eine Geschichte ohne Patriarchat kritisiert wird, weil sie die Gefahren selbiges nicht prominent genug herausstellt.

Weiterführende Frage: ist die Existenz von Starken Frauen, die böse sind, ein emanzipatorischer Fortschritt, weil: „stark“, oder ein emanzipatorischer Rückschritt, weil: „böse“? Unterstreichen Sie das Wort „Frauen“ und diskutieren sie mit ihrem linken Nachbarn.

3 Gedanken zu “Schrupp of Thrones

  1. Die Frau ist offensichtlich Expertin. Aus den Kommentaren:
    „Nein, ich habe nur die ersten beiden (Halb)-Bände gelesen. Die Serie kenne ich gar nicht. “ (Kommentar von Antje Schrupp).

    Sie betrachtet die Serie mit dem üblichen Gipfeltrugschluss. Die tausenden (!) von Männern, die bereits am Anfang als buchstäbliches Fußvolk verheitzt werden, kommen in ihren Betrachtungen nicht vor.
    Dass sie die alte Matriarchin und de-facto-Chefin des Hauses Tyrell nicht kennt, sei ihr daher verziehen.

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