Game of Drachen II

Bei allem Mitgefühl für Rainer Winkler, einige seiner Aussagen sind nicht ohne viel ironischen Bruch zustimmbar. Das ist kein Grund für Mobbing, sondern für kritische Auseinandersetzung.

Bild von Screenrant, die eine Collage aus HBO-Material gemacht haben (die Szene gab’s so wohl nicht), roter Text: Rainer Winkler, schwarzer: ich

Anhand von vier zusammengelegten Teilen veranschauliche ich hier, inwieweit die Heldenreise möglicherweise als Schreiben-nach-Zahlen-Schablone für Fantasyromane/Religiöse Schriften/Bücher über Journalismus geeignet ist und außerdem für psychologische Untersuchungen, dass man aber immer darauf achten sollte, Narrativ und eigenes Leben scharf zu trennen.

Also richtig, richtig scharf. Drachenlady wie -lord scheinen ihre Leben für Heldenreisen zu halten, und das war beide Male ein Fehler. Bei ersterer zum Frust des Publikums, das denselben Fehler beging, weil D&D genau das die ganze Zeit vermittelten, und bei letzteren zur Belustigung seiner Häider. Wie, ich vermische gerade Fiktion und Realität? Ja, gut aufgepasst. Genau das!

Eine fiktive und eine reale Person, deren Leben nicht dem Muster einer Heldenreise entsprechen, belegen, dass dieses Muster eben nur ein Muster von vielen ist. Und wer jetzt „anekdotische Evidenz“ ruft, ich kann in beiden Kategorien Gegenbeispiele für Nicht-Heldenreisen finden.

Ohne irgendwie implizieren zu wollen, dass Mobbingopfer an ihrem Mobbing Schuld seien.

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