Werden Journalisten erschossen, wenn sie nicht gendern?

Nein.

Ein Glück.

MÜSSEN JOURNALIST*INNEN GENDERN?

Jetzt könnte es natürlich sein, dass männliche Journalisten, je nach Medium, entlassen werden, wenn nicht, aber niemand würde einer Journalistin kündigen, weil sie mit genereischem Maskulinum arbeitet, das wäre ja frauenfeindlich.

Sprache beeinflusst unser Denken und Handeln.

Also, meine Sprache beeinflusst das Denken und Handeln von pinkstinks nicht. Der Satz ist also falsch. Evt. sollte da stehen „unsere Sprache beeinflusst unser Denken und Handeln“, also „‚meine‘ Sprache, die Sprache der Person, die hier schreibt, beeinflusst ‚mein‘ Denken und Handeln“. D.h., die Person sagt nicht, was sie denkt, sondern denkt, was sie sagt. Ähh, rein empirisch betrachtet ist das typischerweise anders.

Wer nur von Männern spricht und schreibt, lässt Frauen und alle anderen verschwinden.

Magic. Es gibt Leute, die bestimmte Begriffe aus Höflichkeit und Respekt anderen Menschen gegenüber nicht mehr verwendet wissen wollen, was einen grundsätzlich anderen Zweck hat als diese Möchtegern-Erwachsenen-Pädagogik, aber in der Formulierung ist das magisches Denken. Nebenbei, wenn die Mehrheit aller Sinti und Roma einen bestimmten Begriff ablehnen, ist das tatsächlich ein Argument. Wenn die Mehrheit aller Frauen Gendern ablehnt, ist das dann aber auch ein Argument, nur in die andere Richtung.

Doch es geht ja auch anders – wir müssen nur wollen.

Wenn manche Leute sich beklagen, dass sie beim genereischen Maskulinum nicht wüssten, ob sie mitgemeint seien – ich weiß bei „wir“ meistens auch nicht, ob ich mitgemeint bin. Falls es wen interessiert.

Hier ein kleines Rätsel zur Veranschaulichung: Dr. Koslowski lebt in Hamburg und hat einen Bruder in Berlin – Professor Koslowski. Professor Koslowski hat aber keinen Bruder in Hamburg. Wie kann das sein?

Es wäre Aufgabe von Journalismus, das Geschlecht von Dr. Koslowski irgendwie mitzuteilen, so wie das Geschlecht von Pr. Koslowski ja auch kommuniziert wurde, und kein Rätselraten zu veranstalten. Ansonsten hilft Gendern hier auch nicht weiter: „Dr.(m/w/d) Koslowski lebt in Hamburg und ist vergeschwistert mit Pr.(m/w/d) Koslowski in Berlin. Wann treffen sich der Zug aus Berlin und der aus Hamburg?“

Die Antwort lautet: Dr. Koslowski ist weiblich.

Ja, kennt man.

Dass sich Menschen bei diesem Beispiel eher zwei maskuline Personen vorstellen, zeigt, wie sehr unsere Sprache auf Männer ausgerichtet ist und dass „mitgemeinte“ Frauen dabei in unseren Gedanken kaum vorkommen.

Ja, in „Euren“ Gedanken. Weil „Ihr“ damit Probleme habe, muss ich meine Sprache ändern? Lernt, Frauen mitzudenken. Bzw., niemand hält Euch ab, bei einer konkreten Person das Geschlecht derselben anzugeben.

Von anderen Geschlechter-Identitäten mal ganz abgesehen.

Ja, auch das.

Das ändert sich allmählich und deshalb verwenden auch immer mehr Medien gegenderte Schreibweisen.

Kennt Ihr „pars pro toto“? Solche Formulierungen wie „das eigene Dach“ oder „die eigenen vier Wände“? Da versteht Ihr doch auch, dass die anderen Bauteile mitgemeint sind, oder?

Das Wort „gender” kommt aus dem Englischen und bedeutet Geschlecht. Und zwar nicht das biologische (das heißt auf Englisch „sex“), sondern das soziale Geschlecht.

Und dann gibt es noch „Genus“, das grammatikalische Geschlecht eines Wortes. Im Deutschen ist das nicht das „natürliche“ Geschlecht. Was Vorteile hat. „The End of the World as we know it“ kann übersetzt werden mit „Das Ende der Welt, wie wir es kennen“ oder mit „Das Ende der Welt, wie wir sie kennen“. Letzteres ergibt mehr Sinn, da niemand das Ende der Welt kennt, aber ersteres ist rein von der Grammatik her eine absolut richtige Übersetzung.

Genauer gesagt: bestimmte Verhaltens- oder Rollenvorstellungen, die ans biologische Geschlecht geknüpft sind – so in die Richtung von Jungs mögen Blau, Mädchen mögen Rosa.

Niemand behauptet, dass Jungs Blau mögen und Mädchen Rosa, das ist einfach eine Konvention, wie man Babys anzieht. Aber jedenfalls gibt es min. drei Arten von Geschlecht – sex, gender, genus – inwieweit verändert Sprache dann das Denken?

Durch sprachlich inklusive Varianten sollen Frauen, Männer und alle Menschen mit anderen geschlechtlichen Identitäten einbezogen werden.

Das bekäme man am besten hin, indem man sagt: „Journalistinnen und nict-weibliche Journalisten“ Jeder Journalist ist entweder weiblich oder nicht-weiblich, die weiblichen heißen Journalistinnen, also sind alle erfasst.

Das gelingt auf verschiedene Weisen.

Vor allem mit verschiedenen Erfolgsquoten.

Außerdem gibt es geschlechtsneutrale Ausdrücke – wie zum Beispiel Studierende statt Student*innen.

Nicht jede Studentin oder jeder nicht-weiblicher Student ist wirklich am Studieren. Aber aus Höflichkeit tut man so, als ob.

Doch das regt manche Leute so sehr auf, dass sie hasserfüllte Briefe, Mails und Kommentare schreiben. Dabei werden meist immer die gleichen Argumente angeführt.

Ja, sowas. Dasselbe passiert auch bei Leuten, die gegen Eigentumsdelikte sind.

Erstens: Gegenderte Texte würden die Sprache verunstalten und den Lesefluss unterbrechen. Das ist allerdings eine Frage der Gewöhnung.

Inwieweit ist das ein Gegenargument? Man gewöhnt sich an alles.

Einige Medien wollen sich aber nicht daran gewöhnen und ihren Leser*innen keine „Störung des Leseflusses“ zumuten.

Es geht nicht darum, ob sich das Medium daran gewöhnt, sondern die Leserschaft. Bzw., „Leserinnen und nicht-weibliche Leser“. Wenn die darauf keine Lust haben, hat das Medium irgendwann keine Einnahmen mehr.

Da wird nach einem wörtlichen Zitat mit gegenderter Form lieber ein vier Zeilen langer Erklärtext in Klammern eingefügt. So viel zum Lesefluss.

Wie oft kommt das vor? Der Weltartikel hat tatsächlich einen Erklärtext, aber die will Ihr Publikum halt nicht verlieren. Persönlich würde ich in dem Fall „Unternehmer’innenlohn“ schreiben, wenn ich die Pause gehört habe, oder „Unternehmerinnenlohn“, wenn nicht.

Laut einer Studie von 2007 sind gegenderte Texte übrigens mitnichten schlechter verständlich.

Ja, von vor 14 Jahren. Ist die inzwischen mal reproduziert worden? Es gibt Homöopathie-Befürworter, die mehr Studien beibringen.

Zweitens gebe es wichtigere Probleme, auch im Feminismus. Das mag grundsätzlich stimmen – ein Gendersternchen allein schließt keinen Gender-Pay-Gap –  das führt jedoch vom Thema weg.

Eigentlich gibt es keinen GPG, insofern ist das vllt. wirklich das wichtigste Problem des Feminismus.

Und Sprache formt nun mal die Weltsicht.

Nein. Wenn das so wäre, hätten alle Deutschen dieselbe Weltsicht. Was offenbar nicht so ist. Insbesondere gibt es Sprachen ohne Genus oder sonstwie geschlechtermarkierende Elemente außer Wörtern wie Frau, Mann, weiblich, männlich etc.; d.h., diese Sprachen sind geschlechtsneutraler als jede dt. Gendervariante. Offenbar sind Finnland und die Türkei trotzdem nicht ganz auf einem Level in Sachen Gleichberechtigung.

Das heißt: Gleichberechtigung aller Geschlechter auf allen Gebieten fängt in Texten an.

Das heißt es offenbar nicht.

Drittens sei vor allem das Sprechen gegenderter Formen schwierig und gekünstelt. Doch die meisten Kritiker*innen dürften wohl ziemlich problemlos „Spiegelei“ oder „Verein“ korrekt aussprechen.

Das ist nicht der Punkt, bzw., nur der halbe. „I“ im Anlaut einer Binnensilbe kommt im Dt. eher selten vor. „Beinhalten“, „breiig“, „eineiig“, „zweieiig“, „liiert“ und „aliiert“, was alles nicht sehr ungekünstelt ist. Der ganze Punkt ist aber, dass es zu wenig Unterschiede zwischen „Kritikerinnen“ und „Kritiker’innen“ gibt. Aussprache UND Bedeutung ist zu ähnlich, um in der gesprochen Sprache den Unterschied immer erkennen zu können.

Viertens seien Frauen ja automatisch immer mitgemeint.

„Automatisch“ vllt. nicht. Wenn ich sage: „Dachdecker müssen schwindelfrei sein“, meine ich nicht, dass Dachdeckerinnen nicht schwindelfrei sein müssten, sonst hätte ich gesagt: „Männliche Dachdecker müssen schwindelfrei sein.“ Dass man bei Dachdeckern an Männer denkt, ist nicht die Schuld der Männer.

Aber das schließt nicht nur alle anderen nicht-binären Geschlechter-Identitäten aus, sondern reicht einfach nicht.

Wofür? Wenn Ihr keine Dachdecker(m/w/d) werdet, liegt das ja nicht daran, dass Ihr Euch nicht mitgemeint fühlt, wenn jemand sagt, dass Dachdecker ein extrem hohes Unfallrisiko haben. Speziell die Frauen und Diversen unter Euch müssten ja denken: „Wir sind ja nicht mitgemeint, also ist unser Risiko beim Dächerdecken klein!“ und den Beruf erlernen.

Umgekehrt fühlen sich männliche Personen übrigens nicht mitgemeint, sondern auf den Schlips getreten.

Menschen, die für Männerprobleme sonst auch nur Spott und Verachtung übrig haben, nimmt man eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung halt nicht so gut ab.

Das entlarvt das Beispiel eines Gesetzestextes von 2020. Das Justizministerium hat den Entwurf komplett in der weiblichen Form verfasst – in diesem Fall waren Männer mitgemeint. Doch das Innenministerium verlangte eine Überarbeitung, denn so würde das Gesetz nur für Frauen gelten und wäre deshalb wahrscheinlich verfassungswidrig.

Wenn ein Gesetzestext entweder nur für Männer oder nur für Frauen gelten soll, wird das immer gekennzeichnet. Ergo gilt per Gewohnheitsrecht für alle Gesetzestexte, dass das Maskulinum, in denen sie formuliert sind, das generische Maskulinum ist. Stehende Rechtssprechung seitdem es dt. Gesetze gibt. Wem das nicht passt, mag sich als Frau beschweren, wenn sie wegen Mordes vor Gericht steht. Sie kann kein Mörder sein, sondern höchstens Mörderin, und für Mörderinnen ist kein Strafmaß definiert. Viel Spaß dabei. Das ist keine Anstiftung zum Mord.

Dahinter steckt vor allem die Angst vor Veränderung und Kontrollverlust. Wenn jetzt Männer nicht mehr der alleinige Standard für alles sind und sich der Rest nicht mehr nur mitgemeint fühlen darf – was kommt als nächstes? Männer an den Herd?

Frauen in den Krieg. Oder in den Zivildienst. Keine von Euch hat das in 70 Jahren gefordert, das ist jetzt das R wie Rosinenpicken in PLURV.

“Um das Thema tobt ein ideologischer Kampf, der vornehmlich von – wie ich vermute – älteren Männern geführt wird. Manchmal geradezu hasserfüllt“, sagt Petra Gerster in der Taz.

Ist das jetzt belegt? Sonst ist das die Pseudoexpertin in PLURV, und die Verschwörungstheorie.

 “Offenbar geht es hier um eine Machtfrage, um Deutungshoheit. Und um die Angst dahinter, etwas von dieser Macht an Frauen und ‘andere Minderheiten’ abgeben zu müssen. Ich verstehe nur nicht, was jemand durch geschlechtergerechtes Sprechen verlieren könnte.“

Wenn jemand etwas nicht versteht, ist das eher kein Beweis für Intelligenz, Logik oder Einfühlungsvermögen. Oder Expertentum.

Sprache verändert sich und zwar schon immer. Ein Beispiel ist das Wort “surfen”. Bedeutung vor der Erfindung des Internets: wellenreiten.

Das stimmt zwar, ist aber ein schlechtes Beispiel. Ein neues Wort für eine neue Sache ist nicht dasselbe wie ein neues Wort für eine Sache, die es schon gibt. Oder ein Argument für ein neues Schriftzeichen.

Sprache muss sich mitentwickeln, denn unsere Welt verändert sich ebenfalls. Der Satz: „Argh, Donald Trump hat schon wieder Müll getwittert“ hätte zum Beispiel 1998 absolut keinen Sinn ergeben.

„Wer auf der Straße resoniert, wird unverzüglich füsiliert. Auch Resonieren durch Gebärden soll gleichfalls hart bestrafet werden.“

Zur Veranschaulichung hier ein weiteres Rätsel: Ein Vater ist mit seinem Sohn im Auto unterwegs. Sie haben einen schweren Unfall. Der Vater kommt ums Leben, der Sohn schwer verletzt ins Krankenhaus. Das Chirurgen-Team macht sich bereit für die Not-OP. Als sie sich über den Jungen beugen, sagt plötzlich jemand aus dem Team entsetzt: „Ich kann ihn nicht operieren, er ist mein Sohn.“

Hier wird tatsächlich nicht von „dem Chirurgen“ gesprochen, sondern von „jemand aus dem Team“. Was beweist, dass die sich Gedanken gemacht haben, denn bei der Version mit „der Chirurg“ oder „der Arzt“ wird gekonnt ignoriert, dass eine konkrete Person, also weder eine abstrakte Person, noch eine allgemeine Gruppe, noch eine juristische Person oder der Berufsstand gemeint ist, und daher das generische Maskulinum nicht anwendbar. Weil „generisch“ eben nicht „konkret“ ist. Niemand würde bei einer konketen Chefchirurgin von „Chefchirurg“ sprechen. Allerdings…

Der österreichische Standard hat zu dem Rätsel eine sehr anschauliche Video-Umfrage gemacht. Die Befragten kommen mit wilden Theorien um die Ecke: betrunkener Chirurg, Affäre, Adoption… Nur darauf, dass der Chirurg eine Frau – und damit die Mutter des Sohnes – ist, kommt von allein keine*r. 

Das Problem hier ist aber, dass es in dem verlinkten Video nicht „jemand aus dem Team“ heißt, sondern „der Chefchirurg“. Es wird also gelogen, um die Sache zu beweisen. Ist nicht ganz dasselbe wie logische Trugschlüsse und unerfüllbare Erwartungen, aber eher schlimmer als das. (Bzw., die unerfüllbare Erwartung wäre, dass jemand eine absichtlich falsche Verwendung des generischen Maskulinums durchschaut…)

Das liegt daran, dass Sprache sehr mächtig ist.

Ja, wenn ich lüge, kann ich andere manipulieren. Wenn ich nicht verstanden habe, wie generisches Maskulinum funktioniert, bin ich vllt. etwas dumm. Wenn ich es verstehe und falsch wiedergebe bzw. verwende, manipuliere ich auch.

Durch Worte entstehen Bilder und Zusammenhänge im Kopf.

Wenn ich zum Beispiel sage, dass die bei pinkstinks kleine Kätzchen mit Vorschlaghämmern erschlagen, entsteht genau das Bild im Kopf.

Sprache formt unsere Gedanken und steuert unsere Aufmerksamkeit.

Und umgekehrt. Wenn „wir“ so leicht manipulierbar wären, wäre Demokratie eine dumme Idee.

Wenn wir standardmäßig die männliche Form verwenden und auch immer so sprechen und schreiben, dann stellen wir uns auch nur Männer vor.

Wer ist „wir“? „Wir“ Feministinnen? „Wir“ Medien? „Wir“ Östereicher?

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen das. 

Bezahlschranke, aber das ist ein Interview, keine wissenschaftliche Untersuchung. Hey, es gibt auch Interviews mit Leuten, die Homöopathie verkaufen.

Das ist deshalb ein Problem, weil unsere Gedanken logischerweise unsere Handlungen beeinflussen. Und so dazu beitragen können, dass all die mitgemeinten nicht-Männer nicht gleich behandelt oder ausgeschlossen werden. Wodurch sie nicht die gleichen Chancen haben.

„Ohhhh, wir wären ja SOOOOO gerne bei der Bundeswehr oder Zivildienst gewesen….“

 Mädchen im Grundschulalter trauen sich laut einer Untersuchung von 2015 zum Beispiel eher einen „traditionell männlichen“ Beruf zu, wenn sie die geschlechtergerechten Berufsbezeichnungen kennen. Weitere Studie hier.

Ja, immerhin zwei Belege. Müllmänner ist ein schwierigerer, aber angesehener Beruf als Bankleute, woll? Die zweite Untersuchung hält „Effizienz“ und „Wärme“ für irgendwie gleichwertig. Ich hätte das „technische“ und „soziale“ Kompetenz genannt, aber die Studie über Genus-Unterschiede und deren Auswirkungen auf Jugendliche im Deutschen und Französichen ist leider auf englisch, also was weiß ich denn?

 “Es gilt als erwiesen, dass Sprache die Wahrnehmung lenkt, so dass es notwendig ist, sprachliche Gleichberechtigung umzusetzen, um die im Grundgesetz verankerte gesellschaftliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen zu stützen.”

Gleichbehandlung im Grundgesetz wird durch die Organe der BRD durchgesetzt, nicht durch die Sprache. Dass es so wenig Frauen bei den Zimmerleuten gibt, kann offenbar nicht an dem generischen Plural „Zimmerleute“ liegen. Oder bei den Bergleuten. Oder Feuerwehrleuten. Umgekehrt – der Prostituierte, die Prostituierte, viele Prostituierte. Trotz EXTREM Gender-Neutralizing denken bei dem Beruf die meisten an Frauen.

4 Gedanken zu “Werden Journalisten erschossen, wenn sie nicht gendern?

    1. Ich meine z.B. das hier:
      Es gilt als erwiesen, dass Sprache die Wahrnehmung lenkt, so dass es notwendig ist, sprachliche Gleichberechtigung umzusetzen, um die im Grundgesetz verankerte gesellschaftliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen zu stützen.”

      Diese selbstgerechte Attitüde, mit der man Menschen vorschreiben will, wie sie zu denken und zu reden haben. Da kommt mir das Grauen.

      Gefällt 1 Person

  1. Schon das angeführte “kleine Rätsel zur Veranschaulichung“ dient mitnichten zur Veranschaulichung, sondern veranschaulicht stattdessen einen typischen PLURV:
    Tatsächlich würde im wirklichen Leben nämlich niemand (m/w/d) weder sagen noch schreiben »Dr. Koslowski lebt in Hamburg«, wenn es sich um eine Frau handelt – sondern eben »Frau Dr. Koslowski« oder »Frau Prof. Sonstwer«. Deswegen ist das mutwillig konstruierte “Rätsel zur Veranschaulichung“ bloß ein läppischer Schmarrn, weil es in der Realität gar nie als solches auftreten und einer Lösung bedürfen würde.

    Gefällt 1 Person

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