Femizid

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Die Anzahl von Morden und Mordopfern in D. geht glücklicherweise seit Jahren zurück.

2019 war ein besonders niedriges Jahr – 295 erfolgreiche Fälle – aber es kann sein, dass einige Mordfälle noch nicht erkannt bzw. in die Statistik eingepflegt wurden. (Weil Pflegepersonal jahrelang Menschen ermordet hat, bspw.)

Ok, sagen wir, es wären wie in 2018 385 Opfer (ohne Versuche, ohne Totschlag und ohne fragliche bzw. unerkannte Fälle), und das Jahr hat 365 Tage, dann hieße das, dass jeden Tag mindestens eine Person ermordet wird. Und wenn  das jeden dritten Tag eine Frau ist, wie verschiedentlich erwähnt wird, ist das die anderen beiden Tage ein Mann. Sorry, liebe diverse Menschen, aber seid doch froh, in der Statistik kaum aufzufallen.

Bei Selbstmord klafft die Lücke noch weiter auseinander. Wobei es natürlich schön ist, dass auch diese Kurve abnimmt.

Die richtig harte Lücke ist die zwischen tödlichen Arbeitsunfällen bei Männern und Frauen.

Wenn man also annimmt, dass jedes Menschenleben gleich viel wert ist, ist nur die Anzahl der jeweiligen Todesopfer relevant, um die Arbeit gegen die jeweiligen Todesursachen zu priorisieren:

Selbstmord von Männern >> Selbstmord von Frauen >> Arbeitsunfälle von Männern > Mord an Männern > Mord an Frauen > Arbeitsunfälle von Frauen

Macht die Mathe bitte selber.

Immerhin, die Lücke zwischen männlichen und weiblichen Corona-Opfern in D. schließt sich. Das waren mal 60/40 %.

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