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Zum Thema „weitgehend gefaketer Dokumentarfilm“, der nicht GANZ so schlimm ist wie Relotius.

Der Hauptunterschied, wie ich ihn verstanden habe, ist der, dass man in so eine Dokumentation eine Menge mehr Arbeit, Geld, Zeit, Hirnschmalz und sonstige Ressourcen stecken muss, als in einen Zeitungsartikel, d.h., Relotius hatte kaum so einen finanziellen Druck – eine Reportage sich komplett auszudenken ist weniger Arbeit, als eine zu machen, aber eine ausgedachte Doku zu drehen, ist ja trotzdem viel Arbeit.

Und evt., dass die Redaktion bei der Doku eher hätte erkennen müssen/können, dass da was nicht stimmt, als bei Relotius. Wenn ein angeblicher US-Bürger angeblich etwas über iose politischen Ansichten sagt, ist das weniger unplausibel als Menschen, die im Rotlichtkontext interviewt und gefilmt werden und NICHT verpixelt werden wollen.

Aber ein gewisser „Mitleids-Bonus“, wegen arme Frau, die ja auch über ein wichtiges Thema dreht, scheint da in dem Artikel, und in denen, die gar nicht „Relotius“ sagen, erst recht, vorzuliegen.

Dass jemand über Straßenstrich und die Probleme dort berichtet, ist ja nicht verkehrt, und wenn man alles komplett nachdreht, auch. Aktenzeichen xy macht da nichts anderes.

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