Incelbibel

Geschrieben von einer Frau.

Die langjährigen Teile meiner Leserschaft erinnert sich noch:

biologistische … Ideologien sind aus unserer Sicht unvereinbar mit dem Anspruch, geschlechterreflektiert zu sein

Entweder, das ist Quatsch, oder aber…

Nee, das ist Quatsch. Die ganzen Incel-Ideen, Chads, die die superviel Erfolg bei Frauen haben versus Männer, die diesbezüglich so gar nichts schaffen, weil Frauen halt bestimmte Typen bevorzugen, und das sind eben keine Incels? Jau, das stimmt.

In der Natur kontrollieren Weibchen den Zugang zu Sex

Incels: „Stimmt.“

Die Biologie nennt das FEMALE CHOICE.

Incels: „Das wir keine Wahl haben, ist uns auch schon aufgefallen!“

Bis zur Sesshaftwerdung galt das auch für den Menschen.

Incels: „Nicht nur bis dahin.“

Doch dann schufen die Männer eine Zivilisation unter Ausschluss der Frauen.

Incels: „Wenn wir schwul wären, hätten wir kein Problem.“

Doch die finden langsam zu ihrer natürlichen Stärke zurück. Uralte Geschlechterverhältnisse sind endlich in Bewegung. Die Zeit ist reif, das Zusammenleben von Frauen und Männern neu zu denken.

Incels: *rollenhysterischkicherndüberdenBoden (wobei denen die Ironie in „hysterisch“ teilweise bewusst ist)

FEMALE CHOICE ist ein Fachterminus aus der Biologie, der die Fortpflanzungsstrategie der allermeisten Lebewesen beschreibt. Hierbei müssen Männchen eine Leistung erbringen, um sich mit einem Weibchen zu paaren.

Incels: „Achwas, Biologie? Achwas???“

Denn für das Weibchen ist Fortpflanzung viel aufwändiger. Sie ist wählerisch, er anspruchslos.

Incels: „Ja, diese Auswahl wird anhand von Körpermerkmalen, sozialer Stellung und anderen Faktoren getroffen.“

Er geht auf Masse, sie auf Klasse.

Incels: „Wir wären mit einer zufrieden.“

Er konkurriert, sie entscheidet.

Incels: „Jaja.“

Doch im Laufe der Geschichte unserer Zivilisation hatten die Frauen bisher kaum eine Wahl.

Incels: „Männern mit vielen Frauen standen Männer ohne Frauen gegenüber…“

Erst seit – evolutionsbiologisch – sehr kurzer Zeit können Frauen die Welt mitgestalten. Und nun gerät die männliche Ordnung ins Wanken.

Incels: „Einige Einrichtungen waren und sind sehr zum Nchteil von Männern gestaltet. Wir haben nicht den Eindruck, dass das speziell frauenfeindlich gedacht war.“

Überall formiert sich männlicher, zum Teil gewaltbereiter Widerstand.

Incels: „Ja, sorry. Der Typ war aber auch echt am Ende.“

Was nun?

Incels: „Entweder, wir führen eine Gesellschaftsordnung ein, wo 100% aller Frauen sich 30% aller Männer teilen. Oder, wir bleiben bei der Monogamie.“

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