Reife Mädchen aus Deiner Umgebung…

…sind nur ein weiterer Beweis von Misogynie.

Natürlich sind sie das. Denn bei Pinkstinks werden auch Dinge, die negativ für Jungen sind, frauenfeindlich interpretiert.

Seit ich Kinder habe, nein eigentlich seit ich selbst ungefähr 10 Jahre alt war, begleiten mich verschiedene Versionen eines Ausspruchs, der mir keine Ruhe lässt:

Zehn Jahre. Merkt Euch diese Zahl.

Mädchen sind reifer als Jungen. Mädchen werden schneller erwachsen als Jungen. Mädchen sind verantwortungsbewusster als Jungen.

Wenn der kleine Nils mit 10 darüber nachgedacht hat, ist er der Beweis, das der Spruch in DER Pauschalität nicht stimmt. Und das soll jetzt nicht heißen, dass ich zehnjährigen Jungen sowas nicht zutraue, sondern, dass solche Pauschalaussagen halt eben nur Pauschalaussagen sind. Eine wahrhaft antisexistische Seite würde natürlich darauf hinweisen, dass das natürlich beiden Geschlechtern schadet, wenn solchen Verallgemeinerungen mehr geglaubt wird als dem individuellen Verhalten der konkreten Personen.

Als Jugendlicher habe ich das kaum bis nie hinterfragt.

Naja, immerhin hat er darüber nachgedacht.

In den unterschiedlichen gemischtgeschlechtlichen Gruppen, in denen ich mich aufgehalten habe (Klassenverband, Theater AG, Sportverein, Jugendreisegruppe etc.), wurden Mädchen im Durchschnitt immer als “die Vernünftigeren” angesprochen.

In einer Klasse, wo alle ungefähr gleichalt sind, ist das was anderes als in einer Gruppe, wo mehrere Jahrgänge auf einem Haufen hocken. Dass man da dem ältesten Mädchen mehr zutraut in der Hinsicht als dem ältesten Jungen, kann trotzdem sein, aber je nach Gesamtpaket ist der älteste Junge älter als das älteste Mädchen. Und es gibt auch ältere Schwestern und viele Geschichten, was für Horrorschwestern das sein können.

Diejenigen, die sich um das Wohlbefinden und die allgemeine Stimmung der Gruppe kümmern sollten. Dabei ging es wohlgemerkt nicht darum, Gruppen zu führen, sondern darum, Gruppengespräche zu protokollieren, bei Auseinandersetzungen zu vermitteln, …

Ich bin nur selten in solchen Gruppen gewesen, kann mir aber vorstellen, dass da das Vorurteil auf Mädchen trifft, die diese Aufgaben übernehmen wollen. Wobei es eigentlich eine dumme Idee ist, Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen den Jugendlichen zu überlassen, wenn man Erwachsene dabei hat.

Tätigkeiten zu übernehmen, die eigentlich einem Jungen übertragen wurden, der sich dann aber aus verschiedensten Gründen weigerte, sie auszuführen.

Ich halte fest, „Protokoll führen“ wurde keinem Jungen übertragen, so, wie die Aufzählung gebildet wurde. Welche Tätigkeiten waren das dann? Klo Putzen? In den Krieg ziehen?

Jungen waren die, die ausflippten, ausbrachen, sich verweigerten oder nicht mitmachten.

In der wunderbaren Welt der ehemaligen DDR? Ja, das muss an den Hormonen liegen, nicht daran, dass ausbrechen irgendwie die logische Reaktion auf den realexistierenden Sozialismus ist. Jungen ey.

Mädchen waren die, die beruhigten, ausglichen und zu funktionieren hatten.

Eigentlich „hatten“ beide zu funktionieren. Bei den Jungen tut er so, als wäre „ausflippen“ ein inhärentes Bedürfnis, bei Mädchen främt er das ausgeglichenere Verhalten als Ergebnis aufoktroyierter Vorurteile. Nebenbei, SO ist er noch pauschaler als das Vorurteil – man kann „reif“ sein, aber trotzdem nicht beruhigen oder ausgleichen, man kann unreif sein, aber trotzdem freundlich und kooperativ. Und vor allem, ich kenne aus meine Kindheit und Jugend Beispiele für Mädchen und Jungen, die sich überhaupt nicht so verhielten, sondern teilweise genau umgekehrt. Als eine wahrhaft antisexistische Seite weise ich darauf hin. Und wenn Mädchen generell die verantwortungsvollen Aufgaben erhalten und die Jungen nicht – obwohl zumindest einige sie bestimmt auch wollten – ist das dann nicht eine selbsterfüllende Prophezeiung? Ich frage mich nebenbei, ob Pickerts Lehrerin auch Klassenkeile für Mädchen angeordnet hätte.

Die das Fundament dafür bildeten, dass in gemischtgeschlechtlichen Gruppen An- und Absprachen überhaupt möglich waren.

Sind wir hier bei „Herr der Welle Royale“ oder so? Irgendwelche Erwachsenen, die die Aufsicht führen und genug Sozial(hihi)kompetenz an den Tag legten, um gemischtgeschlechtliche Gruppen zu leiten? Nebenbei, Gedankenexperiment: Würde eine reine Jungengruppe keine Absprachen ermöglichen? Würde eine reine Mädchengruppe wie von alleine funktionieren? Nein zu beiden.

Mädchen sind reifer als Jungen. Was bedeutet das? Wofür steht es? Was wird dadurch impliziert? Mittlerweile habe ich gelernt, dass es für diese Annahme durchaus wissenschaftliche Belege gibt.

Jaaaa, neee, oder?

So beginnt die cerebrale Reorganisation von Synapsen hin auf ein Erwachsenengehirn bei Mädchen durchschnittlich im Alter von 10-12, bei Jungen jedoch erst zwischen 15 und 21 Jahren.

Ja, bei der Geschichte muss ich immer an Tolkien denken, der sich mit 16 in ein drei Jahre älteres Mädchen verliebt. Neunzehnjährige Mädchen sind im Vergleich zu sechzehnjährigen Jungen nicht direkt eine andere Spezies, aber am Ende hat er sie dann geheiratet. (Elbenfrauen, die sich hübsche Menschenjungs krallen, sind ein blödes Vorurteil…)

Neuronale Langverbindungen, durch die wir in der Lage sind, komplexe Sachverhalte aufzunehmen und abzuspeichern, bilden sich also höchstwahrscheinlich zu geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Zeiten.

Ja, ist aber nicht notwendigerweise dasselbe wie ausflippen oder ausgleichen. Trotzdem wäre das tatsächlich ein Argument, bei Jugendarbeit tatsächlich Gleichaltrigen je nach Geschlecht unterschiedliche Sachen zuzutrauen, selbst WENN man es Jugendlichen beider Geschlechter ermöglicht, eigene Interessen und Talente zu entwickeln.

 Darüber hinaus ist das Gehirn von Jungen während der Pubertät weniger stark durchblutet als das von Mädchen.

Bis dato erklärt er also, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede bei Jugendlichen gibt. Also, nicht nur solche, die durch Sozialisation und/oder Vorurteile entstanden, sondern naturwissenschaftlich bewiesene, die möglicherweise vllt. sogar evolutionäre Vorteile darstellen?

Es spricht also biologisch einiges dafür, dass pubertierende Mädchen reifer sind als pubertierende Jungen.

Das weibliche Jugendliche sich lieber ältere männliche Jugendliche als Altersgenossen suchen, ist ja auch was völlig neues. Aber gut, DAS könnte ganz andere Gründe haben, aber einer ist, dass ein ein Achtzehnjährige und eine Sechzehnjährige zum selben Grad „erwachsen“ sind.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die, die für mich über die Jahre immer deutlicher geworden ist und mich immer mehr abstößt:

Jetzt vermengt er Biologie und Soziologie und kritisiert letztere für erstere…

Nämlich die Tatsache, dass die Sozialhygiene einer Gruppe, die Konfliktlösungsbemühungen und die Gesprächsbereitschaft Mädchen aufgrund ihres Geschlechts zugeschrieben und von ihnen erwartet wird.

…und zwar falsch. Der ganze, klischeehaft übertriebene Unterschied zwischen Mädchen und Jungen gilt NUR für Mädchen und Jungen von der Pubertät an (je nach Beginn) bis meinetwegen Anfang zwanzig. Und das auch nicht dahingehend, dass man weiblichen Jugendlichen zutraut, wie erwachsene Frauen zu handeln, und männlichen wie kleine Jungs.

Mädchen sind einfach reifer als Jungen hat in diesem Zusammenhang durchaus misogynen Charakter.

Bei der Macht der Geschlechtertauschprobe! Hieße der Spruch: „Jungen sind einfach reifer als Mädchen“, würde pinkstinks das ebenso misogyn interpretieren. Diese Beliebigkeit ist manchmal ziemlich ätzend.

Es schiebt einseitig Verantwortung zu und bestraft Mädchen und junge Frauen für unangepasstes Verhalten.

Der Spruch bestraft niemanden. Erwachsene bestrafen. Und man kann sich im einzelnen schon streiten, ob ein Mädchen bestraft wird, weil man ihm mehr Verantwortung zutraut, oder einem Jungen, indem ihm keine zutraut. Kann tatsächlich beides sein, und die allermeisten würden einem Mädchen nicht die Verantwortung für einen ungefähr gleichaltrigen Jungen zumuten, oder umgekehrt.

Die Gesellschaft erwartet von Frauen und Mädchen ruhiges, ausgleichendes Verhalten und reagiert mindestens irritiert, wenn die Betreffenden anders reagieren.

Welche Gesellschaft jetzt? Seine oder meine? Wie auch immer, der Spruch bezieht sich nicht auf Frauen, und er bezieht sich auf den Entwicklungsunterschied, nicht das Endergebnis. Von einem Mann wird tatsächlich genausoviel Reife erwartet wie von einer Frau, damit er im Schützengraben nicht austickt. Klappt nicht immer, aber das ist eine andere Geschichte.

Diese Konditionierung beginnt sehr früh und hat dann eben nichts mehr mit Biologie zu tun.

Das wäre zu untersuchen, sonst ist es nur ein Zirkelschluss.

Bereits im Alter von zwei Jahren sind Mädchen sozialer, kompetenter und selbstständiger als Jungen im gleichen Alter.

Wieso sollte das jetzt KEINE biologische Ursache haben?

Weil es von ihnen erwartet wird.

Im Ernst?

Weil man sie darauf konditioniert und abweichendes, erratisches Verhalten nicht toleriert und modifiziert.

Ja, das wird’s sein. Aus dem verlinkten Sternartikel: „Allerdings gaben die Forscher zu bedenken, dass rund 93 Prozent der Betreuer in norwegischen Kindergärten weiblich seien. Das könne die Beobachtungen der Mitarbeiter, auf die sich die Studie unter anderem stützt, beeinflusst haben.“

Zugleich wird Mädchen sind reifer als Jungen als Entschuldigung für unangemessenes Verhalten von Jungen herangezogen. Für Boys will be Boys.

Ja, aber auch das ist zweischneidig – „Boys“ werden auch eher verdächtigt. Und, wie gesagt, er hat selbst erzählt, dass seine Lehrerin – eine FRAU – seine Klasse und ihn selbst anwies, seinen Freund – einen JUNGEN – zu schlagen. Kann ja sein, dass man bei Jungen bei manchen Sachen eher ein Auge zudrückt, aber wenn sie bestraft werden, dann härter.

Für ein ganzes Verhaltenssetting, dass wir mit Begriffen wie Rebell, Rowdy, Outcast, Genie, kleiner Racker, Raufbold, Haudegen und anderen bezeichnen.

Rebell ist was anderes als Outcast, Rowdy was anderes als Genie, kleiner Racker was anderes als Haudegen. Das als EIN Verhaltenssetting zu betrachten, ist ziemlich ignorant. Mal abgesehen davon, dass Verhaltensauffälligkeiten, die tatsächlich noch andere Gründe außer dem Geschlecht haben können, keine niedliche Spitznamen kriegen sollten. Es gibt auch Mädchen mit ADHS und dergleichen, nebenbei.

Mit Blick auf Geschlechtergerechtigkeit gibt es unzählige Gründe, warum ich diese Konditionierung ablehne.

Es ist nur teilweise eine Konditionierung, denn die Geschlechtsunterschiede bei gleichaltrigen Jugendlichen sind ja offenbar statistisch nachweisbar und korrellieren mit naturwissenschaftlich belegbaren Eigenschaften, die durch soziales Umfeld oder ausformulierte Erwartungshaltung wenig bis gar nicht gesteuert werden können, und es wird erwartet, dass das sich ab spätestens Mitte Zwanzig wieder ausgeglichen hat. Aber gut.

Die drei wichtigsten will ich kurz benennen:

Seht Ihr? Er denkt strukturiert.

Zum einen zahlt es auf die ganze Mental-Load-Problematik ein und etabliert Frauen als zwangsverpflichtete Kümmerin für Familie, Gruppe und Gesellschaft, die alles im Kopf haben und sich für alle zuständig fühlen müssen.

Wie er so tut, als würden Männer nie zu irgendetwas zwangsverpflichtet, z.B. dazu, für Familie, Gruppe und Gesellschaft ihre Leben zu riskieren. Aber kein Vergleich zur mental Load. Austickende Soldaten werden entweder unter Drogen gesetzt – dafür steht das „Hero“ in „Heroin“ – oder direkt erschossen.

Zum anderen ist Mädchen werden früher reif als Jungen eine Art benevolenter Sexismus, der das Interesse älterer Männer an jüngeren Frauen und Mädchen scheinlegitimiert.

Das kommt sicher vor, und es IST tatsächlich eine Scheinlegitimation, aka faule Ausrede, für Männer, die was mit weiblichen Minderjährigen anfangen. Da das aber insgesamt verpönter ist als dieselbe Situation in gendergeflippt, im offensichtlichen Unterschied also zu dem, was der Spruch tatsächlich aussagt, ist das Argument in der Theorie zwar überzeugend, in der Praxis aber nicht.

Und zuletzt die Verlogenheit der Inkonsequenz.

Genau, Frauen, die was mit männlichen Jugendlichen anfangen, müssten ja wegen genau DEM Spruch mehr Gegenwind kriegen. Aber das meint er ja nicht.

Wenn Mädchen und Frauen sowohl aufgrund der biologischen Gegebenheiten als auch der gesellschaftlichen Vorgaben reifer, verantwortungsvoller und erwachsener sind,

Nein, nur Mädchen. Mädchen sind, wenn überhaupt, reifer als gleichaltrige Jungen, nicht reifer als Erwachsene. Der Spruch behauptet nicht, dass das gesellschaftliche Vorgabe sei, auch wenn das so verstanden werden kann. Weder der Spruch, noch die biologischen Gegebenheiten, NOCH die gesellschaftlichen Vorgaben legen nahe, dass weibliche Erwachsene reifer, verantwortungsvoller oder „erwachsener“ als männliche seien.

dann müsste es im Interesse aller liegen, ihnen mehr Macht zu übertragen.

Tut es aber nicht, also ist es auch nicht. Bzw., es ist keine Inkonsequenz, wenn jemand die Fehlinterpretation anderer Leute nicht umsetzt, selbst, wenn auch die eigene nicht ganz richtig ist.

Bezeichnenderweise wird Mädchen sind reifer als Jungen aber nie dazu herangezogen, um Mädchen mit mehr Autorität und Macht auszustatten,

Ja, außer in Jugendgruppen und so. Ist das möglicherweise so, weil Mädchen etwa minderjährig sind, vielleicht? Weil „reifer als Jungs“ nicht heißt „superkompetent“? Weil mehr „Autorität und Macht als ein gleichaltriger Junge“ nicht besonders viel Macht und Autorität ist? Bezeichnenderweise muss Pickert „Mädchen und Frauen“ schreiben, obwohl nur Mädchen, und zwar ausdrücklich Mädchen im Vergleich zu Jungen, genannt und gemeint sind, damit seine Argumentationskette nicht reißt.

sondern immer nur, um sie einzubinden, zurückzuhalten und für Dinge verantwortlich zu machen, für die sie womöglich gar nicht verantwortlich sein wollen.

Letzteres stimmt vermutlich sogar so. Der Spruch ist nicht nur in der pauschalen Verallgemeinerung nicht unproblematisch, aber halt nicht SO problematisch, wie das hier dargestellt wird.

Mädchen sind reifer als Jungen ist ein vergiftetes Lob, das Mädchen und Frauen in die Pflicht nimmt, anstatt ihnen Möglichkeiten zu eröffnen.

Es nimmt Mädchen in die Pflicht, indem es Jungen Möglichkeiten nimmt. Genau, wie ein Mädchen keine Lust haben kann, die Vermittlerin zu spielen, hat ein Junge vllt. keine Lust, immer nur der Buhmann zu sein. Kann in beide Richtungen geschlechterungerecht sein, aber – ich wiederhole mich – für Mädchen und Jungen, nicht für Männer und Frauen.

Wenn man die Kritik an dem Spruch ernst nimmt – und ich halte Kritik daran ja für begründet – was wäre dann die Konsequenz? Man bildet eine gemischte Jugendgruppe, Zeltlager oder Theater. Man lässt Freiwillige sich für Aufgaben melden. Achja, und wir leben tatsächlich in einer freien Gesellschaft, also akzeptiert man die Aufgabenverteilung, wie sie sich ergibt. Oder, man sagt direkt, wer was machen soll, und beschwert sich nicht.

3 Gedanken zu “Reife Mädchen aus Deiner Umgebung…

  1. „Mädchen sind einfach reifer als Jungen hat in diesem Zusammenhang durchaus misogynen Charakter.“

    misogyn = Frauenhass… und schwarzer Kaffee ist Rassismus! Haben Pinkstinks schon mitgekriegt das die Bedeutung von Wörtern ihren Sinn verliert, je öfter man sie missbraucht?

    „Wenn Mädchen und Frauen sowohl aufgrund der biologischen Gegebenheiten als auch der gesellschaftlichen Vorgaben reifer, verantwortungsvoller und erwachsener sind, dann müsste es im Interesse aller liegen, ihnen mehr Macht zu übertragen.“

    Das macht biologisch aber nur Sinn, wenn man 12jährigen die Macht übertragen will und gesellschaftlich ist die Zuschreibung ja nur konstruiert und daher falsch.
    Außerdem zeigt die Natur das sich bei allen besonders schlauen Säugetieren, die Kinder langsamer entwickeln 😉

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    1. „Bezeichnenderweise wird Mädchen sind reifer als Jungen aber nie dazu herangezogen, um Mädchen mit mehr Autorität und Macht auszustatten,“

      Wie soll das denn aussehen mit dieser Macht? Was für eine Macht über was oder wenn soll das sein?
      Wollen die gesellschaftliche Entscheidungen von Kinder fällen lassen? Das können die gerne machen, aber dann gebt ihnen vorher ein eigenes Land, damit andere, die das nicht wollen nicht mit diesen Entscheidungen leben müssen.

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      1. Ja, bisschen spät für den Kommentar hier (habe den Verweis auf Apokolokynthose erst heute bei uepsilonniks gefunden). Aber zum Thema:
        Mädchen sind reifer als (gleichaltrige) Jungen, heißt die These. Jungen „reifen“ also später. Wenn man das in der biologischen Nachbarschaft, nämlich bei Tieren, anseht, stellt man fest, dass diejenigen, die länger „Kinder“ sind, meist weiter entwickelt/ in der Nahrungskette höher stehend sind.
        Beispiele: Bei Säugetieren gibt es kooperierende Rudel, um Beute zu jagen, bei Vögeln/Reptilien dagegen meines Wissens nicht. Säugetiere gelten als „später/weiter entwickelt im Stammbaum des Lebens.
        Deswegen kann man die sich langsamer Entwickelnden aus meiner Sicht als „überlegen“ bezeichnen. Mich würde interessieren, ob diese These (die ja auch innerhalb der Ordnung der Säugetiere beobachtbar ist; eine Maus hat eine kürzere Kindheit als ein Elefant, dessen Kindheit/Jugend wiederum kürzer als die eines Menschen ist), nicht umgekehrt auf eine (vor allem mentale!) Überlegenheit der später reifenden Spezies/des später reifenden Geschlechts hinweisen müsste? Wäre auch interessant, wie sich Pinkstinks zu solchen Überlegungen stellen würde…

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