Rundfunkbeitrag

Also, ich halte öffentlich-rechtlichen Rundfunk für eine gute Idee, und auch von der Umsetzung nicht schlecht.

Jetzt gefällt mir zwar nicht jeder Scheiß, der im ö.-r. Rundfunk kommt, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass jeder irgendeinen Scheiß hat, der ihm gefällt. Ich finanziere den Scheiß, der anderen gefällt, mit, und die dann meinen.

Ob der Scheiß insgesamt 87 Eurocent – das sind fast neun (9!) Eurogroschen – mehr wert ist, ist vllt. noch eine andere Frage, aber da leben auch Leute von. Arbeitsplätze erzeugen regelmäßig Mitleid. Also so oder so.

Aber gut, alles wird teurer. Dass ein Bundesland „dagegen“ ist, von 16, ist ja rein statistisch fast zu erwarten. Dass die Ablehnung der CDU Sachsen-Anhalt kritisiert wird, weil die dortige AfD das auch tut, auch. (Persönlich vermute ich, dass die AfD nur deshalb gegen „Staatsfunk“ ist, weil sie ihn nicht selbst kontrolliert, aber kA.)

Was mich aber stört, warum muss diese Abstimmung der Bundesländer einstimmig sein? Oder, wieso wird Sachsen-Anhalts Stimme nicht als Enthaltung gezählt?

Um den Einwand vorwegzunehmen, mir ist bewusst, dass der Vorgang gesetzlichen Vorschriften folgt. Meine Frage ist, wieso sind diese Vorschriften so geregelt, dass selbst ein Nicht-Abstimmen eines Bundeslandes (hier 2,5% der Bevölkerung) die Erhöhung blockieren kann?

Ich bin nicht darauf scharf, mehr Geld abzudrücken, aber das kommt mir sehr schlecht geregelt vor.

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