Quält Euch, Ihr Säue!

Diesmal vom Volksverpetzer, dem ich das Engagement zwar mehr abkaufe als gewissen anderen Seiten, aber dessenungeachtet:

WARUM ANTIRASSISMUS UNS WEISSEN AUCH MAL WEHTUN MUSS

echt jetzt? Okeee…

GASTBEITRAG VON MAURICE CONRAD

Darf man als weiße Person eigentlich noch nach dem Hl. Mauritius benannt sein, oder ist das Whitewashing? 

Dieses Essay ist kein Wehklagen und schon gar kein Versuch, „Solidarität“, „Entschuldigung“ oder irgendeine Form von „Verständnis“ zu fordern.

Nun, wenn ich hinterher also keine Solidarität, Entschuldigung oder Verständnis liefere, wird sich keiner beschweren. Puhh, und ich dachte schon… gut, dass das geklärt ist.

Und an alle weißen Menschen, für die jede Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien zur vermeintlichen “Diskriminierung” wird

Die Leute, die Du eigentlich erreichen willst, sind die, die prinzipiell auf Deiner Seite sind. Die, die gegen Schwarze, Ausländer, Juden, Homosexuelle, Behinderte oder wem auch immer sind, erreichst Du eh‘ nicht. Nicht nur, weil die sich nicht erreichen lassen wollen und Volksverpetzer gar nicht lesen, sondern, weil Du es gar nicht ernsthaft versuchst.

was ich hier skizziere und mir von euch wünsche, ist eine Aufforderung zu mehr Selbstreflexion und kritischem Weißsein

Es gibt bestimmte Situationen, in die ich hierzulande nie kommen werde, und bestimmte Sprüche, die mir nicht reingedrückt werden. Und rein mathematisch kann man die Diskriminierung anderer zu meinem Privileg umdefinieren. Insofern habe ich Privilegien (der Begriff ist hier etwas lose verwendet, es sind keine Sonderrechte im juristischen Sinne). Jetzt arbeite ich aber nicht daran, dass meine Privilegien Privilegien bleiben. Insofern wäre ich mit dem Thema schon durch, denn es ist nicht meine Aufgabe, andere zu besseren Menschen zu erziehen.

Weder ihr noch ich verlieren dabei unser Gesicht oder werden diskriminiert

Wer legt fest, ob ich mein Gesicht verliere oder nicht? Du? Aber ja, ich werde nicht dadurch diskriminiert, wenn niemand mehr die Straßenseite wechselt, weil ioi Schwarze entgegenkommen.

 Dieses Essay ist ein Versuch, die eigene Rolle in einer kaputten Gesellschaft zu reflektieren und andere weiße Menschen zum Nachdenken anzuregen.

Haha. Nachdenken. Entweder gefällt mir unsere Gesellschaft oder nicht. Im einen Fall will ich sie nicht ändern, im anderen Fall habe ich bereits darüber nachgedacht.

Wir diskutieren über Ursachen des Rassismus gegenüber BIPoC, der zur schrecklichen Mordtat an George Floyd am 25. Mai führte und wie all das sein kann – in einer eigentlich aufgeklärten Gesellschaft.

Das „I“ in BIPoC steht für „indigen“. Ich bin indigener Deutscher, ergo bin ich entweder auch Ziel von Rassismus, oder Du hast den Begriff aus den USA – wo es tatsächlich Rassismus gegenüber Indigenen gibt – unkritisch übernommen. Vllt. erstmal selber nachdenken, bevor man andere nachdenken lässt?

Aber ja, die Ursachen liegen in der Geschichte, Sklaverei, Kolonialzeit, die Vorurteile aus dieser Zeit und die sozialen Unterschiede, die sich damals gebildet haben und die eine große Massenträgheit besitzen. Als gebildetem Menschen ist mir das klar.

komplexer als vermeintlich oberflächliche Stereotypen einiger Weniger und es kommt zur Frage: Wie rassistisch sind wir unterbewusst? Weshalb sind wir es?

Zunächst einmal: dieses „wir“ ist Teil des Problemes. Es setzt voraus, dass „wir“ eine derartig homogene Gruppe seien, dass diese Frage für uns alle gleichermaßen beantwortet wird. Die Antwort ist, dass einige unterbewusst sehr rassistisch sind, andere überhaupt nicht, die dritten irgendwo dazwischen und die vierten sind bewusst rassistisch. Die Gründe, warum manche so und manche so sind, sind sehr verschieden. Aber die Annahme, alle Weißen seien gleich, ist dieselbe Denke wie die, alle Schwarzen seien gleich.

DIE ANTWORT ODER ZUMINDEST EIN TEIL DER ANTWORT LAUTET: STRUKTURELLER RASSISMUS.

Nein. Bzw., strukturelle Rassismus ist etwas anderes als unbewusster Rassismus. Eine Person hat unterbewusste Gedanken. Eine Struktur nicht. Soll nicht heißen, dass es da keine Zusammenhänge gibt, aber zu sagen, dass bspw. jeder Vermieter unterbewusste Vorurteile gegen Rumänen hat, weil einige Vermieter keine Belgier nehmen, ist offensichtlich keine legitime Schlussfolgerung. Manche Vermieter mögen auch keine Heavy-Metal-Fans.

Und struktureller Rassismus bedeutet immer auch Marginalisierung. Selbst von denen ausgehend, die sich aktiv wenig bis gar nicht rassistisch verhalten oder rassistische Stereotypen nicht bewusst reproduzieren.

Jein. Eine Minderheit ist bereits qua Anzahl marginalisiert, das hat zunächst nichts mit Strukturen und/oder Vorurteilen zu tun. Aber gut, im Endeffekt läuft es darauf hinaus – es müssen nicht alle dt. Vermieter Belgier diskriminieren, es reicht, wenn es hinreichend viele tun, um Belgiern Probleme auf dem dt. Wohnungsmarkt zu machen.

Struktureller Rassismus ist deshalb toxisch, weil er sich ganz von selbst reproduziert.

Kein Mensch ist – ach, schon gut. Ja, die Geschichte von dem einen Belgier, der gaaanz, ganz schlimme Sachen in seiner Wohnung gemacht hat, geht schneller rund als die von den drölzig Deutschen, die genauso schlimm sind, weil Mieter in Deutschland überraschenderweise meistens Deutsche sind, da fällt deren Herkunft selten auf.

Man kann auf oberflächlicher Ebene Gesetze und Ideen anpassen und Menschen rechtlich gleichstellen – das rassistische System hat sich aber bereits in unseren Köpfen so etabliert, dass wir rassistische Denkmuster gar nicht mehr als solche erkennen.

Also abgesehen vom problematischen „wir“ – man ist eigentlich damit fertig, wenn es Gesetze gibt, die Belgier und Deutsche auf dem dt. Wohnungsmarkt gleichstellen, und Kapazitäten und Infrastruktur, mit der Belgier diese ggfs. auf dem Rechtsweg durchsetzen können. Der Rechtsstaat – also „man“ – muss nicht dafür sorgen, dass alle Menschen gut werden, er muss nur dafür sorgen, dass die, die es nicht werden, sanktioniert werden, und die, die schlecht behandelt werden, schützen. Ja, im richtigen Leben ist das auch nicht immer so; Punkt ist aber, die oberflächliche Ebene ist das, was wir anderen und uns selbst schulden.

Weist uns jemand darauf hin, reagieren wir empört, weil wir dieses oder jenes ja gar nicht rassistisch gemeint haben.

Jein. Entweder, wir haben es tatsächlich nicht rassistisch gemeint, dann sind wir zurecht empört, oder wir haben es rassistisch gemeint, dann sind wir zuunrecht empört. Jemanden etwas Unterbewusstes zum Vorwurf zu machen, ist schon sehr sinnlos. Und es ist ein Vorwurf, kein Hinweis.

Und weil wir es nicht aktiv wahrnehmen. Ein Mensch, der rational eine absolut nicht-rassistische Wertvorstellung hat, kann also trotzdem in rassistischen Denkmustern stecken. 

Oder, soe steckt in rassistischen Denkmustern und iose „absolut nicht-rassistische Wertvorstellung“ ist einfach erlogen. Man kann das von außen auch nicht besser wahrnehmen als von innen. Deshalb zählen Taten mehr als Worte, und Worte mehr als unterbewusstes Zeug, was man von innen nicht aktiv wahrnimmt und von außen nur erraten kann.

Er tut es mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das Ganze ist deshalb so paradox, weil es eine enorme Selbstreflexion erfordert diese Denkmuster anzuerkennen wenn Außenstehende uns darauf hinweisen

„Hohe Wahrscheinlichkeit“ ist nichts, womit man in einem Rechtsstaat einen Prozess gewinnt. Und Außenstehende, die jemanden auf etwas „hinweisen“ (aka etwas zum vorwurf machen), sind dann ja auch nicht frei von Vorurteilen und evt. außerdem befangen.

 Im Schlimmsten Fall verläuft die Diskriminierung aber so indirekt und latent, dass ihre Wahrnehmung und damit auch ihre Anerkennung wesentlich mehr gesamtgesellschaftliches Reflexionsvermögen erfordert.

Die „Gesamtgesellschaft“ reflektiert nicht. Weil es das oben postulierte „wir“ nicht gibt. Jemand reflektiert vllt. über sich und kommt zu dem Ergebnis, dass der eine Spruch oder der andere, oder die Art, wie man mit dem Bewerber umgegangen ist, tatsächlich Produkt von Vorurteilen war. Kein Mensch kann in der Pflicht sein, keine Vorurteile zu haben. Man kann nur in der Pflicht sein, sich ethisch zu verhalten. Weil Taten mehr zählen als Worte, weil ganz frei von Vorurteilen zu sein, vllt. nicht hinzukriegen ist, und weil man es nicht beweisen könnte, wenn man es doch schafft.

Aber im Kern es ist es die Quintessenz struktureller Diskriminierung: Sie entzieht sich der oberflächlichen Kontrolle durch rationale und aktive Entscheidungen.

Deshalb gibt es den Rechtsstaat. Gefühlte Gerechtigkeit wird in Gesetze und Vorschriften umgesetzt, die (theoretisch) für alle gleichermaßen gelten und emotionale oder irrationale Entscheidungen ggfs. korrigieren. Es geht nicht darum, Vorurteile zu bekämpfen, sondern darum, Unrecht zu bekämpfen, welches diese Vorurteile verursachen.

Es reicht nicht mehr aus an der Oberfläche zu kratzen und dort Gesetze und Regelwerke zu erlassen weil das System darunter die Voraussetzungen für BIPoC so weit manipuliert, dass das was an der Oberfläche herauskommt bereits durch rassistische Diskriminierung geprägt ist

Nein, man muss die Gesetze und Regelwerke auch durchsetzen. Also Klagen gegen Polizeiwillkür, Klagen gegen willkürliche Personalentscheidungen, Klagen wegen rassistischer Beleidigungen, die ganze Palette. Weil Geld für Anwälte eine Ressource ist, die ungleich verteilt ist, ist das System nicht perfekt; aber die Mittel eines nicht perfekten Systems nicht zu benutzen, um stattdessen versuchen, Vorurteile auszurotten, kommt mir noch deutlich weniger zielführend vor.

Es ist ähnlich einer ungleichen Waage, die niemand als ungleich erkennt, weil sich der Blickwinkel aller Betrachter*innen bereits an die Schieflage der Waage angepasst hat.

Waagen kann man eichen. Wenn nicht, wie wollte man sonst je feststellen können, ob eine gerechte Gesellschaft hergestellt wäre?

Hier könnte man die Analyse beenden und weißen Menschen auf den Weg geben, dass sie sich ihrer Privilegien verdammt nochmal bewusst werden müssen

Erledigt.

und dass eines der obersten Gebote der Stunde für sie das Zuhören ist.

Zuhören zählt mehr als Taten?

ein weit verbreiteter Lösungsversuch gegenüber der Marginalisierung von BIPoC ist, die marginalisierte Gruppe präsenter zu machen.

Ja, lauter Weiße, die sich in einer Talkshow über Rassismus unterhalten, lassen die Frage aufkommen, ob Talkshows überhaupt noch systemrelevant sind. Aber hey, immerhin waren das indigene Weiße.

Trotzdem stecken sowohl BIPoC als auch weiße Menschen in gewissen Dilemmata bei diesem Kampf:

Und hier machst Du es Dir und all Deinen potentiellen Verbündeten unglaublich schwer. Der ganze Rest, ok, aber ab hier – warum tut Antirassismus den weißen Antirassisten weh? Wegen exzessiver Selbstkasteiung.

Das Dilemma auf Seiten von BIPoC ist es, dass … und höhere Präsenz in der Öffentlichkeit, insbesondere beim Thema Rassismus natürlich, geschaffen werden muss. Gleichzeitig möchte man mit der Forderung nach Präsenz aber nicht zum Subjekt einer Quote werden.

Tja. Sagen wir kompromissweise, dass nur noch PoC über Rassismus talken dürfen, und der Rest per Quote ausgewürfelt wird.

Zugleich darf das Ergebnis ihrer Forderung aber langfristig nicht sein, dass künftig nur deshalb BIPoC eingeladen werden, weil sie BIPoC sind.

Lass das „I“ weg! Aber AfD-Politiker werden doch auch nur eingeladen, weil sie so schön polarisieren und Einschaltquoten generieren, nicht wegen inhaltlicher… Ok, das kann kein Vorbild sein.

Weiße Menschen dürfen also bei den Protesten rund um Black Lives Matter auf keinen Fall zu viel Raum einnehmen, sondern müssen BIPoC diesen Raum geben.

Aber

wir, als weiße Menschen, dürfen auch nicht schweigen.

Tja. Da habt Ihr Euch wohl Euer eigenes catch-22 gebaut.

Genau das ist der Nährboden für die Etablierung von Rassismus im Allgemeinen.

Wenn man als Schwarzer tatsächlich zu anderen Themen als Rassismus interviewt werden will, sehe ich das ein. Wenn man als Weißer Rassismus so weit definiert, dass es keine nicht-rassistischen Handlungsoptionen mehr gibt, kann man sich gleich selbst kasteien.

Man könnte das Ganze auch als einen Drahtseilakt bezeichnen, für den es wahrscheinlich weder eine Musterlösung noch einen perfekten Weg gibt.

Oder, man lässt es einfach. Sorry, gibt auch andere Probleme zu lösen. Wen willst Du SO als Ally gewinnen?

In dem Augenblick, in dem ich als weiße Person Solidarität zeige, mache ich ja zwangsläufig von einem Privileg Gebrauch. Das ist paradox und dagegen kann ich mich kaum wehren, denn das Privileg ist ja da, auch wenn ich es auf politischer Ebene ablehne.

Das ist eben das Problem, wenn man das als Privileg främt und deshalb ablehnt. Es gibt besonders privilegierte Menschen – Promis – von denen einige zumindest ihre Vorteile und Ressourcen – Geld, Bekanntheit, Follower bei Insta – nutzen, um sich für Leute oder Dinge zu engagieren, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Gerade, weil sie besonders privilegiert sind, sehen sie es als ethisch erlaubt oder geradezu geboten an, dieses Privileg für die Allgemeinheit bzw. benachteiligte Gruppen zu nutzen. Aber wenn ein weißer Mensch, der noch nicht einmal besonders privilegiert ist, keine besondere Reichweite hat, sondern sich einfach für Schwarze einsetzen will, soll er das nicht? Ok; nicht das sogenannte Privileg ist das Problem, sondern, dass nicht alle dieses Privileg haben. Wenn nur Adelige Autofahren dürfen, ist Autofahren ein Privileg. Wenn alle Autofahren dürfen, ist es kein Privileg mehr. Wenn Autofahren ganz verboten wird, ist Autofahren auch kein Privileg mehr. Jetzt gibt es vllt. Gründe, Autofahren komplett zu verbieten, aber das Privileg, welches Du „auf politischer Ebene ablehnst“, ist ja, sich politisch zu engagieren. Und das willst Du ja nicht abschaffen, oder?

Eine Feinjustierung, wo Solidarität aufhört und wo Raum-Nehmen beginnt, kann also im besten Fall sehr einfach und im Zweifelsfall unfassbar komplex werden.

Jaaaa, ne. Merke Dir dieses Problem, wenn jemand berühmt wird, weil er das Krankenhaus finanziert, in dem Deine seltene Krankheit, an der Du beinah gestorben wärest, behandelt wird. Wenn Du darauf angewiesen bist, bist Du nicht in der Lage, wählerisch zu sein. Oder, Du bist wählerisch, dann bist Du nicht darauf angewiesen.

Das ist aber keine Absage daran sich daran zu versuchen, sondern ein Appell, es jeden Tag aufs Neue zu tun.

Ja, wenn Du’s nicht machst, bist Du ein böser Mensch, wenn Du’s falsch machst, bist Du ein böser Mensch, und wenn Du’s richtig machst, war das reines Glück und kein Beweis, dass Du ein guter Mensch bist. Das ist keine Absage, dass ist Abschreckung.

Vor allem aber müssen wir sensibel werden. Seid dafür sensibel, welche Privilegien ihr genießt und welchen Raum ihr nehmt.

Diese geschmeidige Art, das Pronomen zu wechseln, zeigt Doch nur, dass SIE, mein Herr, sich plötzlich nicht mehr in den Reihen jener sehen, die Fehler machen.

Und mindestens genauso wichtig: Wir müssen Fehler eingestehen. Besonders Personen, wie ich, die meinungsstark, politisch und hin und wieder auch von einem gewissen Mitteilungsbedürfnis geprägt sind, werden Fehler machen.

Nö, das nehme ich Ihnen nicht mehr ab. Sie machen keine Fehler, Sie doch nicht.

Natürlich muss jede*r jeden Input mit seinem*ihrem Verstand in Einklang bringen, aber die Perspektive von BIPoC ist bezüglich Rassismus in den allermeisten Fällen relevanter als unsere Perspektive.

Jemand, der die ganze Zeit Kommata marginalisiert, ist nicht in der Sprecherposition zu fordern, man müsse etwas mit iosem Verstand in Einklang bringen.

Wir müssen mit dem Mythos aufräumen, dass Antirassismus lediglich in der eigenen Einstellung und vermeintlich vollständig inhalierter Werte stattfindet.

Nein, ich rauche keine Werte. Dieser Mythos ist in der Tat ein Pappkamerad.

Tut er uns nicht weh, ist er nicht unangenehm und bringt uns nicht in Konflikte mit uns selbst, ist er wirkungslos.

Wie Sport. Und deshalb mache ich auch keinen Sport. Ja, ist auch nicht gut.

Wir müssen lernen, dass wir Teil des Problems sind und deshalb nicht gemütlich von der Couch aus zusehen können, wie der Rassismus einfach so verschwindet.

Ja, ist wie mit Sport und Körperfett.

Wir müssen lernen, dass wir es sind, die etwas ändern können und die, die es müssen.

Überzogene Anforderungen, was man tun sollte, führen aber automatisch zu Frust und Unlust.

Auch dann, wenn wir uns bereits für tolle und gute Menschen halten.

Wieso „wir“ „uns“? Ich Sie nicht und Sie mich nicht.

Ich will, dass wir überfordert sind. Ich will, dass es weh tut.

Wie sagte Udo Bölts zu Jan Ullrich? „Quäl Dich, Du Sau!“

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