Das hätte denen vorher einfallen sollen

Ja, gut, man kennt das. Promipaar unterstützt irgendwas. Und Antirassismus ist vllt. schon etwas besser als dieses tolle, neue Rasierwasser. Für sie und ihn.

Und wenn man schon selbst Gegenstand rassistischer Sprüche wird – er wohl nicht, weil er zur Creme della Creme della Creme (ok, französisch eher nicht!) des kolonialistischsten aller Kolonialstaaten gehört – aber sie ist gleich mehrfach betroffen. Einige ihrer Vorfahren waren Iren, und Iren, liebe Kinder, sind der Beweis, dass auch Weiße Opfer von Kolonialismus, Ausbeutung und bösen Vorurteilen werden können, BESONDERS, wenn sie gleich neben dem Mutterland der kolonialistischsten aller Kolonialherren wohnen. „Warum essen wir irische Kinder nicht einfach auf?“ – „Weil an den Hungerhaken nix dran ist? Idiot!“ Und ihre Mutter ist außerdem Afroamerikanerin. Und Amerika ist einfach eine besonders renitente Kolonie. Da kommt einfach ALLES zusammen. Wenn sie jetzt noch katholisch wäre, hätte sie ihn nicht heiraten dürfen.

Also ja, aus bekannter Betroffenheit UND um den eigenen Promistatus sinnvoll auszunutzen, ist das eine gute Idee. Aber – auch wenn ich persönlich den „Rücktritt“ sympathisch finde – als Prinzenpaar von England wäre die Aktion vllt. DOCH etwas wirkmächtiger.

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