Mittlerweile auf Twitter

…ist das Ursprungsposting gelöscht. Und Atamans Twitterkonto komplett nicht lesbar.

Aber der Norden das I-Net vergisst nicht.

Es gibt bestimmt – schon rein statistisch, wie fast immer – Rassisten(m/w/d) im Gesundheitswesen. Zum Beispiel gibt es jüdische und persische Ärzte. Man könnte annehmen, dass zumindest einige von denen was gegen Türken hätten. Und einige würden, wenn Versorgungsengpässe entstünden, bestimmt dies zum Vorwand nehmen, türkischstämmige Patienten sterben zu lassen. Und ihre Organe zu verkaufen. Im Rahmen der israelisch-iranischen Weltverschwörung. „Aber, Mycroft, dass ist ja völlig abwegig – der Iran und Israel sind einander spinnefeind und man befürchtet, die würden irgendwann einen Krieg beginnen. Einen Atomkrieg!“ – „Ja, das ist es natürlich, was die Euch glauben lassen! Glaubt Ihr etwa, eine so gut vernetzte und extrem geheime Verschwörung, wie es die israelisch-iranische Weltverschwörung es nunmal ist, würde nicht zur Tarnung so tun, als wären ihre Mitglieder einander spinnefeind, um Trottel wie Euch zu täuschen?“ – „Wir sind keine Trottel!“ – „Wenn Ihr Euch täuschen lasst, schon!“

Fun-Fact: die beiden Krankenschwestern, die ich näher kenne, haben tatsächlich einen Migrationshintergrund (Cousine von mir und Frau von einem Studienkollegen), und sind daher eher unverdächtig, ausländerfeindlich zu sein. Möglicherweise haben sie zwar was gegen Türken, aber es dürfen auch Menschen mit türkischen Hintergrund eine Ausbildung oder – ehrlich wahr! – ein Studium im medizinischen Bereich abschließen und daraufhin in D. praktizieren, und somit darauf achten, dass keine türkischstämmigen Patienten für dt. Kartoffeln geopfert werden. Das heißt, das ganze Geraune, welches Frau Ataman als Rechtfertigung verbreitet, dass sie also quasi nur die Sorgen von „Einwandererfamilien“ wiedergibt, kann nur von Einwandererfamilien kommen, die keine Ahnung vom dt. Gesundheitswesen haben und Krankenhäuser für umgebaute Kazetts voller fremdenfeindlichen Kartoffeln halten oder so. Ok, Krankenhausessen besteht tatsächlich aus Kartoffeln, aber niemand geht ins Krankenhaus, weil ihm das Essen so gut schmeckt. Noch nicht einmal die Ureinwohner.

Und die Vorgeschichte zu dem Tweet war wohl die Frage, welche Menschen im Zuge einer Ausgangsperre wohl häufiger von der dt. Polizei kontrolliert werden würden, was jetzt schon diverse Erfahrungen wiedergibt, aber Ataman lässt das eskalieren, sofern sie „häufiger kontrolliert werden“ und „qualvoll sterben lassen“ nicht gleichsetzt. Angenommen, die Corona gibt’s auch in der Türkei. Natürlich tut sie das. Und irgendein Kartoffelreporter mutmaßt auf Twitter, welche Gruppe wohl von türkischen Krankenhäusern bevorzugt wird, wenn die Atemgeräte ausfallen. Die Kurden vllt.? Würde man das nicht weitgehend als rassistisches Vorurteil bewerten? Würde Ataman das als Rassismus bewerten?

Oder wäre sie wohl beleidigt, wenn man die Frage in den Raum stellte, wen Sie wohl in einer Triage-Situation vernachlässigen würde?

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