Life-Hack, nicht nur für Karneval – wie man sich als Frau vor sexueller Belästigung schützt

Manche Dinge erscheinen so simpel, dass man sich fragt, warum da eher niemand drauf gekommen ist, aber bitte: Ruhm und Ehre dem investigativem Journalismus von JETZT

Einfach als Mann verkleiden. Genial. Neben „zu Hause bleiben“ und „Besoffene(m/w/d) meiden“ und „kein Karneval feiern aus Solidarität mit Leuten, die keinen Karneval feiern (weil sie z.B. schwer verletzt im Krankenhaus liegen)“ sowie „keinen Karneval feiern aus Protest gegen kulturelle Aneignung“ ist DAS natürlich ideal.

Ok, mir fällt sowas sonst nie auf, aber ist es nicht eigentlich typisch deutsch, den Ausnahmezustand regulieren zu wollen? Also Leuten vorschreiben, wann und wie sie Karneval zu feiern haben? Wer wann welche Körperteile berühren darf, ist vllt. von Frau zu Frau sowieso unterschiedlich, aber Leute, die sich mit dem expliziten Wunsch treffen, sich abzufüllen und mit paarungswilligen Leuten des jeweils anderen Geschlechtes zusammenzukommen (oder des eigenen), und Leute, die das nicht wollen, sollten generell nicht auf dieselbe Veranstaltung gehen.

Ansonsten bitte ich um Beachtung des achten Gebotes des Satanismus (ja, auch der Satanismus hat Gebote, sogar 11! Gott war immer viel zu nett zu Euch!), und das achte Gebot sagt: „Beschwere Dich nicht über einen Ort, an dem Du Dich freiwillig aufhältst.“ Soweit die Worte der heutigen Lesung.

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