Warum ist Frauenfußball nicht homophob?

Jetzt ist wenigstens noch für Anregungen gut. Rein statistisch MÜSSEN einfach mehr Fußballer schwul sein als NULL. Auch im EM- und WM-Kader.

Im Unterschied hierzu.

Offenbar trauen sich die Frauen eher, sich zu outen. Und ich will jetzt nicht so tun, als ob die Fußballerinnen da nie negatives Feedback für kriegen, aber offenbar ist das Feedback insgesamt nicht SO negativ, und sie bekommen ja auch positives. Wie man sieht.

Es wird verschiedentlich behauptet, dass der Männerfußball so homophob sei, dass es niemand riskieren wolle. Wenn das Risiko, oder die Homophobie so viel größer ist, mag das verschiedene Gründe haben, die natürlich nur beim konservativ-schwulenfeindlichen Männer-Fußball-Fan zu suchen seien:

  1. Frauenfußball ist kein richtiger Fußball
  2. weibliche Homosexualität ist keine richtige Homosexualität
  3. was Frauen tun und lassen, interessiert ihn ja sonst auch nicht
  4. wenn man auf Frauen und auf Fußball steht, kann man einer Fußballspielerin nicht vorwerfen, dass sie das auch so hält: der kategorische Imperativ nach Kant verbietet dies

In einer idealen Welt wäre es natürlich ausschließlich Grund 4, aber wir leben in keiner solchen.

Alternativ: die Fans sind prinzipiell offener und toleranter, als man sich das als Millionär so vorstellt, und ein Outing wäre nicht halb so schlimm, wie man sich das vorstellt.

Aber bis das mal jemand ausprobiert: einfach Frauenfußball gucken. Wegen GPG einerseits, wegen LGTBQ-Unterstützung, oder jedenfalls LBQ-Unterstützung, und drittens ist das für alle, die sportliche, junge Frauen lieber bei der Arbeit zusehen als sportlichen jungen Männern.

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