Carearbeit

Unbezahlte Carearbeit, die Frauen verrichten, ist natürlich ein Problem. Aber da könnte man ja Abhilfe schaffen: wenn ich bspw. eine Frau hätte, die meine kranke Mutter pflegen würde, bekäme sie natürlich Geld, von der Rente meiner Mutter. 

Als Ex-Zivi orientiere ich mich dann hieran.

10,95 €/Kalendertag (also auch im Urlaub), weil ich meine Frau direkt auf Soldstufe III befördere (natschnatsch, klimperklimper), dann jedes Jahr Weihnachtsgeld 172,56 €. Entlassungsgeld gibt’s erst, wenn meine Mutter entweder tot ist oder in ein Altersheim muss. Sachbezüge in Form von Kleidergeld 1,18 €/Kalendertag. Mobilitätszuschlag entfällt, sofern ich nicht das Wohnen in der Wohnung meiner Mutter anordne. Verpflegungsgeld wäre Verhandlungssache. Als mitarbeitende Angehörige muss meine Frau das nicht versteuern. Natürlich kommt da noch der Inflationszuschlag zu, weil das die Zahlen von vor zehn Jahren sind. Aber DAS bekam man regulär als ungelernte Hilfskraft in der Care-Arbeit. Jetzt kann es sein, dass die Rente geringer ausfällt als der Sold meiner Frau betragen würde, dann müsste ich zuzahlen. Außerdem braucht meine Mutter auch was zu Essen und so. Es ist demnach nicht so, dass das Modell unbedingt funktioniert. Ggfs. müsste man sich auf einen Stundensatz einigen und dann nach Aufwand abrechnen.

Wenn es nicht um meine Mutter geht, sondern um unsere gemeinsamen Kinder, wird der Betrag natürlich halbiert.

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