Islamophobiekritik-Kritik

Beim Herumsurfen fand ich diesen Blogpost, den ich recht interessant finde, weil er einerseits sachlich unaufgeregt argumentiert, andrerseits sachlich irreführend.

ISLAMOPHOBIE: EIN OXYMORON ZUR EINSCHÜCHTERUNG VON ISLAMKRITIKERN

Also erstmal ist ein Oxymoron eine widersprüchliche Bezeichnung, z.B. „ein weißer Rappe“ oder „ein dreieckiger Kreis“. Und, wenn das als Stilmittel verwendet wird, wäre das Absicht. Oxymora aus Dummheit oder Versehen (jemand weiß nicht, was Rappen sind, und dass sie per definitionem nicht weiß sein können) sind genaugenommen keine Oxymora, aber aus rhetorischen Gründen kann man sie Oxymora nennen. Oder weil man gerne mit seinem griechischen Angeberpluralwortschatz rumprollt, wie ich.

Außerdem: wenn das Wort „Islamophobie“ jemanden einschüchtert, ist der- oder diejenige ja nicht gerade mutig.

DAS OXYMORON DER ISLAMOPHOBIE

„Islamophobie“ ist erstmal kein Oxymoron, noch nicht einmal aus Versehen. Das liegt daran, dass „Phobie“ nicht auf die Bedeutung „irrationale Angst“ beschränkt ist. Fettmoleküle sind z.B. hydrophob, d.h., sie mischen sich nicht mit Wasser. D.h. aber NICHT, dass Fettmoleküle eine irrationale Angst vor Wasser hätten. Weiterhin kann man Fremdwörter auch als Metapher verstehen, hier z.B.: „Jemand verhält sich zum Islam wie Arachnophobiker zu Spinnen.“ Dass viele als „Islamophobiker“ bezeichnete Menschen sich nicht irrational verhalten, beweist daher höchstens, dass die Metapher falsch ist. Oder ziemlich übertrieben, wenn man keine Toblerone mehr isst.

Eine begründete Beschwerde ist nicht gleichbedeutend mit Bigotterie oder Angst.

Jaaa, aber nicht jede Kritik am Islam und/oder Moslem ist eine begründete Beschwerde. Und Angst kann auch begründet sein. Aber, fürs Protokoll, Islamophobie kann analog zu Hydrophobie auch einfach heißen, dass sich jemand nicht mit Moslems vermischen will. Joah, da wüsste ich einige.

IDEOLOGIEN SIND KEINE MENSCHEN

Ja. Islamkritik ist erstmal nicht diskriminierend, nicht, weil „der“ Islam eine „Ideologie“ wäre, sondern weil Kritik erstmal keine Diskriminierung ist. Die Trennung Islamkritik/Moslemkritik ist aber selbst dann nicht ganz einfach, wenn man sich als Kritiker dessen bewusst ist. (Und weil, wenn Antisemitismus als „Israelkritik“ getarnt wird, geht das bestimmt auch noch viel leichter mit Islamfeindlichkeit und „Islamkritik“.)

ISLAMKRITIK HAT NICHTS MIT DER UNTERSTÜTZUNG FÜR ISRAEL ODER DER USA ZU TUN

Das kann natürlich auch daran liegen, dass man was gegen Juden UND Muslime haben kann. Und gegen Trump. Aber ja, man kann eine Religion kritisieren, ohne automatisch für ein bestimmtes Land oder eine spezielle Regierung zu sein.

DEN ISLAM DEKONSTRUIEREN

Der Koran lehrt, dass Männer die „Versorger“ von Frauen sind und dass … Männer in bestimmten Situationen ihre Frauen schlagen können.

Um das abzukürzen: ja, es gibt Moslems, die ihre Frauen versorgen, ähh, ich meine natürlich schlagen. Schlagen ist das schlimme. Schlagen.

Unter den Lehren des Islam ist Homosexualität nicht nur eine Sünde, sondern ein Verbrechen.

Jaaa, ist das nicht so, als würde ein nicht-religiöser Mensch sagen: „Brandstiftung ist nicht nur ein Verbrechen, sondern eine Ordnungswidrigkeit!“? Eine Sünde ist ein Verbrechen gegen Gott, insofern ist das doppelt gemoppelt.

Als Verbrechen gegen Gott ist es laut muslimischen Gelehrten zulässig, den Täter mit dem Tod zu bestrafen.

Unterschiedliche muslimische Gelehrte haben sowohl in Hinblick auf Strafen für Sünder allg. als auch in Hinblick auf Strafen für Homosexualität unterschiedliche Ansichten. Heißt jetzt also nicht, dass alle Moslems homophob sind. Wie häufig behauptet.

– Mord an Abtrünnigen. Das Verlassen des muslimischen Glaubens ist ein erschreckender Lehrsatz, da er durch den Tod bestraft werden kann. Apostaten oder Menschen, die den Glauben ablehnen, haben nur eine kurze Frist um zurückzukehren; danach können sie durch das Gesetz der Scharia verurteilt werden.

Erstens, das ist hierzulande nicht so häufig, wie suggeriert, zweitens, ist das hierzulande auch verboten, und drittens sind Menschen, die „den Glauben ablehnen“ nicht dasselbe wie „Apostaten“. Apostaten sind Exmuslime. Menschen, die den Islam ablehnen, ohne jemals Muslime/as gewesen zu sein, sind also keine Exmuslime und ergo keine Apostaten und können daher nicht dafür verurteilt werden. (Ja, das ist kein Trost. Und ja, die beim IS bringen am liebsten alle Nicht-Muslime um, die sich nicht bis drei zum Islam bekennen. Und die, die sich nicht zum „richtigen“ Islam bekennen. Aber ich will ja rational sein.)

Die Bibel zum Beispiel ist voller widersprüchlicher Botschaften und beunruhigender, veralteter Gesetze. Die im Koran niedergeschriebenen Gesetze gelten jedoch als die exakten wahren gesprochenenWorte Allahs, die sie jeder Kritik entziehen. Diese Gesetze gelten heute als ebenso zeitlos und gültig wie damals, als die Worte erstmals zu Papier gebracht wurden. …

Wo die Bibel herangezogen wird – manche nehmen diese auch SEHR wörtlich. Nicht nur, dass Gott das SO gesagt hat, Gott verwendet bekanntlich niemals Gleichnisse oder Metaphern, weil… keks. Aber würde man dem Papst die Hardcore-Alles-wörtlich-Nehmer aus gewissen evangelikalen Gemeinden zum Vorwurf machen? Oder umgekehrt, würde man die Missbrauchsfälle in der kath. Kirche den Evangelikalen zum Vorwurf machen? Ok, manche machen das schon (bei beidem), weil die den Unterschied nicht kennen. Aber „der“ Islam kennt natürlich keine Konfessionen, unterschiedliche Lehren oder Koranexegesen, weil DER Islam. Bitte auch nicht böse sein, wenn man als Österreicher für etwas kritisiert wird, was ein Deutscher getan oder unterlassen hat. Alles dasselbe demokratisch-humanistische Mitteleuropa. Nebenbei hat der Koran nicht gefordert*, Homosexuelle hinzurichten, und insofern ist das tatsächlich doch der menschlichen Entscheidung überlassen. (Was jetzt die Hinrichtungen natürlich auch nicht besser macht, aber wenn man eine Sache kritisiert, sind Detailkenntnisse über sie oft immer von Vorteil.) Scharia statt BGB und StGB ist natürlich ein Problem, aber kein Kritikpunkt im eigentlichen Sinne. Weil Kritik Diskussionen ermöglicht, und BGB und StGB keine Diskussionen ermöglichen sollen. Bzw., man kann Gesetze auslegen, aber das nennt man dann nicht „Diskussion“ sondern „Prozess“ und die Entscheidung fällt ein Richter. Und die ganzen Argumente, die darauf beruhen, dass der Koran im Islam sich jeder Kritik entzieht, gelten so natürlich nur für den Koran selbst, „die“ Scharia ist auch in islamischer Sicht Menschenwerk und kann als solches kritisiert oder geändert werden. (Wobei die Moslems diese Änderungen wohl lieber selbst vornehmen wollen.)

NICHT ISLAMOPHOBIE SONDERN ISLAMOKRITISCH UND ISLAMOBEUNRUHIGT

… Sicherlich bedeutet Islamkritik auch Kritik an den Trägern dieser Religion. Muslime müssen sich scharfe Kritik gefallen lassen, wenn sie konsequent hinter den Dogmalehren ihrer Religion stehen, das ist jedoch nur individuell möglich und nicht im kollektiv.

Dem will ich komplett zustimmen. Die Leute, die lieber andere Menschen ertrinken lassen, weil sie sich gegen die Dogmalehren von deren Religion stellen, werde ich aber weiterhin islamophob und irrational nennen. Oder Rassisten. Oder was mir sonst noch angemessen erscheint.

Und, was die nicht-rassistischen Islamkritiker betrifft, mal die Gegenfrage: inwiefern ist ein Kopftuch oder ein Burkini oder halale Schokolade einerseits gleichzusetzen mit dem Mord an Homosexuellen, Apostaten und Ehebrechern(e/t/c) andererseits? Inwiefern schadet Euch ein Kopftuch, das Ihr gar nicht tragt? Eurer Art zu leben? Eurer Demokratie? Eurem Rechtsstaat? Was ist mit anderen Symbolen von (Sub)kulturen**? Sollte man die auch verbieten, weil einige Menschen in diesen Gruppen a) Verbrechen begehen (wie in allen Gruppen, die hinreichend groß sind), weil b) Ihr der Kultur oder Subkultur kritisch gegenübersteht oder weil c) irgendwer anders dieser Kultur oder Subkultur kritisch gegenübersteht (und irgendwer anders darf das natürlich genauso gut verbieten lassen wie Ihr)? Also Symbole wie Kippa? Irokesenhaarschnitt? Fußballfanschals? Krawatten? (Letztere sind die vorgeschriebene Tracht für männliche Bankkaufleute.) Oder, umgekehrt, inwieweit würde das Verbot von Kopftüchern, Burkinis oder halaler Schokolade Eure freiheitliche Grundordnung stärken, wo diese doch aus möglichst wenigen Verboten bestehen sollte? (Oder ich habe keine Ahnung, was das sonst wäre.) Meint Ihr weiterhin, Eure Kritik, die sich gegen Prügel- und Todesstrafen richtet, wäre dadurch überzeugender, wenn Ihr sie mit Kritik an Kopftüchern kombiniert? „Ja, ich bin gegen die Tötung von Homosexuellen und von Ungläubigen, das Auspeitschen von Ehebrechern und -brecherinnen und dagegen, dass manche Frauen ihr Haar bedecken. Und mit dem Kampf gegen letzteres fange ich an.“ Prioritäten.

Das erscheint mir nämlich sehr wie eine Ersatzstrafe; weil man von D. aus nicht verbieten kann, dass in, sagen wir, dem Iran Homosexuelle gehängt werden, bestrafen wir eine hiesige Muslima dafür, indem wir ihr das Kopftuch wegnehmen? Inwieweit werden die Homosexuellen dadurch lebendig? Warum genau hört der Iran deshalb auf, Homosexuelle hinzurichten? Fängt der Islam dann spontan an, sich zu reformieren?

Würde man die Muslima individuell statt kollektiv für die Hinrichtungen kritisieren, und die sagt dann: „Kann ich ja nichts zu, meine Eltern sind aus Algerien. Und ich bin Sunnitin. Und ich spreche kein Farsi. Und ich bringe keine Homosexuellen um. Und was ist eigentlich mit den fremdenfeindlichen Brandanschlägen, die Eure Landsleute in…“, darf die dann ihr Kopftuch behalten? Rationalerweise dürfte sie das, weil das sonst Gruppenhaftung ist.

Ok, man kann natürlich den Islam kritisieren, Koranexegesen, Haddithe, Scharien, die juristischen Umsetzungen in den einzelnen islamgeprägten Ländern und was einem noch so einfällt, ist mir alles klar. Aber es gleitet extrem häufig – und wenn der verlinkte Blog die Ausnahme ist, ok, aber das ist dann auch „die“ Ausnahme – ab von: „‚Wir‘ (Nichtmuslime) müssen den Islam kritisieren für [Liste schlimmer Dinge].“ zu „Muslime und Muslimas werden vom Islam bevormundet, und ‚wir‘ müssen sie durch Anti-Bevormundung*** zu selbstständig denkenden Menschen umerziehen.“ Typischerweise durch die Kopftuchdiskussion. Nein, das hat Kant so nicht gewollt haben.

 

*und ich meine das nicht nur im Kühnert’schen Sinne, dass Kühnert auch nicht die Verstaatlichung von BMW „fordert“. Der Koran schreibt nicht nur nicht die Todesstrafe von Homosexuellen vor, er sagt außerdem auch nicht, dass es ihm egal sei, ob man Homosexuelle umbringt oder auspeitscht oder ob das Kollektiv mal entscheidet, dass man Homosexuelle „in der Form“ nicht mehr braucht; er hat zwar wohl was gegen Sodom, ob das allerdings an der Homosexualität liegt, oder an den fremdenfeindlichen Übergriffen in Form von homosexuellen Gruppenvergewaltigungen, die da wohl Volkssport waren, ist von der Exegese irgendwie noch umstritten. Sowohl bei der Bibel, als auch beim Koran. Dabei gibt es dazu viel mehr Exegeten als bei Kühnert. Glück für Kühnert…

** Ist insofern ein Whataboutismus, weil ich mit „Was ist mit…“ anfange. Wenn Islamkritik aber nichts mit Rasse, Kultur, Ethnie oder sozialer Schicht zu tun haben, sondern auf berechtigten Beschwerden basieren soll, dann muss ich nicht lange suchen, bis ich zu irgendwas, was ich aus irrationalen Gründen nicht leiden kann, berechtigte Beschwerden finde.

*** Anti-Bevormundung ist Bevormundung in die entgegengesetzte Richtung.

Werbeanzeigen

6 Gedanken zu “Islamophobiekritik-Kritik

  1. > Was ist mit anderen Symbolen von (Sub)kulturen**? Sollte man die auch verbieten

    Der Präzedenz hier wäre der bereits verbotene Hitlergruß.

    D.h., man müsste jetzt argumentieren, dass die eine Ideologie irgendwie besser wäre als die andere. Da an den Nazis hauptsächlich das Massenmorden kritisiert wird – da dürfte der Islam allein deswegen um eine oder zwei Größenordnungen führen, weil er mehr Zeit hatte. Das macht aber halt irgendwie Deine Argumentation ziemlich kaputt.

    – Bitte nicht falsch verstehen; es gibt selbstverständlich gefährliche Ideologien (genauer: *jede*); ich glaube nur nicht, dass „Verbieten“ da was hilft; früher nannte man das „Märtyrer schaffen“. Wie effektiv das funktioniert, sieht man z.B. an Jesus – hat nie jemand von gehört.

    Das störende am Wort „Islamophobie“ ist mehr, dass hier etwas vernünftiges kritisiert wird. „Ich mag (pauschal) keine Moslems“ wäre schlicht Rassismus, „der Islam gefährdet freiheitliche Werte“ hingegen ist ein Faktum. „Gefährdet christliche Werte“ wiederum wäre schlicht doof; so rein Massenmord-bezogen hat das Christentum schon auch einen der oberen Plätze.

    Und wenn wir dabei sind, sind mit Sicherheit die meisten Menschen im Namen irgendeiner „Freiheit“ gestorben. Das wird aber damit gerechtfertigt, dass man sich von ‚Tyrannen‘ befreit hat. Wie jede Ideologie ihren Gegner auf die eine oder andere Art entmenschlicht.

    Gefällt mir

    1. Was die Nazi-Symbole betrifft, ja, schon, aber es ist ja nicht nur verboten, Nazi-Symbole zu zeigen, sondern auch, Nazi zu sein.
      Und Nazis sind verboten, weil rd. 99% aller Nazis Verbrecher waren, und die fehlenden 1% nur deshalb nicht, weil sie schon ganz am Anfang umgebracht wurden. Unter anderen von anderen Nazis. Der Anteil an Verbrechern bei Christen, Muslimen und Bankkaufleuten ist sicher deutlich geringer, egal was Brecht über Banken sagt.

      Um mal das ins Verhältnis zu setzen, als letztens Brunei die Todesstrafe für Homosexuelle einführen wollte, gab es internationale Proteste, und jetzt wurde die wieder abgeschafft. Das war tatsächlich keine Islamophobie, sonder Islamkritik.

      Gefällt mir

      1. Wikipedia („Entnazifizeriung“) widerspricht Dir da _komplett gegenteilig_, die Quote war (im Westen) 1,4% „Schuldige“. Und mirwegen gehe ich da auf 10% hoch, aber: Gedankenverbrechen werde ich nie anerkennen. Und 10% „Verbrecher“-Quote nach „kulturfremden“ Regeln schaffen diverse Gruppen in diversen Ländern auch heute problemlos – mirwegen Schwule in Brunei, die kommen sogar auf 100%.

        Daher: Es ist (aus gutem Grund; siehe: Bigotterie) _nicht_verboten, Nazi zu _sein_, und das ist _gut so_. Es sollte auch nicht verboten sein, die Todesstrafe für Homosexuelle einführen zu wollen, genausowenig wie es verboten sein sollte, die diesbezüglich verantwortlichen Kam***** – äh, Nazis als solche zu bezeichnen. Oder, und das ist der wichtigere Punkt, dafür zu _verurteilen_. Allerdings, und das ist der springende Punkt, *nicht* _pauschal_.

        Von daher: Man kann und sollte natürlich nach _berechtigter_ Islamkritik am Sultan von Brunei, zumindest subjektiv _berechtigter_ Kritik am Sultan von Brunei zB wegen seines Tabal- und Alkohol-Prohibiotionismus, und schlicht rassistischem Antitislamismus differenzieren, aber das ist schlicht nicht „pathologisierbar“ mit einer „Phobie“.

        Ich danke Dir herzlich für diese neuen Gedanken (ich hab Dich nicht lang abonniert) – aber wenn die Islamkritiker-kritiker die Islamkritiker für (pathologisch) „krank“ halten, halten *die* eigentlich den Islam für eine heilbare Krankheit. Das ist…. nicht nur krank, das ist auf einem Level falsch…. aber ich versteh Dich jetzt zumindest.

        Gefällt mir

  2. Jein. Mitglied einer Partei zu werden, die Verbrechen plant, ist für mich „Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung“ oder wie das heißt. Dass sich die Entnazifizierung auf den „Harten Kern“ konzentrierte, ändert da nur am Rande etwas. Nebenbei waren NSdAP-Mitglieder geradezu stolz darauf, dass man bei ihnen keine parteiinternen Diskussionen führte, und dass es nicht mehrere Vordenker oder Strömungen oder gar Flügel gab, so dass sie sich nicht distanzieren können. Da waren ja sogar die Kommunisten pluralistischer. Die Kommunisten!

    Man könnte Gedankenverbrechen als _reines_ Gedankenverbrechen praktisch auch nicht verbieten, weil man es effektiv nicht beweisen kann, so ohne Gedankenlesen. Aber die NSdAP ist verboten, ergo ist es verboten, Mitglied zu sein.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s